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Lockdown-Lockerungen: Gartencenter öffnen, aber wann folgen die Baumärkte?

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Von: Jana Wehmann

Ein Mann schiebt einen Einkaufswagen durch die Regale eines Baumarktes.
In den Corona-Lockerungen von Bund und Ländern wurden Baumärkte nicht erwähnt. © Sven Hoppe/dpa

Durch die Corona-Lockerung dürfen ab dem 8. März die Gartencenter bundesweit öffnen. Baumärkte wurden im Beschluss nicht konkret genannt. Wann folgen die Märkte?

Düsseldorf – Zwar wird der Lockdown bis zum 28. März verlängert, dennoch gibt es zahlreiche Lockerungen für Geschäfte und Freizeiteinrichtungen, wie Zoos und Museen. Während innerhalb des fünf-Schritte-Planes, der von Bund und Ländern aufgrund des Coronavirus beschlossen wurde, die Öffnung der Gartencenter explizit genannt wurde, gibt es keine konkreten Regeln für Baumärkte.

Corona-Lockerung: Hier sind die Baumärkte bereits vollständig geöffnet

Die vollständige Öffnung der Baumärkte in Bayern gilt jedoch nur mit strikten Quadratmeterbeschränkungen und Hygieneregeln. Zudem setzen die Baumärkte auf feste Einbahnstraßen-Regelungen und gesperrte Gänge.

Lockdown-Lockerung in der Corona-Krise: Öffnung der Baumärkte

Zwar sind Baumärkte für Gewerbetreibende geöffnet, Verbraucher müssen die Produkte jedoch über einen Bestell- und Abholservice, wie Click&Collect, reservieren und diese anschließend im Eingangsbereich oder vor den Geschäften abholen. Mit der Lockerung von Bund und Ländern dürfen Baumärkte nun ab dem 8. März bundesweit öffnen – allerdings nur die Garten- und Pflanzenabteilung. Andere typische handwerkliche Bereiche müssen abgesperrt werden.

Da Baumärkte nicht wie Gartencenter im Öffnungsplan erwähnt werden, bleibt abzuwarten, welche Regelung jedes Bundesland für sich trifft. Während Bayern bereits zum 1. März eine vollständige Öffnung beschlossen hatte, könnten weitere Entscheidungen von den einzelnen Bundesländern in den kommenden Tagen folgen.

Lockdown-Lockerung: Baumärkte im 3. Öffnungsschritt?

Da Baumärkte im Bund-Länder-Beschluss nicht explizit erwähnt werden, könnten die Geschäfte auch unter den Aspekt des gesamten Einzelhandels fallen. Dieser darf innerhalb des dritten Öffnungsschrittes ab dem 8. März mit Termin-Shopping öffnen – sofern die 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 liegt. Über Click & Meet können Verbraucher Shopping-Termine im Geschäft ihrer Wahl vereinbaren. Fällt die Wocheninzidenz weiter und sinkt auf unter 50, kann sogar der gesamte Einzelhandel ohne Terminabsprache öffnen. Dabei müssen sich die Betriebe an die Begrenzung von zehn beziehungsweise 20 Quadratmetern pro Kunde halten.

Ob nun Baumärkte eine extra Regelung erhalten oder unter den Einzelhandel fallen, bleibt noch abzuwarten. Da Verbraucher nun lange auf das Bummeln in Geschäften verzichten mussten, hat sich das Shopping-Verhalten der Deutschen enorm verändert. Viele bestellen nun vermehrt online – und wollen dies auch so beibehalten. (jaw)

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