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NRW: Thermen und Saunen reagieren auf Energiekrise – mit Folgen für Gäste

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Von: Oliver Schmitz

Die Energiekrise trifft auch die Thermen- und Sauna-Branche in NRW. Für Besucher gibt es teilweise erste Einschränkungen bei Saunen.

Köln – Im Herbst und Winter verschlägt es viele Menschen gerne in die Wärme von Sauna, Therme und Hallenbad. Doch die Energiekrise wirkt sich auch auf die Bade- und Wellnessbranche aus. Einige müssen ihren Betrieb deutlich einschränken, so haben die KölnBader unter anderem ihre Saunalandschaften komplett geschlossen. Doch wie sieht es mit anderen Thermen und Saunen in NRW aus? 24RHEIN hat bei Betreibern nachgefragt.

Thermen und Saunen NRW: Trotz Energiekrise kein allgemeines Betriebsverbot

Havel-Therme Werder
Thermen, Saunen und Schwimmbäder verbrauchen viel Energie. (Symbolbild) © Soeren Stache/dpa

Aufgrund des möglichen Gasmangels soll im Herbst und Winter so viel Gas wie möglich gespart werden. Viele NRW-Städte hatten deshalb diverse Energie-Sparmaßnehmen angekündigt. Diese wirken sich in erster Linie auf Heizmöglichkeiten aus, auf die natürlich gerade Thermen, Saunen und Bäder angewiesen sind. Doch eine erste Entwarnung für Gäste und Betreiber gab es schon: Die Bundesregierung hat mitgeteilt, dass sie kein allgemeines Betriebsverbot für öffentlichen Bäder oder Saunabetriebe umsetzen möchte. Allerdings kann es andere Einschränkungen für Gäste geben.

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Energiesparen ist also bei den Thermen, Saunen und Bädern im Großraum Köln und darüber hinaus definitiv ein Thema. Das führt mal mehr und mal weniger zu Einschränkungen für die Gäste. Auch die Stadt Köln hat einige Energiesparmaßnahmen umgesetzt. Das macht sich unter anderem in der nächtlichen Beleuchtung bemerkbar. Einschränkungen gibt es auch in anderen Branchen: so drohen einigen Gartencentern und Baumärkten im Winter sogar Schließungen. (os) Tipp: Fair und verlässlich informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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