1. 24RHEIN
  2. Leben im Westen
  3. Shopping

Flobee: Lieferservice kommt nach Köln und Düsseldorf – mit regionalen Lebensmitteln

Erstellt:

Von: Oliver Schmitz

Sauerländer Start up: Lebensmittel-Lieferservice FLOBEE
Lieferdienst „Flobee“ kommt aus Arnsberg im Sauerland. © FLOBEE GmbH/Robin Grammes

Lebensmittel-Lieferservice „Flobee“ will acht neue Standorte in ganz Deutschland eröffnen – darunter Köln und Düsseldorf. Das Start-up aus NRW setzt auf Regionalität.

Köln – Spätestens mit dem Beginn der Corona-Pandemie werden Lebensmittel-Lieferdienste in Deutschland immer beliebter. Neben den großen Playern wie Gorillas oder Flink können sich auch immer mehr kleinere Angebote etablieren. So auch „Flobee“. Der Lieferservice aus dem Sauerland plant nun eine Offensive auf Großstädte in Nordrhein-Westfalen und dem Rest von Deutschland.

Lieferservice aus NRW: Diese Großstädte will Flobee bald beliefern – Start wohl 2022

Lebensmittel-Lieferservice Flobee möchte bald neben dem Sauerland noch acht weitere Standorte beliefern. Dazu gehören mehrere Städte im Rheinland und Ruhrgebiet sowie Hamburg und Berlin, heißt es in einer Mitteilung. Das Start-up verhandelt nun mit mehreren Lebensmittelmärkten und Einzelkaufleuten „für Anfang nächsten Jahres“. Flobee war 2019 in Arnsberg und neun weiteren Städten in Südwestfalen gestartet. Im Juli 2021 kam dann mit Dortmund die erste Großstadt hinzu – offenbar mit Erfolg.

Das Hauptmerkmal des Lieferdienstes ist die Zusammenarbeit mit regionalen Händlern und die Lieferung „mit hohen Warenwerten à la Wocheneinkauf ohne Lagerhaltung“. Damit ist das Prinzip recht ähnlich zu dem von Picnic oder auch Alpakas. In Dortmund arbeitet Flobee unter anderem mit einem Rewe-Markt zusammen. In anderen Regionen beispielsweise mit Edeka-Kaufleuten oder Handelshof-Partnern.

Das ist „Flobee“

Der Lebensmittel-Lieferservice aus Arnsberg im Sauerland wurde 2019 gegründet. Kunden können entweder im Onlineshop oder telefonisch bestellen und sich die Waren noch am selben Tag (montags bis samstags) liefern lassen. Der Name „Flobee“ stammt von dem Adjektiv „flott“ und dem englischen Wort „Bee“ für Biene. Hintergrund ist, dass das Start-up schnell und gleichzeitig mit regionalem Gedanken Lebensmittel liefern möchte.

Flobee: Lieferservice startete mit Heimatbezug – Angebot in 50 Regionen als Ziel

Der Fokus von Flobee lag am Anfang vor allem auf den ländlicheren Regionen in Südwestfalen – der Heimatregion der beiden Gründer. Damit konnte man laut eigenen Angaben „vielen Menschen aushelfen, die entweder nicht mehr mobil sind oder keine Zeit für den großen Wocheneinkauf haben“.

„Flobee ist eine Sauerländer Erfolgsgeschichte, die nun Kurs auf die Großstädte nimmt. [...] Wir haben gelernt, auch in Ballungszentren erfolgreich zu sein und den Wettbewerb anzunehmen. Unser Ziel ist es, möglichst schnell 50 Regionen in Deutschland aufzubauen“, sagt Flobee-CEO Dr. Marcel Kaiser. Zurzeit hat der Lieferdienst rund 5000 aktive Kunden und einen Umsatz von über einer Million Euro. (os) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln und NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Auch interessant