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Aldi von Ansturm auf Corona-Schnelltests überrascht – am Vormittag waren fast alle ausverkauft

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Von: Jana Wehmann

Eine Aldi-Mitarbeiterin sitzt  in der Aldi-Filiale Nummer 1 an der Kasse und hält die Schnelltests an den Kassenscanner (gestelle Szene).
Die Schnelltests werden bei Aldi zunächst nur an der Kasse ausgegeben (Symbolbild). © Fabian Strauch/dpa

Verbraucher können die ersten Corona-Schnelltests ab dem 6. März bei Aldi erwerben. Dm und Rossmann führen die Tests nächste Woche ein.

Update vom 7. März, 12:40 Uhr: Am Samstag starteten Aldi Nord und Aldi Süd mit dem Verkauf von Corona-Schnelltests für zuhause. Erwartungsgemäß waren die Tests ruckzuck ausverkauft. Der riesige Ansturm habe den Discounter „in dieser Intensität doch überrascht“, teilte das Unternehmen der dpa mit. „Die Artikel, die wir stationär in den Filialen vorrätig hatten, waren am Vormittag in den meisten unserer Filialen erwartungsgemäß ausverkauft“, heißt es von Aldi Nord und Aldi Süd. Wer am Samstag leer ausgegangen ist, bekommt voraussichtlich in der neuen Woche die nächste Chance.  Es werde dann bereits mit den nächsten Lieferungen gerechnet. 

Lidl hatte die Schnelltests zunächst nur in seinem Online-Shop angeboten. Dieser war am Samstag zeitweise nicht mehr zu erreichen. „Aufgrund des aktuell hohen Besucheraufkommens in unserem Onlineshop sind die Zugriffe teilweise kurzzeitig eingeschränkt“, teilte das Unternehmen mit. (sk mit dpa)

Corona-Schnelltest für Zuhause bald bei dm und Aldi erhältlich

Update vom 4. März, 10 Uhr: Die ersten Corona-Schnelltests zur Eigenanwendung gibt es nun doch schneller als gedacht im Handel: Die Discounter Aldi Nord und Aldi Süd kündigten an, dass es die Test-Kits bereits ab Samstag, 6. März, in allen Filialen als Aktionsartikel zu kaufen gibt. Damit würde Aldi andere Einzelhändler überholen und als erster die Schnelltests in den Verkauf bringen.

Damit möglichst viele Verbraucher die Möglichkeit haben, Corona-Schnelltests zu erwerben, ist die Abgabemenge auf eine Packung pro Kunde begrenzt. Eine Packung beinhaltet jedoch insgesamt fünf Test-Kits. Zuvor haben sowohl dm als auch Rossmann bekannt, die ersten Corona-Schnelltests ab dem 9. März anzubieten. (jaw)

Coronavirus: Schnelltest für Zuhause aus der Drogerie und dem Supermarkt – hier gibt es ihn

Update vom 3. März, 10:13 Uhr: Nachdem die Drogerieketten dm, Rossmann und Müller bekannt gegeben haben, bald Corona-Schnelltests für Zuhause zu verkaufen, ziehen nun die deutschen Supermärkte nach. Künftig haben Verbraucher die Möglichkeit, die Test-Kits zur Eigenanwendung bei folgenden Einzelhändlern zu kaufen:

Während Aldi und Edeka den Verkauf von Corona-Selbsttests bald starten, prüfen Lidl und Rewe derzeit die Sortimentserweiterung. Wie viel ein Test-Kit für den Verbraucher kostet, ist nach wie vor nicht bekannt. Bisher hat sich noch kein Anbieter zu den Verkaufspreisen geäußert. Vergleichbare Schnelltests liegen allerdings zwischen fünf und zehn Euro. (jaw)

Coronavirus: Schnelltest für Zuhause aus der Drogeriemarkt – hier gibt es ihn

Erstmeldung vom 1. März

Köln/Karlsruhe – Um weitere Schritte in Richtung Normalität gehen zu können, ist die Einführung von Corona-Schnelltests für den Eigenbedarf derzeit in öffentlicher Diskussion. Zwar können Schnelltests eine Auskunft über eine mögliche Infektion mit dem Coronavirus geben, jedoch bilden sie nur einen kurzen Zeitraum ab. Daher ist die Frage, ob Corona-Schnelltests zur Eigenanwendung weitere Lockerungen rechtfertigen oder nicht.

