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Köln: Orkan „Zeynep“ sorgte für Sonderalarm bei Feuerwehr – über 300 Einsätze

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Von: Nina Büchs

Einsatzkräfte der Feuerwehr Köln bei einem Einsatz.
Die Feuerwehr Köln rückte während Orkan „Zeynep“ zu über 300 Einsätzen aus (Symbolbild). © C.Hardt/FutureImage/Imago

Am Freitag trifft der Orkan „Zeynep“ auch Köln. Die Stadt warnt vor dem Aufenthalt im Freien. Alle News zur Sturm-Lage und möglichen Gefahren.

Update, 21:21 Uhr: Die Feuerwehr Köln hat ihren Einsatzbericht des stürmischen Freitags (18. Februar) veröffentlicht. Auf Grund der Sturmlage hat die Feuerwehr seit 19:00 Uhr den Einsatzdienst in den Sonderalarm alarmiert. Zur Unterstützung wurden zudem Führungskräfte in die Einsatzleitung nachalarmiert. Bis Stand 20:30 Uhr wurden über 300 Einsätze abgearbeitet worden. Glücklicherweise gab es dabei keine Personenschäden. Ebenso musste keine größere technische Hilfeleistung durchgeführt werden.

Was ist der Sonderalarm bei der Feuerwehr?

Sonderalarm bedeutet bei der Feuerwehr, dass alle Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr, sowie der Feuerwachen während diesem Zeitraum im Einsatz sind.

Bei den meisten Einsätze handelte es sich um umgestürzte Bäume, Verkehrsanlagen, losgelöste Baustellenschutzeinrichtungen oder Gebäudeteile. Es gab zudem einige abgedeckte Dächer, hier konnten die Einsatzkräfte nur den gefährdeten Bereich absperren. Die Feuerwehr bittet zudem um Verständnis dafür, dass während einem Sonderalarm die gemeldeten Einsätze priorisiert werden, und es deshalb zu längeren Wartezeiten bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte kommt.

„Zeynep“ wütet über Köln – Stadt schließt wegen Orkan alle Friedhöfe bis einschließlich 21. Februar (Montag)

Update, 15:30 Uhr: Wegen des Orkans „Zeynep“ schließt die Stadt mit sofortiger Wirkung die städtischen Friedhöfe bis einschließlich Montag, 21. Februar. „Das Betreten der Friedhöfe ist bis zur Wiedereröffnung untersagt“, so die Stadt. Die für Samstag und Montag geplanten Bestattungen werden in Begleitung städtischer Beschäftigter durchgeführt, heißt es weiter.

Orkan „Zeynep“ fegt über Köln: Stadt warnt – Autofahrten wenn möglich verschieben

Update vom 18. Februar, 12:45 Uhr: Am Freitag werden in Köln erneut Orkanböen erwartet. Die Stadt teilte dazu einen Warnhinweis auf Twitter. Die Kölnerinnen und Kölner sollten sich ab Freitagnachmittag in Gebäuden aufhalten und Türen und Fenster geschlossen halten, heißt es in dem Tweet. Zudem sollten Autofahrten wenn möglich verschoben werden. Lose Gegenstände sollten rund um das Haus und den Balkon gesichert werden. Die Warnhinweise im Einzelnen:

Orkan „Zeynep“ fegt über Köln: DWD warnt – Stadt schließt Sportanlagen und Sporthallen

Update vom 18. Februar, 11:40 Uhr: Zunächst schien es so, als wäre Köln nicht vom Orkan „Zeynep“ betroffen – nun hat der DWD aber doch eine Warnmeldung vor Orkanböen in Köln herausgegeben. Ab Nachmittag rechnet der DWD in Köln mit Orkanböen , die Geschwindigkeiten um 120 km/h erreichen können, heißt es dazu. „Am Abend zieht das Starkwindfeld ostwärts weiter und der Wind lässt deutlich nach“, so der DWD. Nach Angaben des Wetterdienstes treten in Köln bis Samstagnacht um 1 Uhr jedoch auch noch „schweren Sturmböen“ auf.

Die Stadt warnte die Bevölkerung deshalb nun erneut davor, sich in Waldgebiete, Parkanlagen, Friedhöfen und an Alleen aufzuhalten. Es sei möglich, dass städtische Grünanlagen und Friedhöfe kurzfristig geschlossen werden. „Alle städtischen Sportanlagen sowie städtische Sporthallen werden ab heute 15 Uhr bis Samstag, 19. Februar 2022, 10 Uhr, gesperrt“, so die Stadt.

