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Stadt warnt Kölner Bevölkerung versehentlich vor großer Gefahr – und erklärt jetzt die Ursache

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Von: Mick Oberbusch

Sirenen über Köln
In Köln heulten zur Mittagszeit am 4. August die Sirenen – ein Fehlalarm (Symbolbild). © Rolf Vennenbernd/dpa

Am Donnerstag warnten Sirenen vor einer Gefahr für die Bevölkerung in Köln. Doch das war eine Panne – die Stadtverwaltung erklärt jetzt die Hintergründe.

Köln – Da erschraken sich viele Kölnerinnen und Kölner doch recht deutlich, als am Donnerstagvormittag (4. August) Mittagszeit plötzlich im gesamten Stadtgebiet die Sirenen heulten. Zwar meldete die Stadt Köln kurze Zeit später einen Fehlalarm und somit Entwarnung, dennoch fragten sich etliche Menschen, wie es in den aktuellen Zeiten zu einer solchen Sirenen-Panne hatte kommen können.

Sirenen-Fehlalarm in Köln – „routinemäßige Wartungsarbeiten“

Auf 24RHEIN-Nachfrage nennt die Stadt den Grund für das unfreiwillige Sirenen-Geheul am Mittag. „Aktuell werden routinemäßige Wartungsarbeiten an dem Alarmierungssystem der Feuerwehr Köln durchgeführt. Dabei wurden alle Sirenen auf dem Stadtgebiet Köln ausgelöst“, so eine Sprecherin. Infolgedessen war auch die Homepage der Stadt kurzzeitig nicht erreichbar. Hier arbeite man an der Problematik, die durch massenhafte Zugriffe auftreten kann, um eine Lösung zu finden.

Fehlalarm beunruhigt Kölnerinnen und Kölner – Leitstelle zusätzlich besetzt

Wie viele Menschen tatsächlich angerufen hätten, sei jedoch laut Stadt nicht zuverlässig anzugeben. „Es gingen aber so viele Anrufe ein, dass kurzfristig für einen Zeitraum von 15 Minuten die Leitstelle zusätzlich besetzt wurde, um die Anfragen bewältigen zu können“, so die Stadt. Die Sirenen seien so auf dem Stadtgebiet verteilt, dass die Bewohner in den Bereichen mit vermehrter Anzahl chemischer Industrie über die Sirenen alarmiert werden können.

Sirenen heulen über Köln – Fehler lassen sich nicht immer vermeiden

Es handle sich bei den Sirenen laut Stadt „um ein komplexes technisches System, bei dem mehrere Alarmierungssysteme parallel (NINA, CLIP Anzeige, Mailverkehr, usw.) bedient und gesteuert werden. Alle Techniker arbeiten mit größter Sorgfalt.“ Dennoch ließe sich ein Fehler nicht mit hundertprozentiger Sicherheit vermeiden. (mo) Fair und unabhängig informiert, was in Deutschland und NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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