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Allerheiligen: Welche Läden und Supermärkte sind am Feiertag geöffnet?

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Von: Melissa Ludstock

Eine Frau steht in einem Supermarkt vor einem Regal, im Vordergrund ist ein Einkaufswagen zu sehen.
An Allerheiligen bleiben Supermärkte geschlossen, doch es gibt einige Ausnahmen. (Symbolbild) © Martin Wagner/Imago

Supermärkte und Discounter bleiben am Feiertag Allerheiligen (1. November) in Nordrhein-Westfalen geschlossen. Doch es gibt Ausnahmen.

Köln – An Feiertagen kommt das Land zur Ruhe: Supermärkte und Discounter wie Rewe, Aldi und Edeka bleiben an Allerheiligen (Montag, 1. November) geschlossen. Doch keine Sorge, es gibt einige Ausnahmen. Wir zeigen, welche Geschäfte am Feiertag geöffnet sind und welche Alternativen es für den Einkauf gibt.

Allerheiligen
DatumMontag, 1. November 2021

Allerheiligen: Haben Supermärkte und Discounter geöffnet?

Nein.

Auf den gewohnten Einkauf in Supermärkten und Discountern müssen Kunden am Feiertag verzichten. Die Läden bleiben geschlossen. Nur vereinzelte Filialen sind geöffnet.

Einkaufen an Allerheiligen: Welche Supermärkte in Köln und Düsseldorf öffnen

Feiertag: Wo kann ich an Allerheiligen einkaufen? Welche Geschäfte dürfen öffnen?

Wer am Feiertag einkaufen möchte oder sogar muss, der sollte sich in Richtung Tankstellen, Flughäfen und Bahnhöfen aufmachen. Tankstellen dürfen auch an Feiertagen öffnen. Streng genommen dürfen sie laut Ladenöffnungsgesetz NRW allerdings nur Reisebedarf verkaufen.

Ähnliches gilt für Verkaufsstellen an Bahnhöfen. So gibt es zum Beispiel am Hauptbahnhof Köln einen Rewe To Go, der auch an Allerheiligen geöffnet sein darf. Ähnliches gilt für den Edeka am Hauptbahnhof Düsseldorf, der ebenfalls am 1. November öffnen darf.

Oftmals gibt es auch an Flughäfen Supermärkte und Discounter, so auch am Flughafen Köln/Bonn und am Flughafen Düsseldorf. „Auf internationalen Verkehrsflughäfen dürfen an Sonn- und Feiertagen neben Waren des Reisebedarfs auch Waren des täglichen Ge- und Verbrauchs sowie Geschenkartikel verkauft werden“, heißt es dazu im Gesetz.

Feiertag am 1. November: Öffnen Bäckereien an Allerheiligen?

Ja.

Bäckereien dürfen am 1. November in NRW öffnen. Allerdings können Bäckereien an Allerheiligen dabei nur für eine gewisse Anzahl an Stunden Waren verkaufen.

Allerheiligen: Kann ich in anderen Bundesländern einkaufen?

Ja.

Allerheiligen ist nicht in ganz Deutschland ein Feiertag, an dem die Geschäfte und Supermärkte geschlossen sind. So ist Allerheiligen lediglich in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland ein gesetzlicher Feiertag.

Heißt im Umkehrschluss auch: In allen anderen Bundesländern sind die Geschäfte, Supermärkte und Discounter wie gewohnt geöffnet. Wer in Nordrhein-Westfalen also entsprechend an einer Grenze zu einem anderen Bundesland wie Hessen oder Niedersachsen lebt, könnte zum Einkaufen dort hinfahren.

Feiertag Allerheiligen in NRW: Kann ich in den Niederlanden einkaufen?

Ja.

Wer am 1. November zum Beispiel shoppen möchte oder aber Lebensmittel einkaufen muss, kann dafür auch in die Niederlande fahren. Im Nachbarland von NRW sind die Geschäfte und Läden wie gewohnt geöffnet.

