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Einkaufen in Supermarkt und Discounter: Diese Änderungen gelten 2022

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Von: Jana Wehmann

Gefüllter Einkaufswagen in einem Supermarkt.
Im Supermarkt gibt es 2022 zahlreiche Änderungen (Symbolbild). © Martin Wagner/Imago

2022: Im Supermarkt gelten neue Pfand-Regeln und das Verbot bestimmter Plastiktüten. Diese Änderungen gibt es bei Lidl, Aldi, Edeka und Co.

Köln – 2022 bringt einige Änderungen mit – auch bei Lidl, Edeka und Aldi. Denn mit dem Jahreswechsel sind neue Gesetze in Kraft getreten. Diese betreffen nicht nur die Supermärkte und Discounter in Deutschland, sondern vor allem auch die Kunden. Was ändert sich im Supermarkt im Jahr 2022?

Änderungen: Welche Gesetze gelten 2022?

Änderungen im Supermarkt 2022: Sind Plastiktüten in Deutschland verboten?

Seit Anfang 2022 dürfen Penny, Rewe, Kaufland und Co. keine dünnen Plastiktüten mehr anbieten. Die leichten Kunststofftaschen mit einer Wandstärke von 15 bis 50 Mikrometern werden oft nur einmal verwendet und landen direkt im Müll. Sie sind jedoch nicht mit den sogenannten „Hemdchenbeuteln“ mit einer Wandstärke von weniger als 15 Mikrometern zu verwechseln, diese sind aus der Obst- und Gemüse-Abteilung bekannt und weiterhin erlaubt.

Die Änderungen des Verpackungsgesetzes wurden bereits im Februar 2021 verkündet. Bis zum Jahresende 2021 galt noch eine Übergangszeit. Seit 2022 ist das Verbot von dünnen Plastiktüten im Supermarkt in Kraft getreten.

Gesetze Änderungen in 2022: Pfand erhöht? Neu bei Aldi, Lidl, Rewe, Edeka und Co.

Lange mussten Kunden lediglich für Getränkeflaschen Pfand bezahlen. 2022 wird die Pfand-Pflicht jedoch ausgeweitet und betrifft zusätzlich zahlreiche Getränke aus der Kühlabteilung. So sind jetzt beispielsweise auch Getränke-Dosen und Fruchtsäfte ausnahmslos pfandpflichtig.

Ab 2024 soll die Änderung des Verpackungsgesetzes erneut ausgeweitet werden und auch auf Plastikflaschen mit Milchgetränken gelten. Kunden, die oft Getränke aus dem Supermarkt mitnehmen, müssen daher 2022 mit höheren Preisen rechnen.

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