1. 24RHEIN
  2. Köln

Probealarm in Köln am 12. Juni: Mittags um 12 heulen die Sirenen

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Johanna Werning

Eine rote Sirene mit mehreren Lautsprechern.
Am 12. Juni um 12:00 werden die Sirenen in Köln ausgelöst (Symbolbild) © Rolf Vennenbernd/dpa

Am 12. Juni werden um 12 Uhr die Sirenen in Köln ausgelöst. Doch Entwarnung: Dahinter steckt ein stadtweiter Warntag. Der Überblick zum Warnsignal.

Köln – Es ist kaum zu überhören. Minutenlang geht ein ohrenbetäubender Ton durchs ganze Stadtgebiet. Und das ist im Ernstfall wichtig. Angst muss man jedoch nicht haben: Denn es handelt sich lediglich um einen Test. Am 12. Juni um 12 Uhr ist es wieder so weit. In Köln wird der Probealarm für alle Sirenen ausgelöst. Doch was steckt eigentlich dahinter?

Sirene-Alarm in Köln: Überblick zu den Warnsignalen am 12. Juni

Sirenen-Alarm in Köln am 12. Juni: Achtung, Probealarm

Immer wieder finden solche Probealarme statt. Dabei werden die Systeme auf ihre Funktionalität überprüft. Außerdem soll der Probealarm den Bürgerinnen und Bürgern vermitteln, wie sie sich im Notfall verhalten sollen. Der Ablauf des Warntags ist immer identisch. Insgesamt heult die Sirene dreimal auf. Dazwischen liegen fünfminütige Pausen. Am Samstag, 12. Juni, startet der Probealarm um 12 Uhr. Begonnen wird mit einem einminütigen Dauerton. Dieser bedeutet im Ernstfall „Entwarnung“. Danach folgt eine fünfminütige Pause.

Wenn die Sirene zum zweiten Mal heult, handelt es sich um einen einminütigen auf- und abschwellenden Warnton. Im Ernstfall ist dieser Laut das eigentliche Warnsignal, welches auf einen echten Notfall oder eine Gefahrenlage hinweist. Daraufhin folgt wieder eine fünfminütige Pause. Beendet wird der Kölner Warntag mit einem zweiten Entwarnungston. Dieser geht wieder eine Minute und ist ein durchgehendes Signal.

Ein Probealarm der Sirenen ist keine Seltenheit. Immer wieder kommt es zu so einem Probealarm. Egal ob in Köln, Düsseldorf oder einer anderen NRW-Stadt. Die Warntage sind teilweise sogar landesweit zur selben Zeit. Der letzte landesweite Warntag war am 11. März.

Probealarm in Köln: Sirenen am 12. Juni – doch was ist im Ernstfall zu tun?

Während die Sirenen am 12. Juni nur als Probealarm aufheulen, können die Warntöne im Ernstfall das Leben retten. Dabei ist fest vorgeschrieben, was man im Ernstfall machen muss. Wenn die Sirenen ausgelöst werden und es sich um keinen Probealarm handelt, sollen alle Personen, die den Gefahrenton hören, schnellstmöglich geschlossene Räume aufsuchen und Fenster und Türen schließen. Passierende Personen sollen aufgenommen werden, so die Stadt Köln weiter.

Um welche Gefahrenlage es sich handelt, erfahren die Kölnerinnen und Kölner im Ernstfall über das Radio. „Wir können uns bei akuten Gefahren direkt in das laufende Hörfunkprogramm von Radio Köln einblenden und unmittelbar von der Leitzentrale aus weitere Verhaltenshinweise geben“, so die Stadt weiter.

Auch Internetredaktionen und die Leitstelle der KVB werden von der Stadt über die mögliche Gefahr informiert. Zusätzlich werden die Informationen über Facebook, Twitter, die städtische Internetseite, die Kölner Service-App und die Warn-App NINA gemeldet. Außerdem werden im Ernstfall neben den Sirenen und den Informationsquellen auch Lautsprecherwagen eingesetzt. So soll jeder Bürger auf die Gefahr hingewiesen werden.

Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren. (jw)

Auch interessant