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Corona-Schnelltests ab Samstag wieder kostenlos – hier bekommt man sie

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Von: Isabel Wetzel

Eine medizinische Mitarbeiterin bereitet einen Abstrich vor. Corona-Schnelltests in Deutschland sollen wieder kostenlos werden.
Corona-Schnelltests in Deutschland sind ab Samstag, 13. November, wieder kostenlos. (Symbolbild) © Julian Stratenschulte/dpa

Coronavirus: Ab Samstag, 13. November, können sich wieder alle Bürgerinnen und Bürger mindestens einmal kostenlos testen lassen. Ein Überblick.

Düsseldorf/Berlin ‒ Deutschland steckt mitten in der vierten Corona-Welle. So viele Neuinfektionen wie in den vergangenen Tagen, hat es seit Beginn der Pandemie noch nicht gegeben. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat deshalb nun eine entsprechende Verordnung unterzeichnet, nach der es ab Samstag, 13. November, wieder kostenlose Schnelltests geben soll.

Künftig kann sich also jeder Bürger und jede Bürgerin wieder mindestens einmal pro Woche kostenlos per Antigen-Schnelltest auf das Coronavirus testen lassen – und das unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus. Dies teilte die Bundesregierung am Freitag mit.

Kostenlose Corona-Schnelltests ab Samstag, 13. November: Ein Überblick

„Impfen macht den entscheidenden Unterschied - das gilt auch weiterhin - aber es braucht Zeit, bis es seine volle Wirkung entfalten kann. Deswegen müssen wir in dieser Lage rasch wieder mehr testen. Dazu ist vereinbart, dass wir die kostenlosen Schnelltests wieder einführen“, so Jens Spahn (CDU).

Wie es heißt, können Teststellen weiterhin Schnelltests anbieten. Außerdem können weitere Testzentren von den Ländern beauftragt werden.

Coronavirus: Ab Samstag wieder kostenlos testen lassen – auch Hendrik Wüst befürwortete Gratis-Tests

Immer wieder meldet das Robert Koch-Institut (RKI) neue Tageshöchstwerte – am 11. November registrierte das Institut erstmals sogar mehr als 50.000 Neuinfektionen in Deutschland. Angesichts der aktuellen Entwicklung fordern Politiker, dass die Antigen-Schnelltests wieder kostenlos angeboten werden – unter anderem auch der neue Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen Hendrik Wüst (CDU).

Corona-Schnelltests kostenlos: Wo kann ich den Test machen?

Die kostenlosen Tests sollen künftig dann in allen bereits bestehenden Testzentren, Sanitätshäusern oder Drogerien angeboten werden. Zudem sollen die Länder bei Bedarf weitere Testzentren beauftragen können.

Schnelltests in Deutschland wieder kostenlos: NRW-Chef Hendrik Wüst forderte Ausnahmen

Schon bevor die Pläne aus dem Gesundheitsministerium bekannt wurden, haben zahlreiche Stimmen aus Politik und Gesundheit die Rückkehr der kostenlosen Schnelltests gefordert. Unter anderem auch der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt. Das Ende der Kostenübernahme für sogenannte Bürgertests habe nicht dazu geführt, Impfunwillige zu einer Impfung zu motivieren, sagte Reinhardt den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Es sei ein Fehler gewesen und gerade zum Beginn der kalten Jahreszeit müssten Bund und Länder wieder für niedrigschwellige, kostenlose Testangebote sorgen.

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst verlangte stattdessen kostenlose Corona-Tests nur für bereits Geimpfte und Genesene. „Die hohen Infektionszahlen unter Ungeimpften führen zu immer mehr Durchbrüchen auch bei den Geimpften“, sagte er der Bild am Sonntag. So würden eben diese Impfdurchbrüche schnell erkennbar gemacht und gleichzeitig der Impfanreiz für Corona-Ungeimpfte beibehalten.

Corona in Deutschland: Rund einen Monat lang waren Schnelltests kostenpflichtig

Die Regelung der kostenlosen Bürgertests war erst am 11. Oktober 2021 ausgelaufen. Wer also seitdem einen Schnelltest auf das Coronavirus machen wollte – oder musste, um einen 3G-Nachweis zu haben – hatte keine andere Wahl, als ihn selbst zu bezahlen. Nach Ende der kostenlosen Tests wurden in Deutschland und NRW auch zahlreiche Testzentren geschlossen. Lediglich die Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen bislang nicht gegen das Virus geimpft werden konnten, oder für die keine Impfempfehlung ausgesprochen wurde, durften die kostenlosen Tests weiter nutzen. (iwe/dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren

Dieser Artikel wurde am 12. November aktualisiert.

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