Neue Pläne

Aldi testet Kassen-Revolution: Neuerung soll Einkaufen vereinfachen

Aldi Nord testet eine Kassen-Änderung (Symbolfoto).
+
Aldi Nord testet eine Kassen-Änderung (Symbolfoto).
  • Jan-Frederik Wendt
    VonJan-Frederik Wendt
    schließen

Kunden bei Aldi Nord müssen sich vielleicht bald auf eine Neuerung einstellen. Sie soll das Einkaufen erheblich vereinfachen.

Utrecht - Aldi-Kunden in Deutschland müssen sich immer wieder auf Änderungen einstellen. Nun steht auch im niederländischen Utrecht eine kleine Revolution an: Aldi Nord öffnet am Mittwoch (20. Juli) seinen ersten kassenlosen Markt für Verbraucherinnen und Verbraucher, berichtet hna.de. „Wir als Aldi in den Niederlanden sind sehr stolz, dass wir dieses Innovationsprojekt in Utrecht gemeinsam mit unseren Kunden testen können“, sagte Jan Oostvogels, Chef der Landesgesellschaften von Aldi Nord. Die Erfahrung zeige, „dass unsere Kunden schnelle und einfache Abläufe an den Kassen schätzen“. Die Filiale in Utrecht sei perfekt für den Test geeignet.

Während Aldi Süd in seinem Londoner Testmarkt mit dem kalifornischen Technologiepartner Aifi zusammenarbeitet, kooperiert Aldi Nord in Utrecht mit dem israelischen Computer-Vision-Spezialisten Trigo, an dem unter anderem Rewe als einer von mehreren Investoren finanziell beteiligt ist.

Aldi Nord will Einkaufen vereinfachen

Das Startup stattet bereits Just Walk Out-Projekte von Tesco, Rewe oder Netto Markendiscount aus. Rewe will im Spätsommer seinen zweiten Pick & Go-Store mit der erweiterten automatischen Erfassung von 10.000 Artikeln in Berlin eröffnen.

„Mit Aldi Shop & Go haben wir ein Konzept entwickelt, das den Discount-Gedanken und Computer-Vision-Technologie zusammenbringt – immer mit dem Ziel, das Einkaufen so einfach wie möglich zu machen“, sagte Sinanudin Omerhodzic, Chief Technology Officer bei Aldi Nord.

Aldi-Filiale hat nur sonntags nicht geöffnet

Der neue Aldi-Markt ist kein Einzelstandort. Die Filiale befindet sich im Erdgeschoss des „House Modernes“ in der Fußgängerzone Lange Vietstraat. Die Aldi-Filiale hat dort ab Mittwoch täglich zwischen 8 und 18 Uhr geöffnet - außer sonntags.

Vorsicht: Diese Lebensmittel sollten Sie lieber nicht aufwärmen

Nudelpfanne aufwärmen
Haben Sie auch keine Zeit, täglich frisch zu kochen? Adliges Essen „von gestern“ ist die Rettung. Beim Aufwärmen müssen Sie aber beachten, dass an manchen Zutaten ungünstige Bakterien oder Salmonellen entstehen. Folgende Lebensmittel sollten Sie deshalb immer frisch genießen © rotoGraphics/Imago
Hähnchen aufwärmen
Wer Hähnchen in der Mikrowelle aufwärmt, riskiert eine ernsthafte Salmonellenvergiftung. Der Grund dafür liegt bei Eiweißstrukturen im Fleisch, die sich beim Aufwärmen verändern. Deshalb sollten Sie Geflügel immer richtig heiß und gleichmäßig erhitzen. © Creative Touch Imaging Ltd/Imago
Omelett aufwärmen
Auch bei Eiern droht eine Salmonellenerkrankung. © Peteer/Imago
Reis aufwärmen
Reis dürfen Sie zwar wieder aufwärmen, aber wenn er frisch zubereitet ist, sollte er so schnell wie möglich im Kühlschrank landen. Bei Zimmertemperatur bilden sich Sporen und Bakterien, die Magen-Darm-Beschwerden verursachen können. © Vink FAN/Imago
Pellkartoffeln aufwärmen
Wer Kartoffeln bei Zimmertemperatur aufbewahrt, darf sich auf unangenehme Bauchschmerzen freuen. Der Grund: Ein Bakterium, das sogar bei starker Hitze überleben kann. © CSH/Imago
Spinat aufwärmen
Wird Spinat nochmals aufgewärmt, verwandelt sich Nitrat in giftiges Nitrit. Deshalb sofort in den Kühlschrank oder das Gefrierfach. Ähnliches gilt auch für nitratreiches Gemüse wie... © Imago
Mangold aufwärmen
Mangold, mit etwa 1527 mg/kg Nitrat... © Katharina Hild/Imago
Staudensellerie aufwärmen
Staudensellerie, mit über 1000 mg/kg Nitrat... © Kia Cheng Boon/Imago
Rote Bete aufwärmen
und Rote Bete, mit 1254 mg/kg Nitrat. Nitrat wirkt sich senkend auf Ihren Blutdruck aus, streichen Sie diese Lebensmittel also nicht gleich von Ihrem Speiseplan, weil Sie sie nicht so gut aufwärmen können. © Iordache Magdalena/Imago
Pilze aufwärmen
Pilze haben einen hohen Gehalt an Wasser und Proteinen und sind daher ein idealer Nährboden für Mikroorganismen. Deshalb sollten Sie sie nie länger bei Zimmertemperatur lagern, um die Bildung von Giftstoffen zu vermeiden. Wenn Sie Pilze noch einmal aufwärmen möchten, sorgen Sie also schnell für ausreichend Kühlung. © Maxi Gagliano/Imago

Unterdessen müssen sich Aldi-Kunden in Deutschland auf höhere Preise einstellen. Wegen des Ukraine-Konflikts könnten viele Produkte noch teurer werden. Allerdings kämpfen Verbraucherinnen und Verbraucher nicht nur mit höheren Preisen und der Inflation - sondern auch mit enormer Hitze. Einige Tipps sollten Kunden von Rewe, Lidl, Edeka und Co. bei dem heißen Wetter beachten. (Jan Wendt)

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion