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Galeria-Filialen könnten bald „Schön hier“ heißen – neue Details bekannt

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Von: Johanna Werning

Jede 3. Galeria-Filiale muss schließen – eigentlich. Doch buero.de will 47 Standorte retten. Jetzt gibt es neue Details zu den „Schön hier“-Plänen.

Köln – Wie geht es nach der Insolvenz-Pleite bei Galeria Karstadt Kaufhof weiter? Jede 3. Filiale soll schließen. So viel steht fest. Wenn es nach Markus Schön, Vorstandsvorsitzende von buero.de geht, werden jedoch rund 50 Geschäfte von Galeria Karstadt Kaufhof von ihm gerettet. Die Standorte sollen dann unter komplett neuem Branding Wiedereröffnung. Einen Namen und ein Logo gibt es auch schon.

Buero.de lässt Übernahme von Galeria-Filialen platzen

Überraschende Wende bei Galeria Karstadt Kaufhof: Buero.de hat Abstand von der geplanten Übernahme von 47 Filialen genommen. Laut dem Vorstandsvorsitzenden Markus Schön ist der Plan nun mit den eigenen Warenhausketten zu expandieren.

Werden Galeria-Standorte zu „Schön hier“-Warenhäusern? Unternehmen nennt neue Details

Die Warenhäuser sollen zukünftig „Schön hier“ heißen. Doch auch wenn Name, Logo und Eigentümer neu sind, sollen die rund 5500 Galeria-Mitarbeiter bleiben – samt alten Gehältern. Schön teilt mit, „dass in unserem Konzept selbstverständlich vorgesehen ist, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der 47 Standorte, die wir gern übernehmen würden, wieder umgehend nach den tarifvertraglichen Regelungen des Einzelhandels zu bezahlen“, heißt es in einer Mitteilung.

„Eine Wiederaufnahme der Regelungen eines Sanierungstarifvertrages ist ebenso wenig vorgesehen, wie neue Regelungen diesbezüglich zu verhandeln“, so Schön weiter. „Bekanntlich halten wir die Beschäftigten für den größten Schatz des Unternehmens. Diesen kann man nur bewahren, wenn attraktive Rahmenbedingungen bestehen.“

Galeria-Standorte zu „Schön hier“-Warenhäusern: So realistisch ist die Übernahme

Wie realistisch die geplante Übernahme der Galeria Karstadt Kaufhof Filialen durch buero.de jedoch tatsächlich ist, lässt sich aktuell schwer einschätzen. Schön betont jedoch immer wieder, dass es sich um keinen medialen Gag handle, sondern man die „47 Standorte lieber heute als morgen übernehmen“ wolle.

Das Logo für die geplanten „Schön hier“-Filialen.
Das Logo für die geplanten „Schön hier“-Filialen. © addways/buero.de

Darum seien auch schon die Pläne des Online-Händlers aus Detmold (NRW) sehr konkret: Bei den übernommenen Geschäften soll es sich vor allem um kleinere Filialen in mittelgroßen Städten handeln. „Von der Winterjacke über sportliche Schuhe bis hin zum Fernseher und der Bratpfanne“ soll man dort alles kaufen können, betont Schön. Das Konzept für „Schön hier“ steht bereits fest, berichtet wa.de. „Wir sind schnell handlungsfähig und würden lieber heute als morgen kaufen“, erläutert Markus Schön im Gespräch mit wa.de. (jw) Fair und unabhängig informiert, was in Köln & NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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