Sommerurlaub

Überblick: Was Reisende für den Italien-Urlaub wissen sollten

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Viele Deutsche buchen aktuell Reisen nach Italien (Symbolbild).
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Da Italien in Deutschland als Risikogebiet gilt, ist Urlaub dort an Corona-Regeln gebunden. Reisende sollten sich über die Einreise- und Ausreise-Bestimmungen informieren.

Köln – Der Sommer ist da – und die Deutschen wollen in den Urlaub fliegen. Daher steigen nun seit einigen Wochen die Buchungen für Sommer-Reiseziele rapide an. Kein Wunder, denn die Corona-Inzidenzen sinken europaweit, die Impfungen schreiten voran und die Reisebeschränkungen wurden gelockert. Wer in ein Risiko- oder Hochinzidenzgebiet reist, benötigt zwar für die Rückreise einen Testnachweis, kann allerdings die Quarantäne durch einen negativen PCR-Test vorzeitig beenden. Neben Mallorca und Griechenland sind derzeit auch Flüge nach Italien bei den Deutschen hoch im Kurs. Diese Reise- und Sicherheitshinweise gibt das Auswärtige Amt für Italien:

Italien ist kein Risikogebiet mehr

Das Robert-Koch-Institut hat Italien ab dem 6. Juni von der Liste der Risikogebiete genommen. Generell rät die Bundesregierung ab dem 1. Juli auch nicht mehr von touristischen Reisen ins Ausland ab. In Reisehinweisen wird nur noch um „besondere Vorsicht gebeten“, berichtet die dpa.

Reisende müssen weiterhin einen Nachweis über ein negatives Corona-Testergebnis (PCR-Test oder Schnelltest) vorgezeigen. Alternativ ist auch ein Nachweis über eine vollständige Impfung oder Genesung möglich.

Sommerurlaub in Italien: Was muss vor Reiseantritt organisiert werden?

  • Reisende müssen sich vorab auf das Coronavirus testen lassen
  • Ein Genesen-Nachweis oder ein Impf-Nachweis werden bislang nicht als Alternative zum Test für die Einreise genannt
  • Die Einreise nach Italien muss vor dem Flugantritt über ein Online-Formular angemeldet werden. Nur wenn die Online-Registrierung aus technischen Gründen nicht möglich ist, kann die Einreiseerklärung in Papierform vorgelegt werden
  • Überblick zu allen wichtigen Reiseunterlagen

Italien-Urlaub: Was ist beim Corona-Test zu beachten?

  • Grundsätzlich ist die Vorlage eines negativen PCR- oder Antigen-Tests erforderlich
  • Das Testergebnis darf bei der Einreise nicht älter als 48 Stunden sein
  • Kinder unter zwei Jahren sind von der Test-Pflicht ausgenommen

Sommerurlaub in Italien: Welche Regeln gelten an den Flughäfen und im Flugzeug?

  • Maskenpflicht gilt jederzeit
  • Erlaubt sind ausschließlich OP-Masken, FFP2-Masken und Masken mit dem Standard KN95/N95
  • Mindestabstand von 1,5 Meter einhalten
  • Hygieneregeln einhalten
  • Überblick zu den Sicherheitsmaßnahmen an den Flughäfen Düsseldorf und Dortmund

Reise nach Italien buchen: Was muss bei der Einreise beachten werden?

  • Seit dem 16. Mai können Urlauber aus Deutschland ohne Quarantäne-Pflicht nach Italien einreisen
  • Das Einreiseformular wird beim Check-in bzw. Boarding kontrolliert
  • Ohne Test: Reisende ohne negativen Test sind verpflichtet, sich zehn Tage selbst zu isolieren und am Ende einen Test vorzunehmen
  • Hinweis: Verschiedene Fluggesellschaften verlangen allerdings verpflichtend einen negativen Test beim Boarding

Sommerurlaub trotz Corona: Hinweise in Italien

Vor der Einreise nach Sardinien muss erneut eine Registrierung vorgenommen werden.

Italien-Sommerurlaub: Welche Maßnahmen gelten für den Rückflug nach Deutschland?

  • Für die Rückreise müssen sich Reisende online über das Einreiseportal der Bundesregierung anmelden
  • Vor dem Abflug muss ein Corona-Test durchgeführt werden, dieser wird von den Airlines kontrolliert
  • Es gilt eine Quarantäne-Pflicht
  • Ausnahme: Wer direkt nach der Ankunft einen PCR-Test durchführt, kann die Quarantäne durch ein negatives Ergebnis vorzeitig beenden – dies gilt erst, wenn das Testergebnis im Einreiseportal an die zuständigen Behörden übermittelt wurde

Aufgrund der aktuellen Einreise- und Ausreise-Regeln sind Flüge nach Mallorca, Griechenland, Italien und in die Türkei bei den Deutschen besonders beliebt:

Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 11. Juni inhaltlich ergänzt und aktualisiert:

  • Ergänzung zur Aufhebung des Risikogebietes (7. Juni)
  • Ergänzung: Bundesregierung hebt Warnung vor touristischen Reisen ins Ausland ab dem 1. Juli generell auf. (11. Juni)

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