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Hunderte Wohnungen im Kölner Süden geplant – an der kölschen Riviera

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Von: Martin Henning

Visualisierung des Ringviertels in Köln-Rodenkirchen.
Für das Ringviertel ist viel Grün geplant. © Bauwens

Das ehemalige Volvo-Gelände in Köln-Rodenkirchen wird zu einem Wohnquartier: Im Ringviertel entstehen 350 neue Wohnungen und eine Kita.

Köln – Im Süden von Köln entsteht ein neues, grünes Stadtviertel: Das Ringviertel soll in Zukunft hunderten Kölnerinnen und Kölnern ein Zuhause bieten. Die Macher versprechen ein „innovatives Quartier, das viele Vorzüge verbindet“ – und das an der Kölschen Riviera am Rhein, eine der Toplagen in Köln. Was erwartet die Menschen im Ringviertel? 24RHEIN hat alle Infos.

Ringviertel in Köln: Erst Hauptsitz von Volvo, jetzt Wohnungen

Das Areal befindet sich im Südwesten des Stadtbezirks Köln-Rodenkirchen, zwischen der Ringstraße 38 und 44 – daher auch der Name des neuen Stadtquartiers. Bis 2014 hatte hier der schwedische Autobauer Volvo hier seine Deutschland-Zentrale. Als Projektentwickler machen Bauwens und Convalor (als PE Ringviertel) gemeinsame Sache. Auf einer Baufläche von knapp 30.000 Quadratmetern (entspricht vier durchschnittlich großen Fußballfeldern) entstehen:

Es ist das zweite große Bauprojekt in Rodenkirchen: Zwischen Konrad-Adenauer-Straße, Friedrich-Ebert-Straße und Bahnstraße entsteht das Waldviertel mit 372 neuen Wohnungen. Ebenfalls im Kölner Süden wird mit der Parkstadt Süd eines der größten Stadtentwicklungsprojekte realisiert.

Neubau Ringviertel in Köln: Photovoltaikanlagen und „grüne Oasen“

Visualisierung des neuen Ringviertels von oben.
Das Ringviertel von oben. Auf den Dächern sollen Photovoltaikanlagen installiert werden. © Bauwens

Im Ringviertel sollen Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen entstehen, teils als Miet- und teils als Eigentumswohnungen. Die Entwickler wollen ein grünes und nachhaltiges Quartier schaffen. „Wir prüfen den Einbau einer Photovoltaikanlage und die Nutzung von Wärmepumpen zur nachhaltigen Energieversorgung“, sagt Bauwens-Pressesprecher Philipp Remke 24RHEIN. So werde fast komplett auf fossile Brennstoffe verzichtet.

Die Innenhöfe, um die sich die sieben Mehrfamilienhäuser gruppieren, sollen sich „zu kleinen grünen Oasen mit Bäumen und Spielflächen“ entwickeln, so der Bauwens-Sprecher.

Ringviertel Köln-Rodenkirchen: Zahlen und Fakten

Anzahl Wohnungen:354
Baufläche gesamt:30.000 m²
Projektentwickler:Bauwens und Convalor Projektpartner (als PE Ringviertel)
Architekten:Astoc Architects and Planners
Baubeginn:frühestens 2024
Fertigstellung:noch unklar

Wohnungen im Ringviertel Rodenkirchen kaufen: Preise noch noch nicht klar

Da sich das Projekt in einer Frühphase befindet, müssen sich potenzielle Käufer gedulden. Zu Kaufpreisen könne man derzeit „noch nichts sagen“, heißt es. Eine grobe Einschätzung könnte das Waldviertel ganz in der Nähe liefern: Dort liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis bei 6400 Euro.

Ringviertel Rodenkirchen: Der Zeitplan

In der frühen Phase des Bauprojekts ist auch der Zeitplan noch nicht ganz absehbar. „Wir arbeiten noch am Vorhaben- und Erschließungsplan und hoffen, spätestens im ersten Quartal 2023 einen Satzungsbeschluss zu erhalten. Frühester Baubeginn wird voraussichtlich 2024 sein“, sagt Bauwens-Sprecher Philipp Remke auf 24RHEIN-Nachfrage. Wann das Ringviertel fertiggestellt wird, steht noch nicht fest. (mah) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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