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Niederlande: Bald ist wieder alles geöffnet – viele Corona-Lockerungen geplant

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Außengastronomie in den Niederlanden mit Gästen.
In den Niederlanden stehen weitere Corona-Lockerungen an (Symbolbild). © Hollandse Hoogte/Jeffrey Groeneweg/ANP/Imago

Ab 18. Februar sollen die Corona-Regeln in den Niederlanden nochmal deutlich gelockert werden. Dann könnten unter anderem Restaurants länger öffnen. Die Pläne im Überblick.

Den Haag – Die Niederlande wollen zum 18. Februar die meisten Corona-Maßnahmen im Land aufheben. Stadien, Theater, Kinos und Gaststätten sollen dann wieder fast uneingeschränkt für Besucher freigegeben werden. Das kündigte Gesundheitsminister Ernst Kuipers am Donnerstagabend in einem Brief an das Parlament in Den Haag an. Gaststätten sollen dann auch bis 1 Uhr öffnen dürfen, statt wie bisher 22 Uhr.

Corona-Regeln Niederlande: Kommen große Lockerungen?

Eine endgültige Entscheidung soll am Dienstag (15. Februar) fallen. Zunächst muss noch das wichtigste Beratergremium der Regierung über die Pläne beraten. Ende Februar will die Regierung, die restlichen Einschränkungen aufheben.

Das planen die Niederlande zum 18. Februar:

Corona-Regeln Niederlande: Lockerungen trotz hoher Infektionszahlen

Für Nachtclubs, große Konzerthallen und Veranstaltungen mit mehr als 500 Besuchern und ohne feste Sitzplätze soll die 1G-Regel gelten. Das heißt, dass alle Besucher sich vorher testen lassen müssen. Der Corona-Pass bleibt nach den Plänen der Regierung vorerst Pflicht für Sport, Kultur sowie Gasstätten. Damit müssen Besucher nachweisen, dass sie getestet, geimpft oder genesen sind. Dafür müssen sie dann aber keine Maske mehr tragen und nicht länger 1,5 Meter Abstand halten.

Corona-Regeln Niederlande: Letzte große Lockerung am 26. Januar

Zuletzt wurden die Corona-Regeln in den Niederlanden Ende Januar gelockert. Seitdem darf die Gastronomie im Land wieder bis 22 Uhr öffnen und auch Einkaufen, zum Beispiel im Outlet Roermond, ist wieder deutlich länger erlaubt.

Die Infektionszahlen sind zwar nach wie vor hoch, doch steigen die Patientenzahlen in Krankenhäusern nur langsam. Daher nimmt der Druck von Bürgern, Bürgermeistern und Unternehmern auf die Regierung zu, die Einschränkungen aufzuheben. Zuletzt wurden etwa 4800 Infektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen registriert. Zum Vergleich in Deutschland liegt diese Inzidenz bei 1472. (bs/dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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