Es gibt zwei Bedingungen

Gartencenter in NRW geöffnet: Was darf ich einkaufen? Überblick zu Corona-Regeln

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Seit Anfang März sind die Gartencenter wieder geöffnet – allerdings nur unter bestimmten Regeln (Symbolbild).
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Die Gartencenter sind in NRW geöffnet – allerdings nur unter den aktuellen Corona-Regeln. Der Landesverband Gartenbau NRW erklärt die zwei Öffnungskonzepte.

Köln – Den Frühling nutzen viele Menschen, um den Garten für den Sommer vorzubereiten – auch wenn das Wetter noch eher trüb und bewölkt ist. Damit sich der Gang ins Gartencenter lohnt, sollten Hobby-Gärtner jedoch auf die aktuellen Corona-Regeln achten. Zwar haben die Gartencenter in NRW seit Anfang März wieder geöffnet, doch mit der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW gelten gewisse Einschränkungen.

Corona in NRW: Gartencenter sind unter diesen Regeln geöffnet – die Öffnungskonzepte

Damit Gartenmärkte und der Fachhandel ihre Türen für die Kunden öffnen dürfen, müssen sich die Betriebe an die Corona-Regeln halten. Laut dem Landesverband Gartenbau NRW umfasst die Corona-Schutzverordnung zwei Konzepte, nach denen Betriebe öffnen dürfen. Unter diesen Bedingungen haben die Gartencenter aktuell in NRW geöffnet:

  • Reduziertes Sortiment: Sofern Gartencenter und Fachmärkte das Sortiment auf „kurzfristig verderbliche Schnitt- und Topfblumen sowie Gemüsepflanzen und Saatgut“ sowie Zubehör reduzieren, können die Läden auch ohne Termin-Shopping öffnen. „Die Kunden können dann wie gewohnt im Gartencenter einkaufen, wenn die Betriebe die anderen Bereiche, wie zum Beispiel Deko, abgesperrt haben“, erklärt Claudia Wendt vom Verband. In diesem Fall können Kunden lediglich das reduzierte Sortiment erwerben und Zubehör wie Übertöpfe.
  • Gesamtes Sortiment: Wenn die Betriebe das Sortiment nicht reduzieren, haben die Gartencenter lediglich mit Termin-Shopping über Click and Meet geöffnet. „Dann müssen sich die Kunden registrieren, können aber das gesamte Sortiment einkaufen“, sagt Wendt.

Öffnungszeiten der Gartencenter variieren je nach Bundesland

Laut dem Landesverband Gartenbau NRW gelten diese zwei Regeln lediglich für Nordrhein-Westfalen – und nur solange die Inzidenz unter 100 liegt. Aufgrund der unterschiedlichen Corona-Schutzverordnungen der einzelnen Länder variieren die Öffnungszeiten der Gartenmärkte nach wie vor je Bundesland – und das, obwohl der Zentralverband Gartenbau bereits bundeseinheitliche Öffnungen gefordert hatte.

Gartencenter in NRW: So werden die Corona-Regeln in den Märkten umgesetzt

Unter welcher Voraussetzung – reduziertes Sortiment oder nicht – die Gartenmärkte öffnen, sei den Betrieben überlassen. „Es lässt sich nicht pauschal sagen, welche Bedingung vermehrt umgesetzt wird. Tatsächlich ist es sehr unterschiedlich“, sagt Wendt. „Wie die Gartenmärkte öffnen, kommt ganz auf die Organisation und Personalstruktur an“, ergänzt sie.

Zudem ist die Kundenanzahl im Geschäft nach wie vor auf 40 Quadratmeter pro Kunde begrenzt. Wie lange die aktuellen Corona-Regeln noch gelten, müsse abgewartet werden, so Wendt. Falls in den kommenden Tagen eine bundeseinheitliche Notbremse ab einer Inzidenz von 100 beschlossen werde, könnte diese auch die Öffnungszeiten der Gartenmärkte in NRW betreffen. (jaw)

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