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Amazon plant große Neuerung bei Lieferung – das ändert sich für die Kunden

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Pakete liegen in einem Logistikzentrum des Versandhändlers Amazon auf einem Wagen.
Amazon will künftig weitgehend auf Plastikverpackungen verzichten (Symbolbild) © Rolf Vennenbernd/dpa

Amazon will künftig auf Plastikverpackungen verzichten. Die gelieferte Ware soll dann mit Papiertaschen versendet werden. Doch eine Ausnahme gibt es.

München – Die Weihnachtszeit steht kurz bevor: Viele sind schon jetzt auf der Suche nach dem ein oder anderen Weihnachtsschnäppchen oder den perfekten Geschenken. Immerhin steht der Black Friday kurz bevor und vor allem der Onlinehändler Amazon lockt mit günstigen Angeboten. Ob Technik, Dekoartikel oder Schmuck. Das Praktische dabei: Die Ware wird direkt nach Hause geliefert – allerdings samt jeder Menge Verpackungsmaterialien. Doch das soll sich bald ändern. Der Online-Gigant will künftig weitgehend auf Plastikverpackungen verzichten.

Amazon will auf Plastikverpackungen verzichten – der Überblick

Amazon will auf Plastikverpackungen verzichten – es gibt jedoch Ausnahmen

Der geplante Plastikverzicht beim Verpackungsmaterial gilt sowohl für die auf eigene Rechnung verkauften Produkte als auch für die externen Händler, die den Versandservice des US-Konzerns in Deutschland nutzen. Bis Jahresende soll die Umstellung abgeschlossen sein, wie die deutsche Amazon-Zentrale mitteilte. Kleinere Lieferungen sollen in Versandtaschen und -tüten auf Papierbasis geliefert werden, nur noch größere Artikel in Kartons aus Wellpappe.

Es gibt jedoch auch Ausnahmen für die Plastikverbannung bei Amazon: Eine der möglichen Ausnahmen betrifft Luftpolsterfolie für zerbrechliche Gegenstände wie Glas. Sofern Hersteller ihre Produkte in „geeigneten Einweg-Plastiktüten“ anliefern, will Amazon diese Tüten auch für den Weiterversand nutzen.

Amazon will auf Plastikverpackungen verzichten – wegen Kritik von Umweltorganisationen

In den vergangenen Jahren hatten Umweltorganisationen Amazon vorgeworfen, mit seinen Verpackungen zu viel Plastikmüll zu produzieren und für die Verschmutzung der Meere mitverantwortlich zu sein. Das Unternehmen war nach Analyse des Einzelhandelsinstituts EHI aus Köln im Jahr 2020 mit großem Abstand Marktführer im deutschen Onlineversandhandel – vor Otto und Zalando. (jw mit dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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