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Köln: Stromausfälle – KVB-Haltestelle Geldernstraße meterhoch geflutet

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Von: Johanna Werning

Nur das Dach eines Autos schaut noch aus dem Wasser, das eine Bahnunterführung in Köln geflutet hat.
Noch immer sind in Köln auch einige Haltestellen überflutet. © Marius Becker/dpa

Auch am zweiten Tag nach den Unwettern ist die Feuerwehr in Köln noch mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Überflutet ist zum Beispiel noch die Haltestelle Geldernstraße.

Update vom 16. Juli, 17:06 Uhr: Am Freitagnachmittag dauern die Stromausfälle im Stadtgebiet weiter an. „Derzeit sind im Kölner Stadtgebiet immer noch rund 80 kleinteilige Störungen im Niederspannungsnetz zu verzeichnen. Dabei handelt es sich um einzelne Häuser oder Straßenzüge, bei denen die Stromversorgung noch unterbrochen ist; teils nach Wassereinbrüchen im Keller mit Auswirkungen auf die Hausanschlüsse“, heißt es in einer Pressemitteilung der RheinEnergie.

Gute Nachrichten gibt es jedoch inzwischen im Westcenter in Köln-Bickendorf. Dort kann der gesamte Gebäudekomplex seit Freitagmittag wieder mit Strom versorgt werden.

Regenmassen in Köln: Stadt stellt Unterkünfte für Unwetteropfer zur Verfügung

Update vom 16. Juli, 14:47 Uhr: Die Stadt Köln will nun leerstehende Unterkünfte für Unwetteropfer aus dem Kölner Umland bereitstellen. Besonders im Rhein-Erft-Kreis mussten viele Menschen ihre Häuser und Wohnungen verlassen.

Unwetter Köln: Stromausfälle dauern an – auch im Westcenter in Bickendorf

Update vom 16. Juli, 11:04 Uhr: Seit Mittwoch gab es im Kölner Stadtgebiet mehrere Meldungen über Stromausfälle. Auch das Westcenter in Bickendorf war betroffen. Wie die Rheinenergie berichtet, bleibt die Lage in Köln weiter angespannt, in vielen Haushalten gibt es nach wie vor keinen Strom.

„Derzeit sind im Kölner Stadtgebiet noch rund 90 kleinräumige Störungen im Niederspannungsnetz zu verzeichnen. Dabei handelt es sich um einzelne Häuser oder Straßenzüge, bei denen die Stromversorgung noch unterbrochen ist; teils nach Wassereinbrüchen im Keller mit Auswirkungen auf die Hausanschlüsse. Die Wiederversorgung dieser Objekte ist sehr aufwendig, da die Anschlüsse vor der Inbetriebnahme einzeln geprüft werden müssen. Zudem kommen immer wieder neue Störungen hinzu“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Mittelspannungsstörungen mit größeren Auswirkungen gebe es in Köln derzeit jedoch keine mehr. „Das Westcenter in Köln-Bickendorf ist mittlerweile zum Teil wieder am Netz. Die Techniker der Rheinenergie arbeiten weiterhin an einer vollständigen Wiederversorgung des Gebäudekomplexes einschließlich der Gewerbebetriebe. Aufgrund der Beschädigung der Trafostationen an dem Gebäudekomplex gestaltet sich die Wiederversorgung äußerst schwierig, und es ist eine fortlaufende Abstimmung mit dem Gebäudeeigentümer erforderlich“, so die RheinEnergie.