DWD warnt vor Sturmböen bis Donnerstagabend – nächster Orkan zieht an Köln vorbei

Update vom 17. Februar, 14:30 Uhr: Inzwischen hat sich die Sturm-Lage in Köln leicht entspannt, laut dem Deutschen Wetterdienst treten bis Donnerstagabend um 18 Uhr aber noch Sturmböen mit einer Geschwindigkeit zwischen 70 und 85 km/h auf. Der DWD warnt weiterhin vor herabfallenden Ästen und Gegenständen.

Von dem herannähernden Orkantief „Zeynep“ scheint Köln übrigens verschont zu bleiben. Denn für Freitag liegt aktuell keine Warnmeldung vor. In fast allen Städten und Regionen in NRW – darunter auch Düsseldorf und Aachen – hat der DWD jedoch auch am Freitag Warnmeldungen aufgrund des Orkantiefs „Zeynep“ herausgegeben. Keine Warnung vor Sturm- oder Orkanböen gibt es laut dem DWD in diesem Zeitraum bislang in Köln, Bonn und zum Teil im Kreis Siegen-Wittgenstein.

Sturm in Köln: Stadt warnt vor schweren Böen – bislang 24 Feuerwehr-Einsätze

Update vom 17. Februar, 09:53 Uhr: Wie die Feuerwehr Köln auf Twitter mitteilt, gab es seit Mittwochabend in Köln 24 sturmbedingte Einsätze. Personen sind dabei zum Glück nicht zu Schaden gekommen.

Sturm in Köln: Keine Orkangefahr – doch Stadt warnt vor schweren Böen

Update vom 17. Februar, 08:24 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat die Gefahrenstufe für Köln herabgestuft. Statt der roten Gefahrenstufe 3 (Unwetterwarnung) wird nun „nur“ noch eine Warnung vor „markantem Wetter“ (Stufe 2) ausgesprochen. Dennoch sollten sich Kölnerinnen und Kölner weiter an die Handlungsempfehlungen der Stadt halten (siehe Update 16. Februar, 15:20 Uhr).

Update vom 17. Februar, 06:05 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst spricht am Donnerstagmorgen (17. Februar) für Köln eine amtliche Unwetterwarnung vor Orkanartigen Böen aus. Demnach treten orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 80 km/h (Bft 9) und 110 km/h (Bft 11) aus westlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss sogar mit Orkanböen bis 120 km/h (Bft 12) gerechnet werden. Weiter warnt der DWD vor möglicherweise entwurzelten Bäumen und beschädigten Dächern. Zudem soll ein Aufenthalt im Freien wenn möglich vermieden werden.

Mitarbeiter des Domes stellen Warnschilder mit der Aufschrift „Vorsicht Steinschlag“ auf der Domplatte auf, um bei Sturm vor herabfallenden Steinen vom Dom zu warnen.
Sturmwarnung für Köln: Am Kölner Dom wurden Warnschilder aufgestellt, dort können Steine herabstürzen.  © Oliver Berg/dpa

Update, 18:09 Uhr: Aufgrund „herabfallender Teile an einem Gebäude“ ist die Kuthstraße in Köln-Vingst (Stadtteil Kalk) gesperrt worden. Dabei handelt es sich laut der Stadt um eine Vorsichtsmaßnahme im Zuge der Sturmwarnung. Konkret von der Sperrung betroffen ist die Kuthstraße von der Ostheimer Straße bis zum Anfang der Amtstraße.

Sturm in Köln: Autofahrten sollen verschoben werden

Update, 15:20 Uhr: Auf Twitter hat die Stadt Köln erneut vor dem Sturm gewarnt. Die Bürgerinnen und Bürger sollten sich am Mittwoch und am Donnerstag in Gebäuden aufhalten und Türen und Fenster schließen. Auch in der Stadt müsse mit herabfallenden Gegenständen gerechnet werden. Verschiebbare Autofahren sollten vermieden werden. Zudem sollte Abstand von Baugerüsten gehalten werden.

Sturmwarnung Köln: Steinschlag-Gefahr am Kölner Dom

Update, 14:47 Uhr: Aufgrund des Sturmtiefs wurden am Kölner Dom nun Warnschilder angebracht. „Vorsicht Steinschlag“ steht dort auf den Schildern. Spaziergänger sollten sich daher möglichst nicht allzu nah am Kölner Dom aufhalten. Zudem warnte die Stadt bereits vor dem Aufenthalt im Freien, da auch Äste herunterstürzen können.

