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Edeka: Streit mit Milka – fliegt die nächste beliebte Marke aus dem Sortiment?

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Mehrere Tafeln Milka-Schokolade in einem Regal.
Verschwinden Milka-Produkte bald aus Edeka-Supermärkten? (Symbolbild) © Jakub Porzycki/NurPhoto/Imago

Edeka befindet sich offenbar in einem Streit mit dem Schokoladen-Hersteller Milka. Die beliebten Süßigkeiten-Produkte könnten jetzt aus den Regalen verschwinden.

Düsseldorf – Die Streitereien zwischen der Supermarktkette Edeka und mehreren Großherstellern aus dem Lebensmittelbereich finden offenbar kein Ende. Nachdem es bereits Probleme zwischen Edeka und Eckes-Granini, und kurze Zeit später auch mit Pepsi gab, scheint jetzt ein beliebter Süßwaren-Hersteller betroffen zu sein.

Edeka
BrancheLebensmitteleinzelhandel
HauptsitzHamburg
Mitarbeiter402.000 Angestellte
Umsatz61,0 Milliarden Euro (2020)

Edeka–Streit mit Milka: Fliegt die Schokolade jetzt aus dem Sortiment?

Einem Medienbericht zufolge gibt es Streit um Lieferkonditionen zwischen Edeka und dem Schokoladen-Hersteller Milka. Laut Informationen des Online-Portals Chip sollen jetzt anscheinend auch die Produkte von Milka aus dem Edeka-Sortiment gestrichen werden.

Chip bezieht sich dabei auf „Unternehmerkreise“. Demnach würden Milka-Produkte bald aus mehreren Supermärkten, die zur Edeka-Gruppe gehören, verschwinden. Konkret gehe es dabei zunächst allerdings nur um Edeka Nord und den Netto Marken-Discount.

Milka

Milka gehört zu den beliebtesten Schokoladenmarken in Deutschland. Die Marke selbst stammt aus der Schweiz, Milka ist aber inzwischen eine Tochter des US-amerikanischen Lebensmittelkonzerns Mondelez International (ehemals Kraft Foods). Zu den Produkten von Milka zählen neben der bekannten Tafelschokolade unter anderem auch Kekse, Kuchen, Pralinen oder Schokoriegel. Milka stellt seine Schokolade unter anderem in Lörrach (Baden-Württemberg) und in Swoge (Bulgarien) her.

Edeka vs. Milka: Zuvor schon Streit mit Granini und Pepsi

Bereits im September 2021 eskalierte ein Streit zwischen Edeka und dem Safthersteller Eckes-Granini. Dabei ging es um Verhandlungen zum Preis. Später gingen beide Unternehmen sogar vor Gericht, weil Eckes-Granini das ähnliche Flaschendesign bei Albi-Säften, einer Tochterfirma von Edeka, beklagte. Das führte im Januar zum Aus der umstrittenen PET-Flaschen von Albi. Die Flaschen mussten aus den Edeka-Regalen verschwinden und dürfen auch nicht mehr beworben werden, wie damals die Lebensmittelzeitung berichtete.

Preisverhandlungen bei Edeka machten auch im vergangenen Dezember Schlagzeilen. Damals betroffen: der Lebensmittel- und Getränkehersteller PepsiCo. Edeka hatte damals wegen stockender Preisverhandlungen alle Pepsi-Marken aus dem Sortiment genommen. Dazu gehören nicht nur die bekannte Cola oder andere Getränke, wie Punica, Lipton und 7Up, sondern auch die Chips Lays und Doritos. (bs) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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