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Diese Wildtierparks sind geöffnet: Was müssen Besucher beachten?

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Von: Jana Wehmann

Zwei Rehe stehen in einem Wald.

In Wildgehegen können Rehe und Hirsche gefüttert werden (Symboldbild). © Sven Simon/IMAGO

Durch die sinkenden Corona-Zahlen haben zahlreiche Wildparks in NRW wieder geöffnet. Vom Rheinland aus lohnt sich ein Tagesausflug in diese Parks.

Köln – Die Inzidenzen sinken, die Temperaturen steigen und die Sonne kommt raus – ideale Voraussetzungen für einen Tag in der Natur. Da nicht nur der Sommer vor der Tür steht, sondern auch zahlreiche Corona-Regeln in NRW gelockert wurden, sind bereits zahlreiche Wildtierparks in Nordrhein-Westfalen für Besucher geöffnet.

Freizeit in NRW: Diese Wildtierparks können aktuell besucht werden

Wildtierparks in NRW: Der Lindenthaler Tierpark in Köln

Mitten in Köln befindet sich der Lindenthaler Tierpark. Neben Hochlandrindern, Damwild und Soay- sowie Hausschafen beheimatet der Park auch Hühner, Enten, Schwäne und Ziegen. Zwar dürfen die Tiere von den Besuchern gefüttert werden, allerdings nur mit Futterpäckchen aus den Automaten vor Ort.

Wildtierparks in NRW: Der Wildtierpark Dünnwald

Der Wildpark, der sich in der Nähe des Waldbades im Kölner Stadtteil Dünnwald befindet, beheimatet verschiedene Tierarten, die unter anderem von einer Aussichtskanzel beobachtet werden können. Auf dem Gelände leben Dam- und Muffelwild auch Wisenten, Wildschweine und Nilgänse. Neben Futter-Stationen, an denen Nahrung für die Tiere erworben werden kann, können die Besucher den Park auch über einen Baumpfad erkunden.

Wildtierparks in NRW: Der Hochwildpark Rheinland in Mechernich-Kommern

Wer Hirschen oder Elchen einmal nah sein wollte, kann einen Ausflug in den Hochwildpark Rheinland, der sich im Randgebiet der Eifel in Mechernich-Kommern befindet, machen. Mehr als 300 Tiere – darunter auch Dam- und Sikawild, Wildschweine, Rehe oder auch Ziegen – warten im rund 80 Hektar großen Hochwildpark auf die Besucher.

Wildtierparks in NRW: Greifvogelstation und Wildfreigehege Hellenthal

Der Tierpark in Hellenthal verfügt über eine der größten und ältesten Greifvogelstationen Europas. Das etwa 65 Hektar große Gelände beheimatet nicht nur verschiedene Greifvogel- und Eulenarten, wie Sperlingskauz oder Andenkondor, sondern auch Wildtiere, wie Rot- und Muffelwild oder Luchse. Unkommentierte Trainingsflüge finden täglich statt und können von Besucher beobachtet werden. Bei hohem Besucheraufkommen ist es allerdings notwendig, eine medizinische oder eine FFP2-Maske zu tragen.

Wildtierparks in NRW: Der Wildpark Schmidt in der Eifel

Der Wildpark Schmidt bietet ein naturnahes Erlebnis mit großen Gehegen und wenig Zäunen. Im Wildpark sind ausschließlich heimische Tierarten – wie Rot- und Damwild, Mufflons oder auch Biber –, die an das Klima und die Natur in der Eifel angepasst sind, zu finden. Zusätzlich zum Wildpark warten auch zahlreiche Haus- und Nutztiere im Streichelzoo und Greifvögel in der Falknerei auf Besucher.

Wildtierparks in NRW: Der Wildpark Reuschenberg in Leverkusen

Der Tierpark befindet sich im Reuschenberger Wald in Leverkusen und beherbergt auf einem circa sechs Hektar großen Areal rund 300 Tiere aus 46 verschiedenen Wild- und Haustierarten. Neben Greifvögeln und Damwild-Herden können Besucher auch Frettchen, Ziegen, Alpakas oder Fischotter beobachten.

Wildtierparks in NRW: Der Wildpark Grafenberger Wald Düsseldorf

Der Wildpark im Grafenberger Wald ist einer der ältesten Wildparks in Deutschland und zählt mit 36 Hektar zu den größeren Parks in Düsseldorf. Neben einer Waldschule warten auf Besucher ausschließlich heimische Tierarten, wie Rot-, Schwarz-, Dam- und Muffelwild sowie Wildkatzen und Fasane. Darüber hinaus haben auch Waschbären, Rotfüchse und Frettchen ein Zuhause im Wildpark im Grafenberger Wald.

Wildtierparks in NRW: Der Wildpark Gangelt

Besucher können sich im Wildpark Gangelt auch europäische Wildtiere in naturnaher Umgebung freuen. Auf etwa 50 Hektar hügeligen Waldgelände wohnen unter anderem Braunbären, Luchse, Wölfe, Wisenten, Hirsche und Rehe sowie Murmeltiere, Fischotter, Wildkatzen und Greifvögel. Zusätzlich zu täglichen Raubtier-Fütterungen können Besucher Greifvögel-Vorführungen zuschauen oder das Bienenhaus erkunden.

Alternativ können Besucher nun auch wieder einen Tagesausflug im Phantasialand in Brühl planen. Der Freizeitpark öffnet wieder am 10. Juni und kann mit einem Nachweis eines negativen Corona-Schnelltests wieder besucht werden. (jaw)

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