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Corona-Selbsttests: Hitze kann Ergebnis verfälschen – was man beachten sollte

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Von: Nina Büchs

Wer Corona-Symptomen hat, sollte einen Test durchführen. Bei Hitze kommt es dabei jedoch aktuell auf die richtige Lagerung des Corona-Selbsttests an.

Köln – Derzeit sind die Corona-Zahlen in NRW noch immer hoch – und das mitten im Sommer. Der Inzidenzwert liegt aktuell über 500 (Stand: 25. Juli, Quelle: MAGS NRW). Wer typische Corona-Symptome wie Husten, Halsschmerzen oder Fieber aufzeigt, sollte nach wie vor einen Schnelltest machen, um andere nicht zu infizieren. Wirklich verlässlich sind die Selbsttest jedoch nicht – denn immer wieder kommt es zu falschen Ergebnissen. Gerade das aktuelle Wetter begünstigt sogar verfälschte Ergebnisse.

Corona-Tests: Hitze könnte Ergebnis von Selbsttests verfälschen – das ist der Grund

„Antigen-Schnelltests reagieren empfindlich auf Temperaturschwankungen, sowohl bei der Lagerung als auch bei der Durchführung der Tests. Das Ergebnis kann verfälscht werden. Insbesondere hohe Temperaturen sind kritisch“, teilt die Verbraucherzentrale NRW mit.

Gerade im Sommermonat Juli knacken die Temperaturen in NRW derzeit immer wieder die 30-Grad-Marke. Zuletzt wurde sogar eine Hitzewelle mit bis zu 40 Grad in Nordrhein-Westfalen gemeldet.

Ab einer Temperatur von über 30 Grad lasse die Sensitivität nach, so die Verbraucherzentrale weiter. So komme es öfter zu „falsch negativen Ergebnissen“. Der Grund: „Eine Lagerung bei sehr hohen Temperaturen kann dazu führen, dass sich Kondenswasser im Testkit bildet und die Testleistung eingeschränkt sein kann.“

Corona-Selbsttest: Verfälschtes Ergebnis bei Hitze – Lagerung im Kühlschrank ist keine Option

Was aber kann man dagegen tun, um zu verhindern, dass der Selbsttest durch die Hitze ein möglicherweise falsches Ergebnis anzeigt? Einige könnten auf die Idee kommen, den Test in den Kühlschrank zu legen. Davon rät die Verbraucherzentrale NRW jedoch ab, da der auch bei zu niedrigen Temperaturen „vermehrt falsch-positiv“ ausfallen kann.

Eine Empfehlung gibt es jedoch: So sollten Selbsttests in Räumen gelagert werden, die den Temperaturangaben in der Packungsbeilage entsprechen. Außerdem sollte vermieden werden, den Tests häufigen Temperaturschwankungen auszusetzen.

Coronavirus: Schnelltests seit Juli nicht mehr kostenlos – das muss man wissen

Hohe Corona-Zahlen gibt es übrigens auch in Köln. Zuletzt lag sogar noch ein Kölner Stadtteil über einer 1000er-Inzidenz. Wie die Stadt dort mitteilt, sank dort jedoch zuletzt die Testbereitschaft. Auch in anderen NRW-Städten dürfte die Änderung bei den Kosten dafür sorgen, dass sich einige Menschen nicht mehr so häufig testen lassen. Die Corona-Schnelltests sind seit Juli nun nur noch für bestimmte Personen kostenlos:

Wer sich testen lassen möchte, muss je Anbieter aktuell bei den Schnelltests zwischen zehn und 15 Euro zahlen. Nur in Ausnahme-Fällen sind die Corona-Tests in Köln günstiger oder sogar kostenlos. (nb) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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