Aufräumarbeiten nach Unwetter in Köln: Haltestelle der KVB geflutet

Update vom 15. Juli, 10:25 Uhr: Aktuell sind noch immer Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz, um Schäden nach den Unwettern zu beheben. Derzeit gibt es laut der Feuerwehr in Köln fünf Schwerpunkteinsätze:

Die KVB-Haltestelle Geldernstraße/Parkgürtel in Köln.
So sieht es an der KVB-Haltestelle Geldernstraße aktuell nicht aus – die KVB-Haltestelle steht meterhoch unter Wasser. © Eduard Bopp Sportfotografie/Imago

Derzeit gibt es insgesamt noch 718 offene Einsätze, so die Feuerwehr weiter. Darüber hinaus wird auch das Umland von den Einsatzkräften unterstützt. Zudem bleiben die Kölner Strömungsretter weiter in Erftstadt im Einsatz. Allein gestern konnten sie elf Personen aus den überfluteten eingeschlossenen Gebieten retten. Über das Gefahrentelefon für Wasserschäden gingen seit gestern 10 Uhr rund 1.100 Anrufe ein. Der Notruf wurde seit Mittwoch mehr als 11.500 Mal gewählt.

Köln-Bickendorf: Westcenter wieder mit Strom versorgt

Update vom 15. Juli, 22:23 Uhr: Rund 165.000 Menschen waren in NRW auch am Donnerstag ohne Strom. Für rund 400 gibt es nun eine Entwarnung. Wie Rheinenergie mitteilt, sind die Bewohner des Westcenters in Köln Bickendorf wieder mit Strom versorgt. „Die RheinEnergie ist derzeit weiterhin mit 150 bis 180 Mitarbeitern im gesamten Versorgungsgebiet dauerhaft im Einsatz, um die Kunden nach den Starkregenereignissen wieder zu versorgen“, heißt es am Donnerstag.

Unwetter Köln: Immer noch Stromausfälle – 80 Störungen gemeldet

Update vom 15. Juli, 17:55 Uhr: Derzeit sind noch immer 150 bis 180 Mitarbeiter im gesamten Versorgungsgebiet dauerhaft im Einsatz, um die Kunden nach den Starkregenereignissen wieder zu versorgen, teilte das Unternehmen Rheinenergie nun mit. „Nach derzeitigem Stand der Lage sind im Kölner Stadtgebiet noch rund 80 kleinräumige Störungen im Niederspannungsnetz zu verzeichnen. Dabei handelt es sich um einzelne Häuser oder Straßenzüge, bei denen die Stromversorgung noch unterbrochen ist; teils nach Wassereinbrüchen im Keller mit Auswirkungen auf die Hausanschlüsse“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Diese müssen nun vor der Inbetriebnahme einzeln geprüft werden. Mittelspannungsstörungen mit größeren Auswirkungen bestehen in Köln laut RheinEnergie derzeit keine mehr. „Bezüglich des Westcenters in Köln-Bickendorf ist die RheinEnergie mittlerweile hilfeleistend mit der Reparatur der beschädigten Kunden-Netzstation beauftragt worden. Voraussichtlich am späten Abend oder in der Nacht soll die Versorgung des Hochauskomplexes wiederhergestellt sein“, heißt es weiter.

Unwetter in Köln: Stromausfälle dauern weiter an

Update vom 15. Juli, 16:26 Uhr: Auch am Nachmittag dauern die Stromausfälle in Köln weiter an. Wann die Störungen behoben sein werden, könne laut einem Pressesprecher des Unternehmens RheinEnergie aktuell nicht gesagt werden.

Köln: OB Reker bedankt sich bei Twitter bei Einsatzkräften – und sorgt sich um Lage im Kölner Umland

Update vom 15. Juli, 12:33 Uhr: Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat sich nun auf Twitter zu den Regenfällen und Unwettern geäußert. Sie bedankte sich „ausdrücklich“ bei den vielen Einsatzkräften von Feuerwehr, Hilfsdiensten, Freiwilligen Feuerwehren, Polizei, StEB, KVB und der Verwaltung, „die zu hunderten Einsätzen ausgerückt sind“. Zudem gehe der „bange Blick“ nun ins Kölner Umland, wo sich teils dramatische Szenen abspielen.

„Im Zusammenhang mit dem Unwetter haben wir leider zwei Tote im Stadtgebiet zu beklagen. Ich bin mit den Gedanken bei den Angehörigen“, sagte Reker.

