1. 24RHEIN
  2. Leben im Westen
  3. Shopping

Maskenpflicht, Abstand & Co.: Welche Corona-Regeln im Supermarkt jetzt gelten

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Jana Wehmann

Zwei Personen stehen in einem Supermarkt und vergleichen Produkte. Dabei tragen sie eine Maske.
Im Supermarkt gilt die Maskenpflicht (Symbolbild). © Westend61/IMAGO

Verschärfte Corona-Regeln: In vielen Bereichen gilt die 3G- oder 2G-Regel, im Supermarkt allerdings nicht. Welche Corona-Maßnahmen im Supermarkt gelten.

Köln/Berlin – Die Corona-Regeln in ganz Deutschland wurden verschärft – und treffen vor allem Ungeimpfte. So sind viele Lebensbereiche nur noch für Geimpfte und Genesene zugänglich. Wer nicht gegen das Coronavirus immunisiert ist, kann sich vereinzelt auch durch einen Corona-Test Zugang verschaffen. Durch 3G, 2G und 2G-plus wird die aktuelle Lage jedoch unübersichtlich: Welche Corona-Regeln gelten nun im Supermarkt? Gibt es dort Zugangsbeschränkungen?

Corona NRW: Welche Corona-Regeln gelten aktuell?

3G oder 2G im Supermarkt: Welche Corona-Regeln gelten im Supermarkt beim Einkaufen?

In den Supermärkten und Discountern in Deutschland gilt für die Kunden derzeit weder 3G noch 2G. Da der Lebensmitteleinzelhandel zur Grundversorgung zählt, gibt es für die Supermärkte keine Zugangsbeschränkungen. Diese Corona-Regeln gelten allerdings im Supermarkt:

Corona-Regeln verschärft: Für wen gilt 3G im Supermarkt?

Wer in den Supermarkt zum Einkaufen gehen möchte, kann beruhigt sein. Vor dem Eingang wird es keine 3G- oder 2G-Kontrolle geben. Denn für die Kunden gibt es keine verschärften Zugangsbeschränkungen bei Kaufland, Edeka, Globus und Co.

Während die Kunden also keinen Nachweis mitbringen müssen, gelten für die Supermarkt-Mitarbeiter andere Corona-Regeln. Da seit dem 24. November die 3G-Regel am Arbeitsplatz greift, müssen die Supermarkt-Angestellten einen Impf-, Genesenen- oder Test-Nachweis vorlegen.

Neue Corona-Regeln: Gilt 3G im Einzelhandel?

Wie die Supermärkte sind auch die Geschäfte in den Innenstädten nicht von 3G oder 2G betroffen – zumindest nicht in Nordrhein-Westfalen. Der Großteil der Bundesländer sieht keine verschärften Corona-Maßnahmen für die Einzelhändler vor. Ausnahmen gibt es aber dennoch: Einzelne Bundesländer, wie etwa Hessen, lassen es den Einzelhändlern frei, selbst über verschärfte Corona-Regeln zu entscheiden. Die meisten Geschäfte entscheiden sich jedoch gegen harte Zugangsbeschränkungen.

Denn: „Der Einzelhandel ist kein Infektionsherd“, so Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer vom Handelsverband Deutschland. Durch die bewährten Hygienekonzepte, Abstandsregelungen und die Maskenpflicht sei das Einkaufen sicher möglich.

Vor allem von dem Weihnachtsgeschäft erhoffen sich viele Einzelhändler nun einen Boom. In Berlin sieht die Lage anders aus: Der Berliner Einzelhandel erwartet dort deutliche Umsatzeinbußen. Denn dort gilt seit dem 27. November die 2G-Regel im Einzelhandel. Ausgeschlossen von der Maßnahme sind jedoch Supermärkte, Drogerien und Apotheken. (jaw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Auch interessant