So können Besucher aus Deutschland den Trip in die Niederlande zum Beispiel für einen Abstecher ins Outlet Roermond zum Einkaufen nutzen. Das Shopping-Center bleibt an Allerheiligen sogar eine Stunde länger geöffnet als sonst an einem Montag. Auch in Venlo ist Einkaufen am Montag, 1. November, wie gewohnt möglich.

Allerheiligen: Kann ich am Gertrudenhof einkaufen?

Ja.

Öffnen dürfen an Feiertagen wie Allerheiligen „Verkaufsstellen landwirtschaftlicher Betriebe, deren Kernsortiment aus selbst erzeugten landwirtschaftlichen Produkten besteht“, heißt es im entsprechenden Gesetz. Verkauft werden darf für die Dauer von fünf Stunden.

So ist zum Beispiel der Bauernmarkt des Gertrudenhofs in Hürth von 11 bis 16 Uhr geöffnet.

Ladenöffnung am Feiertag: Welche Geschäfte dürfen öffnen – welche nicht?

Neben den Möglichkeiten, die Tankstellen und Geschäfte an Flughäfen und Bahnhöfen haben, gibt es weitere Ausnahme. Dafür ist die Definition sogenannter Verkaufsstellen im Ladenöffnungsgesetz von NRW wichtig. Darin wird geregelt, welche Art von Geschäft beziehungsweise Läden an Sonn- und Feiertagen öffnen dürfen. In Nordrhein-Westfalen dürfen am Feiertag Allerheiligen (Montag, 1. November) folgende Läden öffnen:

  1. „Verkaufsstellen, deren Kernsortiment aus einer oder mehrerer der Warengruppen Blumen und Pflanzen, Zeitungen und Zeitschriften oder Back- und Konditorwaren besteht, für die Abgabe dieser Waren und eines begrenzten Randsortiments für die Dauer von fünf Stunden. Die für Wirtschaft zuständige oberste Landesbehörde kann zur näheren Bestimmung der Begriffe Kern- und Randsortiment im Einvernehmen mit dem für Wirtschaft zuständigen Landtagsausschuss eine Rechtsverordnung erlassen.“
  2. „Verkaufsstellen von themenbezogenen Waren oder Waren zum sofortigen Verzehr auf dem Gelände oder im Gebäude einer Kultur- oder Sport-Veranstaltung oder in einem Museum während der Veranstaltungs- und Öffnungsdauer, sofern sie der Versorgung der Besucherinnen und Besucher dienen.“
  3. „Verkaufsstellen landwirtschaftlicher Betriebe, deren Kernsortiment aus selbst erzeugten landwirtschaftlichen Produkten besteht, für die Abgabe dieser Waren und eines begrenzten Randsortiments für die Dauer von fünf Stunden. Die für Wirtschaft zuständige oberste Landesbehörde kann zur näheren Bestimmung der Begriffe Kern- und Randsortiment im Einvernehmen mit dem für Wirtschaft zuständigen Landtagsausschuss eine Rechtsverordnung erlassen.“
  4. Quelle: Gesetz zur Regelung der Ladenöffnungszeiten (Ladenöffnungsgesetz - LÖG NRW), § 5 (Fn 3)

Was ist Reisebedarf?

„Reisebedarf im Sinne dieses Gesetzes sind Zeitungen, Zeitschriften, Straßenkarten, Stadtpläne, Reiselektüre, Schreibmaterialien, Tabakwaren, Schnittblumen, Reisetoilettenartikel, Filme, Tonträger, Bedarf für Reiseapotheken, Reiseandenken und Spielzeug geringen Wertes, Lebens- und Genussmittel in kleinen Mengen sowie ausländische Geldsorten.“ Quelle: Gesetz zur Regelung der Ladenöffnungszeiten (Ladenöffnungsgesetz - LÖG NRW)

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