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Keine Mitarbeiter, immer geöffnet: Edeka plant zweiten digitalen Mini-Shop

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Von: Jana Wehmann

Der vollautomatisierte Mini-Shop von Edeka am Bahnhof in Renningen von Außen.
Der vollautomatisierte Mini-Shop von Edeka in Renningen. © Sebastian Gollnow/dpa

Der Supermarkt Edeka plant einen zweiten automatisierten Mini-Shop. Im Frühsommer 2022 soll der nächste digitale Tiny-Store in Offenburg eröffnet werden.

Köln/Offenburg – Rund um die Uhr einkaufen – das geht bald in Offenburg. Denn der Supermarkt Edeka plant, im Jahr 2022 einen weiteren vollautomatisierten Tiny-Store zu eröffnen. Nachdem bereits im Februar der erste Mini-Shop am Bahnhof in Renningen in Betrieb genommen wurde, hat Edeka nun schon den zweiten 24/7-Supermarkt in Baden-Württemberg in den Startlöchern. Wie funktioniert der automatische Mini-Edeka?

Edeka
BrancheLebensmitteleinzelhandel
HauptsitzHamburg
RegionalgesellschaftenEdeka Nord, Edeka Minden-Hannover, Edeka Rhein-Ruhr, Edeka Hessenring, Edeka Nordbayern-Sachsen-Thüringen, Edeka Südbayern, Edeka Südwest

Edeka Mini-Shop in Offenburg: Wann wird der Tiny-Store eröffnet?

Der erste vollautomatisierte Mini-Shop in Renningen scheint bei den Edeka-Kunden gut anzukommen. Denn nun soll schon der zweite Supermarkt dieser Art in Baden-Württemberg eröffnet werden. Die Edeka Region Südwest plane bis zum Frühsommer 2022 einen vollautomatisierten Markt zu realisieren, bestätigt Edeka Südwest-Sprecher Christhard Deutscher, auf 24RHEIN-Anfrage.

Entstehen soll der zweite Tiny-Store in der Offenburger Hauptstraße in Offenburg. Der Supermarkt soll – wie der am Bahnhof in Renningen eröffnete Markt – Anwohnern und Passanten „rund um die Uhr und an jedem Wochentag Waren des täglichen Bedarfs“ bieten, so Deutscher. Details zum aktuellen Stand sowie Zeitplan gibt die Edeka Region Südwest jedoch nicht bekannt.

Edeka Tiny-Store: Wie funktioniert der Einkauf im automatisierten Mini-Supermarkt?

Wie sieht der Mini-Shop von Edeka aus? Die Besonderheiten der Edeka Tiny-Stores sind nicht nur die durchgängigen Öffnungszeiten, sondern auch die digitale Ausstattung der Mini-Shops. „Bei diesem Konzept können Kunden von unterwegs per App oder an einem Touchscreen im Markt bestellen“, sagt der Edeka-Sprecher. Anschließend werden die bestellten Produkte mittels Robotik kommissioniert und an der Ausgabe bereitgestellt. Für die Kunden sind die Produkte jedoch nicht sichtbar.

So funktioniert der Einkauf im ersten Tiny-Store von Edeka in Renningen:

Automatischer Mini-Edeka in Offenburg: Kommen weitere Tiny-Stores?

Da der zweite vollautomatisierte Mini-Shop von Edeka im Frühsommer 2022 eröffnet werden soll, laufen scheinbar schon die ersten Vorbereitungen. „Wie für jeden Standort planen wir auch für diesen Markt ein individuelles Konzept, ausgerichtet an den Bedürfnissen der Kunden vor Ort“, erklärt Deutscher gegenüber 24RHEIN. Inwieweit sich der zweite Tiny-Store in Offenburg von dem ersten Geschäft in Renningen unterscheiden wird, ist allerdings nicht klar.

Das Konzept scheint jedenfalls gut anzukommen. Nicht nur, weil es bereits eine Vielzahl an Mini-Shops – wie etwa Typy in Düsseldorf oder Billa Regional Box von einer Rewe-Tochter – gibt, sondern auch, weil Edeka innerhalb weniger Monate den zweiten Markt plant. Ob Edeka weitere automatisierte Tiny-Shops fokussiert, ist bisher nicht bekannt. Für die Offenburger heißt es nun: abwarten. (jaw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren

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