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Wilde Verfolgung über 50 Kilometer – bis nach Köln

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Von: Nina Büchs

Der Kölner Dom bei Nacht, daneben ein schnell fahrendes Auto und ein Polizist, der eine Kelle mit der Aufschrift „Halt Polizei“ hält. (Montage)
Über 50 Kilometer flüchtete ein Autofahrer vor der Polizei, bis die Verfolgungsjagd in Köln endete. (Montage) © Jochen Tack/Imago & Frank Rumpenhorst/dpa & Tim Oelbermann/Imago

Eine wilde Verfolgung hat am Donnerstag in Köln ihr Ende genommen, nachdem sich ein Volvofahrer über fast 50 Kilometer ein Rennen mit der Polizei geliefert hatte.

Köln – Aufregung am späten Abend: Am Donnerstag (17. März) war gegen Mitternacht Blaulicht war im Bereich der Alteburger Straße in Köln-Bayenthal zu sehen. Eine normale Verkehrskontrolle im Kreis Euskirchen war der Ausgangspunkt für die Verfolgungsjagd, die erst einige Kilometer später dort in Köln ein Ende finden sollte.

Entfernung
Mechernich-Kommern - Köln-Bayenthal45 Kilometer

Mann flüchtet vor Kontrolle – Verfolgungsjagd endet 50 Kilometer später in Köln

Ein Autofahrer ist gegen 23:31 Uhr in Mechernich-Kommern vor einer Kontrolle der Polizei geflüchtet. Der Autofahrer habe „plötzlich und ohne erkennbaren Grund“ beschleunigt.

Die Polizei nahm die Verfolgung auf. Der flüchtige Fahrer raste über die A1 und anschließend über die A553 weiter in Richtung Köln, so ein Polizeisprecher gegenüber 24RHEIN. In Köln fuhr der 38-Jährige über die Brühler Landstraße in Richtung Kölner Innenstadt. Rote Ampeln ignorierte der Volvo-Fahrer und „setzte seine Flucht mit durchgehend überhöhter Geschwindigkeit fort“, erklärt die Polizei. Auch ein Polizeihubschrauber wurde zwischenzeitlich angefordert, dann jedoch wieder abbestellt, sagte ein Sprecher.

Köln: Autofahrer flüchtet vor Polizei – in Bayenthal will er zu Fuß weiter

Die Flucht endete in Köln-Bayenthal, 45 Kilometer entfernt von der ursprünglichen Verkehrskontrolle. In einer kleinen Straße hielt der Autofahrer plötzlich. Dabei stieß er gegen einen Streifenwagen und einen Lkw. Der Mann flüchtet zu Fuß. Die Polizisten sprinteten ihm jedoch hinterher und konnten den nicht ortskundigen Mann schließlich in einer Sackgasse stellen.

Verfolgungsfahrt von Mechernich nach Köln – Mann (38) war polizeibekannt

Bei der Personenkontrolle kam heraus, dass der Mann bereits polizeibekannt war und das Kennzeichen seines Fluchtautos nicht zugelassen war, so der Polizeisprecher. Zudem wurden Drogen im Fahrzeug entdeckt. Das Ergebnis einer Blutprobe steht noch aus.

Gegen den Mann aus Schleiden wurden Strafanzeigen wegen des Widerstands gegen Polizeivollzugsbeamte, wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, des Fahrens ohne Führerschein und eines verbotenen Kfz-Rennens gefertigt. (nb) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren. Dieser Artikel wurde am 18. März aktualisiert. Neuerung: Weitere Angaben der Polizei ergänzt.

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