Starkregen in Köln: Zwei Tote in vollgelaufenen Kellern entdeckt

Update vom 15. Juli, 10:12 Uhr: Wie die Feuerwehr berichtet, wurden am Mittwochabend zwei Tote in Kellern in Köln gefunden. Die Keller waren aufgrund des schweren Unwetters vollgelaufen. Bei den Toten handelt es sich um eine 72-jährige Frau und einen 54-jährigen Mann.

Unwetter in Köln: Stromausfälle im ganzen Stadtgebiet

Update vom 15. Juli, 09:25 Uhr: Die Stromausfälle in Köln verteilen sich nicht nur auf einzelne Stadtteile, sondern punktuell auf das ganze Stadtgebiet, wie ein Rheinenergie-Sprecher auf Nachfrage von 24RHEIN mitgeteilt hat. „Es ist nicht ganz Köln ohne Strom, aber es gibt Ausfälle im ganzen Stadtgebiet.“ Es gibt gleich mehrere Gründe für die großen Stromausfälle. So musste die Rheinenergie in vielen Häusern die Versorgung unterbrechen, weil Keller nach den schweren Regenfällen mit Wasser vollgelaufen sind. „Es stehen aber auch Netzstationen von uns unter Wasser“, so der Rheinenergie-Sprecher.

Auf Twitter bittet die Rheinenergie um „Verständnis in dieser Ausnahmesituation“. Und: „Wir verstehen euren Unmut“. Schon die gesamte Nacht seien Mitarbeiter unterwegs, um die Stromausfälle zu beheben.

Es handle sich um punktuelle Stromausfälle. Mal sei ein Haus, mal ein ganzer Straßenzug betroffen. „Wir arbeiten bereits seit gestern Abend mit Hochdruck und voller Stärke an den Problemen.“ Die Rheinenergie hofft, im Laufe des Tages größere Teile der Stadt wieder Stück für Stück ans Netz zu bekommen. Eine wirkliche Prognose könne aktuell aber nicht gegeben werden. Das hänge auch von der Feuerwehr ab und wie schnell die Einsatzkräfte die zahlreichen vollgelaufenen Keller leerpumpen können.

Unwetter Köln: Feuerwehr im Dauereinsatz – Stromausfälle

Update vom 15. Juli, 08:40 Uhr: Obwohl der Regen in Köln aufgehört hat, geht die Arbeit für die Feuerwehr erst richtig los. Rund 800 Einsätze haben die Rettungskräfte zwar bereits absolviert, jedoch sollen noch rund 1100 weitere warten, wie ein Sprecher dem Kölner Stadt-Anzeiger erklärt. Dabei sollen in erster Linie vollgelaufene Keller warten, Personenschäden hätte es in der Domstadt nicht gegeben.

Auch am Mittwochmorgen sind viele Kölnerinnen und Kölner weiterhin von Stromausfällen betroffen. In den sozialen Meiden berichten Menschen unter anderem Ausfälle in Sülz, Bilderstöckchen, Bickendorf und Rath-Heumar. Laut eigenen Angaben soll Energieversorger Rhein-Energie mit allen verfügbaren Teams im Einsatz sein, um die Probleme zu beheben.

Immerhin: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte die Unwetterwarnung am Donnerstagmorgen aufgehoben. Zurzeit werden also keine weiteren Unwetter erwartet.

Unwetter ziehen über Köln – Stromausfälle nach Hochwasser

Update vom 14. Juli, 21:32 Uhr: In einigen Stadtteilen von Köln ist der Strom ausgefallen – ebenfalls eine Folge des Starkregens, der über Stunden über der Stadt hing. Die Rheinenergie spricht auf Twitter von „einigen Stadtteilen“. Betroffen sind demnach Teile von Ehrenfeld und Bilderstöckchen.

Doch nicht nur das: Ganze Straßenzüge stehen in Köln unter Wasser, Unterführungen sind gesperrt. Der starke Regen hat Spuren in Köln hinterlassen. So gibt es in mehreren Unterführungen am Abend kein Durchkommen für Autos. Für den Verkehr gesperrt sind unter anderem die Unterführungen an der Pohligstraße und am Zollstückgürtel.

