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Feiertag: Weltfrauentag 2022 – haben die Bäckereien geöffnet?

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Von: Lea Creutzfeldt

Ein Bäcker holt frisch gebackene Brötchen aus dem Ofen.
In Berlin ändern sich wegen des Weltfrauentags die Öffnungszeiten der Bäckereien (Symbolbild). © Westend61/IMAGO

Der Weltfrauentag setzt sich für Gleichberechtigung von Frauen ein. Doch nicht überall ist der 8. März ein Feiertag. Welche Geschäfte sind am Feiertag geöffnet?

Köln – Am Dienstag, dem 8. März 2022 ist es wieder so weit. Der alljährliche internationale Frauentag, auch Weltfrauentag genannt, wird gefeiert. Dabei wird bereits seit dem Jahr 1911 für die Rechte und gegen die Diskriminierung von Frauen demonstriert. Die Gewerkschaften haben angekündigt, dass dieses Jahr unter dem Motto „Wandel ist weiblich!“ ein „Jahrzehnt der Gleichstellung“ eingeläutet werden soll. Doch obwohl der internationale Frauentag in ganz Deutschland gefeiert wird, gibt es bei der Frage, ob der Frauentag ein gesetzlicher Feiertag ist, deutschlandweit einige Unterschiede.

Weltfrauentag am 8. März 2022: Nur in Berlin gilt er als Feiertag

In fast allen deutschen Bundesländer ist der Weltfrauentag ein ganz normaler Arbeitstag. In Berlin ist dies anders – in der Hauptstadt gilt der Frauentag seit Januar 2019 als gesetzlicher Feiertag. Das heißt, die Geschäfte bleiben geschlossen und viele Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen haben am 8. März frei.

Dies liegt daran, dass Berlin vor dieser Änderung im Vergleich zu anderen Bundesländern die wenigsten Feiertage hatte. Dieses Missverhältnis wollte man mit dem neuen Feiertag angleichen. 2023 soll der Weltfrauentag auch in Mecklenburg-Vorpommern zum gesetzlichen Feiertag werden.

Weltfrauentag 2022: Dürfen Bäckereien am Feiertag öffnen?

Da der Weltfrauentag am 8. März in Nordrhein-Westfalen sowie in allen anderen Bundesländern bis auf Berlin ein normaler Arbeitstag ist, haben auch die Bäckereien sowie alle anderen Geschäfte in diesen Bundesländern regulär geöffnet.

In Berlin ist der Weltfrauentag ein gesetzlicher Feiertag und daher haben die Geschäfte geschlossen, doch für Bäckereien und einige andere Läden gibt es eine Ausnahme. Laut Berliner Ladenöffnungsgesetz dürfen „Verkaufsstellen mit einem besonderen Sortiment“ auch an Sonn- und Feiertagen von 7 bis 16 Uhr geöffnet sein. Zum sogenannten besonderen Sortiment zählen Blumen und Pflanzen, Zeitungen und Zeitschriften, Back- und Konditorwaren sowie Milch und Milcherzeugnisse.

Außerdem dürfen sogenannte „Besondere Verkaufsstellen“ wie Tankstellen, Apotheken oder Verkaufsstellen auf Personenbahnhöfen, Flughäfen und Reisebusterminals an Sonn- und Feiertagen öffnen. Zudem dürfen Verkaufsstellen, die für den Bedarf von Touristen ausschließlich Andenken, Straßenkarten, Stadtpläne, Reiseführer, Tabakwaren, Verbrauchsmaterial für Film- und Fotozwecke, Bedarfsartikel für den alsbaldigen Verbrauch sowie Lebens- und Genussmittel zum sofortigen Verzehr anbieten, von 13 bis 20 Uhr öffnen. (lc) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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