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Amazon setzt auf Eigenmarke: Online-Händler entwickelt eigene Lebensmittel

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Von: Jana Wehmann

Der erste Amazon Fresh Store Europas in London von Außen.
Amazon entwickelt eigene Handelsmarke Aplenty. Die Produkte gibt es online und in den Amazon Fresh Stores (Symbolbild). © Victoria Jones/dpa

Amazon hat die Eigenmarke Aplenty für Lebensmittel eingeführt und verkauft Chips, Cracker und Kekse – wenn auch zunächst nur in den USA.

Köln – Nachdem Amazon erst vor wenigen Wochen den ersten Amazon Fresh Store Europas in London eröffnet hat, mischt der US-Konzern erneut den Food-Markt auf und setzt diesmal auf die Lebensmittel-Produktion. Mit Aplenty hat Amazon nun eine Eigenmarke für Lebensmittel geschaffen und entwickelt dabei verschiedene Snack-Produkte, so Medienberichte der amerikanischen Nachrichtenplattform Grocery Drive.

Während die Aplenty-Eigenmarke aktuell lediglich eine handvoll Produkte umfasst, sollen in den kommenden Jahren hunderte von Produkten folgen, so Amazon. Von der Einführung der Aplenty-Handelsmarke berichteten zuerst mehrere US-amerikanische Medien.

Amazon
Gründung1995
GründerJeff Bezos
BrancheOnline-Versandhändler
EigenmarkenAmazon Basic

Amazon entwickelt Eigenmarke: Das sind die Aplenty-Produkte

Laut den Medienberichten soll es die Aplenty-Produkte sowohl online als auch in den Amazon Fresh Stores, die hauptsächlich in den USA vertreten sind, geben. Das derzeitige Angebot dreht sich zunächst um Snacks, weitere Produktkategorien wie Süßigkeiten, Tiefkühlkost, Gewürze und Soßen seien allerdings bereits in Planung, so die Berichte. Folgende Produkte umfassen aktuell das Aplenty-Sortiment:

Amazon startet Aplenty-Brand: Produkte der Eigenmarke nach hohen Standards entwickelt

Wann genau die Aplenty-Brand erhältlich ist, hat Amazon noch nicht verkündet. Die Amazon-Kunden müssen sich also noch etwas gedulden – vor allem der deutsche Markt. Denn die Aplenty-Eigenmarkenprodukte wird es zunächst nur in den USA geben.

Laut Amazon seien die Aplenty-Produkte nach hohen Standards entwickelt worden sowie ohne künstliche Aromen oder synthetische Farbstoffe, berichtet Grocery Drive. Zudem werbe Amazon mit einer sogenannten „Delicious-Garantie“: Sollten die Kunden mit den Aplenty-Produkten nicht zufrieden seien, werde ihnen der Kaufpreis erstattet.

Aplenty-Brand verkauft Lebensmittel: Amazon entwickelt eigene Produkte

Was viele jedoch nicht wissen: Aplenty ist nicht die einzige Eigenmarke, die Amazon im Portfolio führt. Seit einigen Jahren baut der US-Konzern eine Reihe von Handelsmarken auf. So verkauft Amazon unter der Marke Happy Belly etwa Gewürze, Kaffee oder auch Eier.

Darüber hinaus bietet Amazon unter der Marke Mama Bear auch Produkte für Kinder an, darunter Bekleidung sowie Babynahrung. Das wohl bekannteste Label ist wohl jedoch Amazon Basics: Darunter verkauft das Unternehmen ein breites Sortiment an Non-Food-Artikeln, aus den Bereichen Technik, Küchenausstattung und Heimtierbedarf.

Auch der bekannte Discounter Lidl testet ein neues Konzept: Um die Lebensmittelverschwendung zu bekämpfen, bietet Lidl mit der „Rette mich Box“ unschönes Obst und Gemüse günstiger an. (jaw)

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