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Geimpft, genesen und geboostert: Wann die Nachweise ablaufen – Überblick

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Von: Jana Wehmann

Eine Person scannt einen Impfnachweis.
Der Impfstatus läuft ab Februar nach neun Monaten ab (Symbolbild). © Henning Kaiser/dpa

Impfzertifikate sind ab Februar 2022 nur noch neun Monate gültig. Erst durch eine Booster-Impfung greift der Impfstatus wieder. Alle Fristen für Impf- und Genesenen-Nachweis.

Köln – Wer ins Kino, Schwimmbad oder Restaurant möchte, muss seinen Impf- und Testnachweis vorlegen. Die Corona-Schutzimpfung wird immer wichtiger – vor allem die Booster-Impfung. Denn ab Februar 2022 verfällt der Impf-Status, sofern keine dritte Impfung folgt. Deshalb sollten nun nicht nur Genesene die Ablaufrist kennen, sondern auch Geimpfte. Was Betroffene jetzt wissen müssen.

Corona Impfzertifikat: Wie lange ist meine Corona-Impfung gültig?

Der Corona-Impfstatus verfällt nach neun Monaten – es sei denn, die Booster-Impfung folgt. Nur wer sich dreimal gegen das Coronavirus impfen lässt, gilt auch weiterhin als vollständig geimpft, so eine Entscheidung der EU-Kommission. Das bedeutet: Sofern eine Person zweifach geimpft ist, sich aber nicht boostern lässt, verfügt sie nicht mehr über ein gültiges Impfzertifikat.

Corona: Genesenen-Nachweis läuft nach drei Monaten ab

Wer sich mit dem Coronavirus infiziert hat, gilt nach der Erkrankung als genesen – und darf sich zunächst auch nicht impfen lassen. Deshalb bekommen Betroffene einen Genesenen-Nachweis. Damit Genesene den Schutz gegen Corona durch eine Impfung auffrischen lassen, läuft auch der Genesen-Nachweis ab – und zwar schneller als das Impfzertifikat. Der Genesenen-Nachweis ist nur drei Monate gültig. Danach verfügen Betroffene nicht mehr über eine aktuelle Immunisierung – zumindest auf dem Papier. Allerdings können sich Corona-Infizierte schon drei Monate nach der Infektion impfen lassen. 14 Tage nach der Impfung gelten Genesene als geimpft. Dieses Impfzertifikat ist dann neun Monate gültig.

Corona: Wie lange ist ein Corona-Test gültig?

Wer die Booster-Impfung bereits hat, muss sich auch bei 2G-Plus Einschränkungen nicht zusätzlich testen lassen. Durch die Booster-Imfpung entfällt ein Corona-Schnelltest, dies gilt zum Beispiel beim Restaurant-Besuch in NRW. Gleiches gilt auch für Menschen, die zweifach geimpft sind und durch eine Corona-Infektion als genesen gelten.

Personen, die allerdings keine Booster-Impfung haben, aber schon zweifach geimpft sind, müssen dennoch einen Corona-Schnelltest vorlegen. Der Corona-Test muss im Regelfall tagesaktuell sein. Das bedeutet: Der Test darf nicht älter als 24 Stunden alt sein.

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