Sturm fegt über Köln: Stadt warnt, Schulen bleiben zu

Erstmeldung vom 16. Februar: Köln – Wer am Mittwoch und am Donnerstag zuhause bleiben kann, sollte das vermutlich besser tun. Oder zumindest darauf verzichten, im Wald joggen oder im Park spazieren zu gehen. Denn der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat von Mittwoch bis Donnerstag schwere Sturmböen und Orkanböen für ganz NRW angekündigt. Von Nordwesten zieht der Orkan in Richtung Südosten „bis etwa zur Mitte Deutschlands“, berichtet merkur.de*. Auch Köln ist betroffen.

Unwetterwarnung: Sturm „Xandra“ fegt über Köln – orkanartige Böen am Mittwochabend möglich

Der Deutsche Wetterdienst hat zum Orkantief „Xandra“ in ganz Deutschland Warnmeldungen herausgegeben. In Köln gibt es teils schwere Sturmböen oder sogar orkanartige Böen. Dort, wo Schauer auftreten, seien auch Windgeschwindigkeiten bis zu 110 km/h möglich. Der DWD warnte davor, dass Bäume entwurzelt werden oder Dächer beschädigt werden könnten.

Sturmwarnung in Köln und NRW: Stadt warnt vor Spaziergängen in Parks und Grünanlagen

Die Stadt Köln hat nun ebenfalls eine Warnung herausgegeben. Die Bevölkerung solle Waldgebiete, Parkanlagen, Friedhöfe und Alleen am Mittwochabend meiden. Zudem können städtische Grünanlagen und Friedhöfe kurzfristig geschlossen werden. „Die städtischen Sportanlagen und Sportplätze werden morgen, 17. Februar 2022, ganztägig geschlossen sein“, so die Stadt.

Laut DWD ist die Gefahr vor herabstürzenden Ästen am Mittwoch und am Donnerstag besonders groß. Sollten am Mittwochabend tatsächlich auch Bäume entwurzelt werden, könnte die Feuerwehr Köln einiges zu tun haben.

Deutscher Wetterdienst warnt vor Sturm in Köln und NRW: Schulen am Donnerstag geschlossen

Wegen des Sturms sind am Donnerstag, 17. Februar, übrigens alle Schulen in NRW geschlossen. NRW-Familienminister Joachim Stamp appelliert an die Eltern, ihre Kinder am 17. Februar zuhause zu betreuen und den Gang in Kitas oder zur Tagespflege zu vermeiden. Rechtliche Grundlage der Anordnung zur Schließung der Schulen am Donnerstag (17. Februar) ist ein Erlass, der auch bei Extremwetterereignissen greife.

Deutscher Wetterdienst: Sturmwarnung in Köln – Störungen und Ausfälle bei der Bahn möglich

Auch Wetter.com warnte nun vor dem Sturm. Man müsse sich „auf Behinderungen im Straßen- und Schienenverkehr einstellen“, erklärt Meteorologe Andreas Machalica. Aktuelle Störungen zum Sturm liegen laut den Meldungen der KVB jedoch noch nicht vor (Stand: 16. Februar, 12:30 Uhr). 24RHEIN zeigt in einem Überblick, welche Bahn-Linien in NRW vom Sturm betroffen sein könnten. Gefährdet sind demnach auch mehrere Regionalexpress-Linien und Regionalbahnen, die durch Köln fahren.

Unwetterwarnung in Köln: Sturm am Donnerstag nicht vorbei – weiteres Orkantief nähert sich am Freitag

Wie geht es ab Donnerstag aber weiter mit dem Wetter? Fest steht: Es bleibt ungemütlich – und wohl auch stürmisch. „Am Freitag nähert sich von Westen her ein weiteres Orkantief Deutschland“, heißt es dazu in einer Vorabinformation für Unwetter des DWD. Es sei mit Sturmböen, im Norden und Nordwesten sogar mit schweren Sturmböen, zu rechnen. In der Nacht zum Samstag verlagert sich das Windmaximum von West nach Osten, heißt es weiter. Aber: „Die genaue Zugbahn des Orkantiefs und damit die Vorhersage der Windgeschwindigkeiten ist noch unsicher“. (nb) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren. *merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Dieser Text wird laufend aktualisiert.

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