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Silvester: Sperrungen, Feuerwerk und Corona-Regeln in Köln – der große Überblick zum Jahreswechsel

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Von: Mick Oberbusch

Ein Feuerwerk über die Hohenzollernbrücke in Köln.
Auf ein großes Silvester-Feuerwerk müssen Kölnerinnen und Kölner in der Neujahrsnacht auch von 2021 auf 2022 verzichten (Symbolbild) © Christoph Hardt/Imago

2021 neigt sich dem Ende – und Köln bereitet sich trotz Corona-Einschränkungen fieberhaft auf Silvester vor. Alle Sperrungen, Corona-Regeln und Feuerwerkverbote im Überblick.

Köln – Tausende Menschen, die am Rheinufer in Köln unter Feuerwerk den Start des neuen Jahres zelebrieren und gemeinsam anstoßen, wird es beim Wechsel von 2021 auf 2022 am 31. Dezember diesmal nicht geben. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation hat sich die Stadt bereits vor Wochen gegen die große Knallerei entschieden, zudem ein Versammlungsverbot an Silvester ausgesprochen, um größere Menschenmassen und somit auch die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu vermeiden. Zudem gelten auch für Geimpfte und Genesene aufgrund der neuen Corona-Schutzverordnung Kontaktbeschränkungen. Alles, was in der Silvesternacht 2021 für Kölnerinnen und Kölner wichtig ist im Überblick.

Silvester in Köln 2021: Abbrennverbot für Feuerwerk – diese Bereiche sind betroffen

Während das große Feuerwerk von der Stadt Köln abgesagt wurde und der Bund bereits ein Verkaufsverbot für „Jedermann-Feuerwerk“ (Raketen, Böller etc.) beschlossen hat, wurden nun auch in Köln die Bereiche festgelegt, die vom Feuerwerksverbot betroffen sind – und das sind eine ganze Menge.

Hintergrund ist, dass das Abbrennen von Feuerwerk in den vergangenen Jahren immer wieder zu Verletzungen führte, die man in diesem Jahr vermeiden will, um die aktuell ohnehin prall gefüllten Krankenhäuser zu entlasten. An folgenden Orten darf in der Silvesternacht ab 20 Uhr abends bis zum 1. Januar (3 Uhr morgens) kein Feuerwerk gezündet werden:

Silvester 2021 in Köln: Das müssen Fußgänger und Radfahrer am 31. Dezember beachten

Große Menschenmassen wird man in diesem Jahr wohl nicht auf den Straßen antreffen. Der Grund: Durch das von der Bund-Länder-Konferenz ausgesprochene An- und Versammlungsverbot sollen Kontakte in großem Maße beschränkt werden, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus, speziell der Omikron-Variante, zu verhindern. Deshalb sind an den oben genannten Orten, wo kein Feuerwerk abgebrannt werden darf, auch größere Menschenmassen verboten, es gilt ein sogenanntes Verweilverbot. Um dies bestmöglich durchzusetzen, werden auch einige Zugänge zu zentralen Orten in der Stadt gesperrt. Dazu gehören:

Und auch wenn in der Altstadt ein Feuerwerks-Verbot gilt, das laut Stadt auch entsprechend kontrolliert wird, ist nicht auszuschließen, dass es trotzdem wieder einige Kölnerinnen und Kölner dorthin ziehen wird. Dazu erklärt die Stadt: „Wer vom Kölner Hauptbahnhof kommt, kann grundsätzlich über den Chargesheimerplatz, die Trankgasse, den Tunnel Am Domhof und den Kurt-Hackenberg-Platz passieren. Da hier ein Feuerwerks-Verbot herrscht, werden die Passantinnen und Passanten unter der Berücksichtigung der Corona-Regeln kontrolliert.“

Und weiter: „In die Altstadt gelangen Sie vom Hauptbahnhof aus bis circa 23 Uhr über die Route durch die Dompropst-Ketzer-Straße, die Marzellenstraße, den Kardinal-Höffner-Platz, Unter Fettenhennen, über den Walraffplatz und Am Hof. Alternativ gelangen Sie vom Hauptbahnhof über den Breslauer Platz, die Goldgasse und entlang des Konrad-Adenauer-Ufers zur Altstadt.“

Köln: Silvester 2021 – auch Autofahrer müssen mit Sperrungen rechnen

Auch für den Autoverkehr wurden Einschränkungen angekündigt. Demnach ist die gesamte Domumgebung für den motorisierten Verkehr ab 18 Uhr gesperrt, der Bereich um den Rheinparkweg, das Kennedy-Ufer sowie den Charles-de-Gaulle-Platz ab 20 Uhr. Die Zufahrt zum Parkhaus und zum Picassoplatz auf der „Schäl Sick“ sollen frei bleiben, Deutzer Brücke und Severinsbrücke sollen nur bei Bedarf für den Autoverkehr gesperrt werden.

Möglicherweise bleiben viele Kölnerinnen und Kölner in der Silvesternacht aber auch verantwortungsvoll – und bleiben einfach zu Hause. Doch auch hier gelten Regeln: So dürfen sich Geimpfte und Genesene, sowohl drinnen als auch draußen, höchstens in Zehner-Gruppen treffen und auf den Jahreswechsel anstoßen. (mo) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln und NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren. Der Text wird laufend aktualisiert.

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