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Wie voll ist es im Supermarkt? Diese App zeigt die Live-Auslastung der Geschäfte an

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Von: Jana Wehmann

Auf einem Edeka-Parkplatz bildet sich eine Warteschlange zum Eingang des Supermarktes. Die Kunden warten mit Einkaufswagen.
Während der Corona-Krise kommt es häufig zu Warteschlangen vor den Supermärkten (Symbolbild). © Kay Nietfeld/dpa

Um Warteschlangen zu vermeiden, können Supermarkt-Kunden über die Crowdless-App die aktuelle Auslastung erkennen. Über ein Ampel-System zeigt die App, welches Geschäft wenig besucht ist.

Köln – Durch die bundeseinheitliche Notbremse müssen die Supermärkte und Discounter in Deutschland zu härteren Einlassbeschränkungen greifen. Obwohl dadurch die Kundenanzahl im Geschäft deutlich reduziert wird, sind Warteschlangen vor den Supermärkten dabei in einigen Fällen unvermeidlich.

Um jedoch die Kontakte möglichst gering zu halten, kann ein Blick in die App Crowdless hilfreich sein. Über ein Ampel-System können die Kunden vorab schauen, wie ausgelastet der Supermarkt zum aktuellen Zeitpunkt ist.

Crowdless: Live Auslastung der Supermärkte

Entwickelt wurde die Crowdless-App von dem britischen Start-Up Lanterne und wird von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) unterstützt.

Warteschlangen vor dem Supermarkt vermeiden: Wie funktioniert die Crowdless-App?

Crowdless ist eine kostenfreie App, die Menschen dabei helfen soll, die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Um die App nutzen zu können, muss sie zunächst auf dem Smartphone heruntergeladen und installiert werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Anschließend ermittelt die App den aktuellen Standort und zeigt auf einer Live-Karte alle Supermärkte in der Umgebung an. Um die Supermärkte vergleichen zu können, wird die Auslastung der Geschäfte in ein Ampel-System übertragen:

Wer die Wahl zwischen mehreren Supermärkten in der Nähe hat, sollte sich für das Geschäft mit einer grünen Ampel entscheiden. Zeigt die App die Farbe rot an, ist der Supermarkt überdurchschnittlich viel besucht – und sollte daher gemieden werden.

Crowdless-App greift auf Satellitendaten zurück: Keine Warteschlangen mehr

Durch die App können Kunden Zuhause prüfen, ob die Geschäfte überfüllt sind und gegebenenfalls auf einen anderen Laden ausweichen. Aber wie funktioniert die App? Laut Angaben der ESA nutzt die Crowdless-App anonymisierte und bestehende Informationsquellen, wie Daten von Google Maps und Google Places. Dadurch könne die Bewegungen der mobilen Geräte nachverfolgt werden.

Da die Crowdless-Nutzer nach einem Besuch nach der tatsächlichen Auslastung gefragt werden, kombiniert die App die Google-Daten durch die aktiven Meldungen, so die ESA.

Zwar sei die App sehr hilfreich und übersichtlich, allerdings „steckt sie noch sehr in den Kinderschuhen“, heißt es in einer App-Bewertung über Google Play. So würden die Angaben häufig die Realität abbilden – allerdings nicht immer. Bislang zeigt die App nur die Auslastung von Supermärkten an, öffentliche Orte und Plätze sind nicht hinterlegt.

Wer aktuell abends noch einkaufen möchte, sollte auf die Uhrzeit achten. Denn durch die nächtliche Ausgangssperre haben die Supermarktketten ihre Öffnungszeiten angepasst. (jaw)

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