Fest steht jedoch, die Schnelltests können bei richtiger Anwendung Klarheit verschaffen. Da seit dem 24. Februar die ersten Corona-Schnelltests zugelassen sind, setzen die großen Drogerieketten dm, Müller und Rossmann derzeit alle Hebel in Bewegung, um möglichst schnell die Test-Kits für Zuhause anbieten zu können. Voraussichtlich ab Dienstag, 9. März, sind die ersten Schnelltests zur Eigenanwendung bei Rossmann und dm im Verkauf.

Corona-Krise: dm, Rossmann und Müller verkaufen Schnelltests zur Eigenanwendung

Bei den Drogerieketten dm und Rossmann können Verbraucher die ersten Schnelltests zur Eigenanwendung bereits ab Mitte nächster Woche erwerben. Beide Drogerien werden zunächst den Schnelltest von Boson, der am vergangenen Mittwoch zugelassen wurde, vertreiben. Damit möglichst viele Kunden die Chance haben, einen Schnelltest zu kaufen, sind die Abgabemengen sowohl bei dm als auch bei Rossmann zunächst begrenzt. Wie viele Tests pro Person verkauft werden, steht aktuell noch nicht fest.

„Schulen und Kitas sollen wieder regelmäßig besucht werden können, deshalb werden wir die Tests auch so günstig wie möglich anbieten“, sagt Sebastian Bayer von dm. Auch Rossmann betont: „Zudem arbeiten wir mit Hochdruck daran, auch noch Tests anderer Hersteller ins Sortiment aufzunehmen. Dabei streben wir ein möglichst rasches und preisgünstiges Angebot an“, so Tracy Wiafe auf 24RHEIN-Anfrage. Der genaue Kostenpunkt ist derzeit noch nicht bekannt.

Neben dm und Rossmann wird sich auch die Drogeriemarktkette Müller an dem Verkauf von Corona-Schnelltests beteiligen. Da nun klar ist, welche Tests zugelassen wurden, arbeitet das Ulmer Unternehmen daran, schnellstmöglich eine Erstlieferung zu erhalten. Einen konkreten Verkaufstermin kann Müller jedoch noch nicht nennen. „Sobald lieferbar, werden wir diese umgehend in unseren Filialen anbieten“, sagt Nadja Gerring auf 24RHEIN-Anfrage. Neben den drei großen Drogerieketten eröffnete erst kürzlich das Unternehmen Budni als erste Drogerie eine Corona-Schnelltest-Station.

Corona-Schnelltest für Zuhause: Probe durch Abstrich im Nasenbereich

Mit der Änderung der Medizinprodukte-Abgabeverordnung entschied das Bundesministerium für Gesundheit, dass Corona-Schnelltests auch von Privatpersonen durchgeführt werden dürfen. Zuvor war dies nur durch geschultes Personal möglich.

Zugelassen sind aktuell drei verschiedene Tests zur Eigenanwendung. Bei allen drei Selbsttests werden die Proben durch einen Abstrich im vorderen Nasenbereich entnommen. Anschließend wird der Abstrich mit einem Lösungsmittel gemischt und auf ein Teststreifen aufgetragen. Innerhalb von wenigen Minuten erscheint das Ergebnis. Jedes Test-Kit verfügt über eine ausführliche Anleitung sowie Informationen zum Vorgehen im Falle eines positiven Ergebnisses.

Bei richtiger Anwendung haben die Schnelltests eine hohe Zuverlässigkeit. Sie weisen eine Akut-Infektion mit dem Coronavirus nach, zeigen also an, ob man zum Test-Zeitpunkt infiziert ist. Dennoch sollten Verbraucher beim Einkaufen die richtige Maske tragen. Erlaubt sind aktuell nur noch OP- und FFP2-Masken. Bei der Entsorgung der medizinischen Masken müssen Verbraucher auf die korrekte Mülltrennung achten. (jaw)

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