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Termin bei der Stadt Köln? Besucher und Kunden brauchen jetzt einen negativen Coronatest

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Von: Stefanie Knupp

Covid Schnelltest in einem Parkhaus in Köln
Wer Angelegenheiten bei der Stadt erledigen muss, braucht ein negatives Testergebnis (Symbolbild). © Rupert Oberhäuser/Imago Images

Wer persönlich in Dienstgebäuden der Stadt vorsprechen will oder einen Termin hat, muss einen negativen Coronatest vorlegen, der nicht älter als 24 Stunden ist.

Köln – Die 7-Tage-Inzidenz in Köln ist zu Beginn der Woche sprunghaft angestiegen. Die Stadt hatte bereits am 9. April alle bisherigen Lockerungen zurückgenommen. Seit Montag (12. April) muss nun auch für Termine und Vorsprachen in städtischen Gebäuden ein negativer Coronatest vorgelegt werden.

Mit einem negativen Ergebnis konnte man bisher zum Beispiel den Zoo besuchen. Trotz extra eingerichtetem Schnelltestzentrum vor Ort musste der Kölner Zoo aber wieder schließen. Dagegen ist ein Friseurbesuch in Köln aktuell mit Schnelltest erlaubt. Wer einen Termin bei der Stadt hat oder plant, muss sich ebenfalls darauf einstellen, vorab einen Coronatest zu machen.

Termin bei der Stadt Köln: Wer persönlich kommt, braucht negativen Coronatest

Wie die Stadt am Montag mitteilt, ist für die „Wahrnehmung von Terminen und Vorsprachen in städtischen Dienstgebäuden sowie von Terminen für standesamtliche Trauungen“ ein negativer Coronatest erforderlich, der nicht älter als 24 Stunden alt sein darf. Davon ausgenommen seien Kinder bis zum Schuleintritt. Für die Trauung im Standesamt gelten in Köln strenge Regeln.

Kunden und Besucher städtischer Dienstgebäude müssen schriftlich oder digital ein negatives Ergebnis von einer Corona-Teststelle vorweisen. Allerdings können dazu nicht alle Corona-Tests genutzt werden. Es wird außerdem darauf hingewiesen, dass die Stadt keine Corona-Selbsttests akzeptiert. 24RHEIN zeigt, an welchen Standorten in Köln ein Corona-Schnelltest gemacht werden kann.

In Köln gibt es neun städtische Kundenzentren. Für die meisten Besuche sind vorherige Terminbuchungen notwendig. In Notfällen wird zunächst die telefonische Kontaktaufnahme empfohlen. Für viele Anliegen bietet die Stadt auch Online-Dienste an.

Köln wird Modellregion, wenn die Zahlen stimmen

Köln gehört zu den Kommunen, die als Modellregion ausgewählt wurden. Die Projekte starten allerdings erst, wenn der Inzidenzwert unter 100 liegt. Am 12. April war dieser Wert in Köln sprunghaft auf 150 gestiegen. Bis zum 26. April müssen die Zahlen sinken. Das ist nämlich der Stichtag, an dem die Projekte planmäßig starten sollen. Welche Öffnungen in Köln dann vollzogen werden, ist noch nicht im Detail bekannt. Möglich sind allerdings Öffnungen in den Bereichen Sport und Kultur. (sk)

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