Eine Wohnung wurde in Folge von Starkregen von Wassermassen geflutet.
Eine Wohnung in Müngersdorf wurde komplett überschwemmt. © Gladys Chai von der Laage/Imago

In Nippes und Bickendorf sind Straßenzüge geflutet. Bilder aus Müngersdorf zeigen, wie hoch das Wasser in einer Straße steht – hier gibt es kein Durchkommen mehr. Teilweise wurden in der ganzen Stadt Wohnungen überflutet, das Wasser floss durch Fenster in die Räume. Der Rhein hat um 21:30 Uhr die Marke von 6 Meter gerissen. Die Tendenz ist weiter steigend.

Regenmassen in Köln: Straßen überflutet – Einsätze der Feuerwehr nehmen zu

Update vom 14. Juli, 20:45 Uhr: In Köln befindet sich die Feuerwehr weiterhin im Dauereinsatz.

Kölner, die aktuell den Notruf wählen, muss mit Wartezeiten rechnen. Die Leitungen sind aktuell „stark belastet“, teilt die Feuerwehr mit, „es kommt zu längeren Wartezeiten“. Daher appelliert die Feuerwehr an die Bürger, die 112 nur in Notfällen zu wählen. Wer in der Leitung ist, solle nicht auflegen – sondern warten.

Feuerwehr wendet sich auf Facebook direkt an Kölner

„Wir bitten Euch eindringlich, wählt bitte nur im Notfall die 112! Unsere Notrufleitungen sind stark belastet, es kommt aktuell zu längeren Wartezeiten. Bleibt unbedingt in der Leitung und legt nicht auf!“

„Die Einsatzzahlen der Feuerwehr Köln steigen seit 17 Uhr wieder deutlich an. Noch am frühen Nachmittag entspannte sich die Einsatzlage vorübergehend. Bislang mussten Einsatzkräfte der Freiwilligen- und Berufsfeuerwehr gut 1.000 wetterbedingte Einsätze abarbeiten. Weitere 700 Einsätze liegen an und werden sukzessive nach vorheriger Priorisierung abgearbeitet“, so die Feuerwehr.

Neben der Feuerwehr unterstützt aktuell auch das Technische Hilfswerk im Stadtgebiet Köln, heißt es weiter. „Glücklicherweise wurde bis zum jetzigen Zeitpunkt niemand im Zusammenhang mit dem Unwetter verletzt“, berichtet die Feuerwehr.

Starkregen in Köln: Feuerwehr im Dauereinsatz – über 900 Einsätze bis zum frühen Abend

Update vom 14. Juli, 19:30 Uhr: In Köln haben die Feuerwehrkräfte noch immer alle Hände voll zu tun. Wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet, war die Feuerwehr bis zum frühen Abend in der Domstadt mehr als 900-mal im Einsatz. Vom Nachmittag an sei die Zahl der Einsätze nochmals deutlich gestiegen. Am häufigsten wurden die Einsatzkräfte gerufen, weil Wasser in Gebäude eindrang oder weil Straßen überflutet wurden. Doch auch umgeknickte Bäume wurden gemeldet.

Unwetter in Köln: Auswirkungen auf KVB-Linie 18

Update vom 14. Juli, 18:50 Uhr: Auch auf den Fahrplan der KVB hat das Unwetter Auswirkungen. Wie aktuell zum Beispiel an der Haltestelle „Fischenich“ bei Hürth zu lesen ist, starten und enden die Züge der Linie 18 wegen einer Überschwemmung aktuell in Bornheim.

Infoscreen an einer Haltestelle der KVB.
KVB-Meldung an der Haltestelle Fischenich in Hürth. © Asia Lomartire

Unwetter in Köln: Katwarn App warnt vor Hochwasser und Erdrutschen

Update vom 14. Juli, 18:06 Uhr: Hunderte Einsätze hatte die Feuerwehr Köln bereits. Vor allem überflutete Straßen und Unterführungen mussten abgepumpt werden. Weitere Einsätze dürften jedoch auch in der Nacht folgen. Noch bis Donnerstagmorgen, 6 Uhr warnt der Deutsche Wetterdienst vor „ergiebiger Dauerregen“. Auch die Warnapp Katwarn löste aus und warnte vor Hochwasser und Erdrutschen.

