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Digitaler Kassenbon bei Edeka – was sich an der Kasse ändert

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Von: Stefanie Knupp

Ein Edeka-Schild.
Edeka will Papier sparen und setzt auf den eBon (Symbolbild). © Markus Mainka/Imago

Schluss mit Zettelwirtschaft: Edeka bietet seinen Kunden eine digitale Alternative zum Kassenbon an. Der eBon wird per QR-Code auf das Smartphone geladen.

Köln/Hamburg – Auf die Frage nach einem Kassenbon haben Kunden von Edeka jetzt drei Antwortmöglichkeiten – zumindest wenn sie im Vertriebsgebiet Nord einkaufen. Ja, bitte! Nein, danke! Oder seit dem 1. Juli: Digital, bitte! Edeka hat den digitalen Kassenbon, den sogenannten eBon, eingeführt, den sie auf ihrem Smartphone abrufen können. Dazu brauchen sie nicht mal eine App.

Nach Angaben von Edeka produziert der deutsche Einzelhandel pro Monat etwa 580.000 Kilometer Kassenbons. Das entspreche einer 14,5 fachen Erdumrundung pro Monat. Im Sinne seiner Nachhaltigkeitsstrategie setzt der Supermarkt-Riese deshalb jetzt auf den Handy-Bon. Edeka und der Discounter Netto verwenden schon seit Ende 2019 umweltfreundliche Kassenbons, die im Papiermüll entsorgt werden können. Auch bei Kaufland und Lidl gibt es seit einiger Zeit den Öko-Bon.

Edeka will mit eBon Papier einsparen

Im Vertriebsgebiet Nord geht Edeka jetzt noch einen Schritt weiter und bietet Kunden die nachhaltige Alternative eBon an. Nach Informationen des Hamburger Abendblatts werden im Schnitt 31,3 Rollen Kassenpapier pro Tag in einer Edeka-Filiale verbraucht. Durch die digitale Alternative sollen 20 Prozent davon eingespart werden.

Wer die Zettelwirtschaft im Portmonee satt hat und gleichzeitig etwas für die Umwelt tun möchte, kann bei Edeka Nord jetzt den eBon nutzen. Das System funktioniert relativ einfach. Auf seiner Internetseite erklärt das Unternehmen, was der Kunde zu tun hat.

Digitaler Kassenzettel bei Edeka: So funktioniert der eBon

Noch einfacher funktioniert der eBon für Nutzer der Edeka-App. Die können die App an der Kasse scannen und bekommen automatisch eine E-Mail mit ihrem Kassenbon. Wird sofort Papier benötigt, kann das Kassenpersonal einen Bon ausdrucken.

In der Welt der Supermärkte tut sich momentan einiges. Die Unternehmen setzen immer mehr auf Nachhaltig. So führt zum Beispiel der Discounter Netto in allen Filialen einen Nachhaltigkeits-Kompass ein. Lidl führt in Berlin eine Nachhaltigkeits-Skala für Produkte ein. Mit dem Eco-Score soll der Einfluss auf die Umwelt dargestellt werden. Durch solche Maßnahmen wird das Bewusstsein der Kunden für den Inhalt ihres Einkaufswagens geschärft. (sk)

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