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Nächster Angriff des Discounters: Action plant neue Filialen in Deutschland

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Von: Benjamin Stroka

Schild einer Filiale der Discounterkette.
Action hat schon über 400 Filialen in Deutschland und will weiter expandieren (Symbolbild). © BEAUTIFUL SPORTS/KJPeters/Imago

Action ist weiter auf dem Vormarsch. Der Non-Food-Discounter aus den Niederlanden will auch 2022 weiter expandieren – und hat große Pläne für Deutschland.

Düsseldorf – Mehr als 100 Filialen allein in NRW, schon über 400 in Deutschland und 2000 Märkte in ganz Europa. Der Non-Food-Discounter Action ist weiter auf Expansionskurs. Und das niederländische Unternehmen startet 2022 einen neuen Angriff auf dem deutschen Markt. Dutzende neue Filialen sollen in den nächsten Monaten eröffnen.

Action
BrancheEinzelhandel im Non-Food-Bereich
Gründung1993 in den Niederlanden
Filialen2000 Filialen
LänderNiederlande, Belgien, Deutschland, Frankreich, Österreich, Luxemburg, Polen, Tschechien und Italien
Mitarbeiterüber 65.000 in 9 Ländern

Action: Non-Food-Discounter will 50 neue Filialen in Deutschland eröffnen

Schon 2021 öffneten in Deutschland knapp 50 neue Action-Filialen. Weitere 50 sollen laut Angaben des Non-Food-Discounters 2022 dazukommen. Damit steigt die Konkurrenz auf dem deutschen Markt für Tedi, Kik, Takko und Co. nochmal erheblich.

Die neuen Deutschland-Pläne gehören zum allgemein gefahrenen Expansionskurs der Niederländer in ganz Europa. Erst am 20. Januar feierte Action ein Jubiläum und eröffnete im tschechischen Prag die insgesamt 2000. Filiale des Discounters. Wo die Schwerpunkte der neuen Action-Expansion in Deutschland liegen sollen, ist noch nicht bekannt. Hier hält sich das Unternehmen noch bedeckt. Die Vergangenheit hat aber gezeigt: Nordrhein-Westfalen zählt für Action deutschlandweit zu den wichtigsten Zielregionen.

Action: Neue Pläne im Unternehmen – mehr Nachhaltigkeit

Aber auch bei der strategischen Ausrichtung stellt sich das Unternehmen aktuell neu auf. Dabei will Action zukünftig vor allem auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung setzen. Und beim Thema Nachhaltigkeit geht es Action laut eigenen Angaben nicht nur um das Warensortiment, sondern auch um die Gestaltung der Filialen selbst.

„Alle Action-Märkte werden bis Ende 2024 zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden und das Unternehmen wird bis dahin die Verwendung von Erdgas in seinen Geschäften eingestellt haben“, erklärt ein Sprecher des Non-Food-Discounters. Wie genau das ablaufen soll, will Action im März bekannt geben.

Action Markt: „Millionen von Kunden in ganz Europa bedienen“

Bei den internen Personalien verkündete das Unternehmen auch Neuigkeiten. Als neuen Geschäftsführer stellte Action in der vergangenen Woche Hajir Hajji vor. Schon in den kommenden Wochen soll es zudem auch einen Führungswechsel für die Deutschland-Sparte geben. Die Pläne sind ambitioniert: „Auf dieser Grundlage werden wir unser internationales Wachstum in den kommenden Jahren weiter beschleunigen, um Millionen von Kunden in ganz Europa zu bedienen“, sagt Neu-Geschäftsführer Hajji. (bs) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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