Regenmassen in Köln: Straßen überflutet – Feuerwehr im Dauereinsatz

Update vom 14. Juli, 17:24 Uhr: Teile der Militärringstraße sind erneut gesperrt. Das berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger. Zwischen der Friedrich-Schmidt-Straße und der Aachener Straße ist ein Baum auf ein Auto gestützt. Der Autofahrer blieb unverletzt, heißt es weiter. Die Feuerwehr beseitigt bereits den Schaden. Schon am Vormittag musste die Militärringstraße zeitweise gesperrt werden: Im Stadtteil Longerich wurde eine Unterführung überflutet.

Regenmassen in Köln: Chaos auf den Autobahnen – A4 und A44 gesperrt

Update vom 14. Juli, 15:45 Uhr: Das Unwetter in Köln und NRW sorgt auch auf der A4 und der A44 für Chaos. Die Autobahnen um Köln und Düsseldorf mussten aufgrund der Regenmassen teilweise gesperrt werden. Aufgrund von Überflutungen gibt es derzeit Probleme auf den Autobahnen A4 im Autobahnkreuz Köln-Süd und der A44 ab Düsseldorf-Nord. In beiden Fahrrichtungen gibt es Sperrungen.

Regenmassen in Köln: Hochwassergefahr – Stadt bereitet Schutzmaßnahmen vor

Update vom 14. Juli, 15:17 Uhr: Der Starkregen in Köln fällt weiterhin. Aufgrund der Regenmassen steigt auch der Kölner Rhein. Am Mittwochnachmittag liegt der Pegel bei 5,70 Meter. Die Stadtentwässerungsbetriebe Köln haben bereits erste Schutzmaßnahmen eingeleitet.

In Rodenkirchen wurden Fenster und Türen am Leinpfad gesichert. Der Rhein soll auch weiterhin steigen. Dann würde es zu Überflutungen am Parkplatz an der Bastei kommen, sodass die Fläche gesperrt werden müsste. Auch Einschränkungen der Schifffahrt sind möglich.

Regenmassen in Köln: Subbelrather Straßen überflutet – Feuerwehr mit „100 Einsätzen in einer Stunde“

Update vom 14. Juli, 14:54 Uhr: Überall in der Stadt Köln hat die Feuerwehr Einsätze. „Allein in der letzten Stunde rückten die haupt- und ehrenamtlichen Kräfte rund 100 Mal aus“, teilt die Feuerwehr auf Twitter mit. Keller laufen voll, Straßen werden überflutet. Vor allem die Subbelrather Straße ist überflutet. In den sozialen Medien posten mehrere User Fotos und Videos von überfluteten Straßen und vollgelaufenen Kellern.

Auf dem Video ist deutlich zu erkennen, wie sehr der Bereich Subbelrather Straße/Teichstraße überflutet worden ist. Die Tür zum Kiosk steht ein ganzes Stück unter Wasser. Auch die Fenster drohen überschwemmt zu werden, wenn die Überflutung weiterhin steigt.

Regenmassen in Köln: KVB-Bahnunterführung überflutet

Update vom 14. Juli, 14:19 Uhr: Neben Straßen und Kellern sind auch mehrere Bahnunterführungen der KVB bereits überflutet gewesen. „Betriebsbeeinträchtigungen durch das Regenwasser“ gibt es aktuell jedoch nicht, so Stephan Anemüller von der KVB. Lediglich am Vormittag waren „zwei bis drei Bahnunterführungen kurzzeitig wegen zu viel angesammeltem Wasser gesperrt“. Die Sperrung war jedoch nur von kurzer Dauer.

