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Kostenloser PCR-Test: Wer bekommt ihn? Einschränkung soll kommen

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Von: Jana Wehmann

Eine Mitarbeiterin hält ein Test-Stäbchen in die Kamera.
Wer Symptome und Kontaktperson war, bekommt einen kostenlosen PCR-Test (Symbolbild). © Julian Stratenschulte/dpa

PCR-Tests können bei Symptomen, einer roten Corona-Warn-App oder auch Kontaktpersonen kostenfrei durchgeführt werden. Nun soll eine Priorisierung der PCR-Tests kommen.

Köln/Berlin – Die Corona-Schnelltests sind an offiziellen Test-Stationen kostenlos. Ein PCR-Test kostet im Normalfall Geld, kann aber unter bestimmten Umständen auch gratis sein. Denn wenn die Corona-Warn-App rot wird, hat der Betroffene das Recht auf einen kostenlosen PCR-Test. Da die Corona-Zahlen in Deutschland jedoch rapide ansteigen, nehmen auch die PCR-Tests zu. Bis das Test-Ergebnis vorliegt, können rund ein bis drei Tage vergehen – in dieser Zeit gilt die Quarantäne. Wer bekommt einen kostenlosen PCR-Test?

PCR-Test Kosten: Wer bekommt einen kostenlosen PCR-Test?

Durch die 3G- und 2G-Plus-Regel werden in vielen Bereichen zusätzliche Corona-Tests nötig. Oft reicht jedoch ein Corona-Schnelltest. Diese sogenannten Bürgertests sind an den offiziellen Corona-Teststationen kostenfrei. PCR-Tests werden nur unter bestimmten Voraussetzungen kostenlos durchgeführt. Wer einen kostenlosen PCR-Test bekommt:

PCR-Test positiv: Mit Corona infiziert

Wenn der PCR-Test positiv ausfällt, müssen sich Betroffene in Quarantäne begeben und sollten auf ihre Symptome achten.

PCR-Test Priorisierung: Wie schnell liegt das PCR-Testergebnis vor?

Bei den PCR-Tests gibt es keinen konkreten Zeitraum, wann das Ergebnis vorliegt. Oft hängt das Ergebnis auch von der Auslastung und Kapazität des Labors ab. Daher dauert es ein bis drei Tage, bis ein PCR-Test ausgewertet wird.

Aufgrund der hohen Auslastung ist derzeit jedoch eine Priorisierung der PCR-Tests im Gespräch. So sollen etwa Beschäftigte in sensiblen Gesundheitseinrichtungen bevorzugt werden. Dazu will Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach am Wochenende eine Verordnung der Auswertung von PCR-Tests vorlegen.

Nach einem ersten Verordnungsentwurf des Bundesgesundheitsministeriums mit Stand von Dienstagnachmittag (18. Januar) heißt es, angesichts knapper Kapazitäten und drastisch zunehmender Infektionen sei es notwendig, dass „eine vorrangige Befundung von Probenmaterial von Beschäftigten mit Kontakt zu besonders vulnerablen Personengruppen sichergestellt wird“.

Das heißt: Labore sollen verpflichtet werden, PCR-Testproben von Beschäftigten in Kliniken, Pflegeheimen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und jeweiligen ambulanten Diensten vorrangig zu untersuchen. Dazu sollen die Beschäftigten bei der Corona-Teststelle einen Nachweis vorlegen, dann soll die Priosisierung im Vordruck ans Labor vermerkt werden.

Impfzertifikat läuft ab Februar ab

Impfzertifikate sind ab Februar 2022 nur noch neun Monate gültig. Erst durch eine Booster-Impfung greift der Impfstatus wieder. Zusätzlich wurde die Frist des Genesenen-Status verkürzt: Dieser Nachweis gilt nur noch drei Monate, anstatt sechs.

Corona PCR-Test Auswertung: Ab wann kommt die Priorisierung der Tests?

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