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In den USA: Amazon Fresh Store auf 2.300 Quadratmeter eröffnet

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Von: Jana Wehmann

Der Eingangsbereich eines Amazon Fresh Stores in Washington zur Eröffnung.
Amazon eröffnet kassenlosen Amazon Fresh Store erstmals auf Supermarkt-Größe (Symbolbild). © MediaPunch/IMAGO

In Seattle eröffnet ein Amazon Fresh Store erstmals auf Supermarkt-Größe. In dem Geschäft ist das Einkaufen ohne Kassiervorgang möglich.

Köln – Der kassenlose Supermarkt Amazon Fresh wird größer – und zwar deutlich. Während die bislang eröffneten Geschäfte, die in Amerika zuvor unter dem Namen Amazon Go eröffnet wurden, lediglich etwa 110 Quadratmeter umfassten, wird der neue Amazon Fresh Store in Seattle rund 2.300 Quadratmeter groß sein. Das gab das US-amerikanische Unternehmen am Dienstag bekannt.

Amazon Fresh Strore wird größer: Kassenloses Geschäft in Supermarkt-Größe

Damit setzt Amazon, der bereits mit Aplenty eine Lebensmittel-Eigenmarke entwickelt hat, seine Technik zum Einkaufen ohne Kasse erstmals auf der Fläche eines vollwertigen Supermarkts ein. Der neue Amazon Fresh Store wird bereits am 17. Juni in Seattle eröffnet.

In den Amazon-Läden nehmen Kunden einfach Artikel aus dem Regal und verlassen das Geschäft. Kameras und andere Sensoren wie Waagen in den Regalböden registrieren, wer welche Waren mitgenommen hat. Der Preis wird nach Verlassen des Ladens per App abgebucht.

In der jahrelangen Entwicklung der Technologie war es laut Medienberichten eine Herausforderung für Amazon, mit größeren Kundenzahlen zu arbeiten. Nun ist der neue Amazon Fresh Store für jeden Kunden zugänglich.

Kassenloser Supermarkt: Über 30 Amazon Go Geschäfte in den USA

In den USA, wo das Geschäft bislang unter Amazon Go lief, hat der Online-Handelsriese inzwischen rund 30 solche Läden in Seattle, Chicago, San Francisco und New York. Amazon bietet die Technologie seit vergangenem Jahr auch anderen Händlern an.

Erst im März eröffnete Amazon den ersten Amazon Fresh Store in Europa in London. Das Geschäft und der neue Markt in Seattle sind damit die esten kassenlosen Amazon-Supermärkte, die unter der Marke Amazon Fresh laufen.

In Deutschland: Rewe testet kassenlosen Supermarkt in Köln

In Deutschland könnte der erste Supermarkt dieser Art schon im Spätsommer eröffnen. Aktuell testet Rewe in Innenstadt in Köln das Einkaufen ohne Kassiervorgang über die Pick&Go-Technologie. Wenngleich der Rewe-Markt in Köln für Kunden zugänglich ist, startete die Testphase jedoch zunächst nur für Mitarbeiter. Sie sollen nun das hybride Einkaufen ausprobieren und ihre Erfahrungen dem Projekt-Team teilen.

Auch die Schwarz-Gruppe, zu der Lidl und Kaufland gehören, erproben auf dem Bildungscampus in Heilbronn ein kassenloses Konzept. Der Supermarkt shop.box ist ebenso mit Kameras und Sensoren ausgestattet, wodurch das Einkaufen ohne Kassiervorgang möglich ist. Bislang ist das Geschäft allerdings nur für Mitarbeiter des Campus zugänglich. (jaw/dpa)

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