Regenmassen in Köln: Militärringstraßen überflutet


Update vom 14. Juli, 13:13 Uhr: Immer mehr Straßen werden infolge des Starkregens überflutet. Auch eine der wichtigsten Verkehrsstraße im Stadtteil Longerich. Die Militärringstraße musste zeitweise aufgrund der enormen Regenmassen gesperrt werden. Ein Foto eines Twitter-Users zeigt, dass die Unterführung mit Absperrband gesperrt worden ist.

Regenmassen in Köln: Straßen überflutet – Auto steckt in Unterführung fest

Erstmeldung: Köln – Seit Dienstagmorgen steht die Feuerwehr Köln in Alarmbereitschaft. Aufgrund des enormen Unwetters in Köln warnt der Deutsche Wetterdienst vor starken Regenmassen. Die höchste Warnstufe wurde für Köln ausgerufen. Das Kölner Stadtgebiet ist auf der Warnkarte gefährlich violett eingefärbt. Denn der „extrem ergiebige Dauerregen“ sorgt für enorme Wassermassen. Das merkt auch die Feuerwehr Köln. „Aktuell laufen 35 Einsätze wetterbedingte Einsätze verteilt im Stadtgebiet“, heißt es am Mittwochmorgen.

Rund 180 Einsätze wurden der Feuerwehr Köln bis zum Mittwochmittag gemeldet. „Allein in der letzten Stunde rückten die haupt- und ehrenamtlichen Kräfte rund 100 Mal aus“, so die Feuerwehr um 12:30 Uhr. „Im Maarweg musste ein Auto aus einer überfluteten Unterführung geborgen werden, vielerorts sind Keller und Straßen vollgelaufen.“ Verletzt wurde bisher glücklicherweise niemand.

Die ersten Unterführungen und Straßen sind durch die Wassermassen bereits überflutet. Bei den Einsätzen in der Domstadt handelt es sich um „mäßigen Wassereintrag in Gebäude“. Auch die Unterführung am Bahnhof Süd ist von den Überschwemmungen betroffen, wie ein User auf twitter postet.

In Lövenich muss zudem ein Indoorspielplatz von Wasser befreit werden. Dort konnten die Wassermassen nicht mehr abfließen, sodass Regenwasser in das Gebäude eindrang. Die Stadt Köln veröffentlicht auf Twitter eine Nachricht an alle Kölnerinnen und Kölner auf sich aufzupassen.

Unwetter in Köln: „Aktuell sind alle Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz“

Um sich auf das Unwetter und mögliche Einsätze vorzubereiten, hat die Leitstelle der Feuerwehr Köln von den Normal- in den Sonderbetrieb umgestellt. Das bedeutet, dass mehr Kräfte arbeiten. Einsätze werden gesammelt und dann nach Priorisierung abgearbeitet, so die Feuerwehr.

„Die Leitstelle der Feuerwehr ist voll besetzt, um der erhöhten Anzahl von Notrufen gerecht zu werden“, so die Feuerwehr am Mittwochmorgen. Im Verlauf des Vormittags kamen viele weitere Einsätze dazu. „Aktuell sind alle Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr und vereinzelt Einheiten der Berufsfeuerwehr im Einsatz, um die Wasserschäden zu beseitigen.“

Bis Donnerstag gilt die amtliche Wetterwarnung des DWD für NRW. Dabei soll es etappenweise immer wieder zu Starkregen kommen. Beim Starkregen Anfang Juni hatte die Feuerwehr rund 550 Einsätze in einer Nacht.

Unwetter in Köln: Hochwassergefahr – Kölner Rhein überschwemmt Ufer

Die enormen Regenmassen machen sich auch am Kölner Rhein bemerkbar. Der Rheinboulevard am Rheinufer in Deutz ist bereits überschwemmt. Weitere Überflutungen sind möglich, denn der Kölner Rhein steigt weiter, sodass der DWD und Katwarn vor der Hochwassergefahr warnen. Laut den Stadtentwässerungsbetrieben Köln liegt der Starkregenindex bei Stufe 6 von 10. Das bedeutet, dass ein solches Unwetter nur alle 50 Jahre stattfindet. (jw)

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