Einkaufen ohne Termin

Gartencenter in NRW geöffnet – Überblick, was erlaubt ist

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Gartencenter sind seit 8. März in NRW wieder geöffnet – ebenso die Gartenabteilungen vieler Baumärkte.
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Der Zentralverband Gartenbau hat eine bundesweite Öffnung der Gartencenter zum 1. März gefordert. Jetzt sind Geschäfte in NRW mit reduziertem Sortiment geöffnet.

Update vom 23. März, 12:25 Uhr: Nach dem gestrigen Urteil des Oberverwaltungsgerichts in Münster gibt es eine neue Corona-Regelung für Gartencenter: Sofern Gartencenter und Fachgeschäfte in NRW das Sortiment auf „kurzfristig verderbliche Schnitt- und Topfblumen sowie Gemüsepflanzen und Saatgut“ sowie Zubehör reduzieren, können die Läden auch ohne Termin-Shopping öffnen.

„In NRW können Kunden also wie gewohnt ins Gartencenter, wenn die Geschäfte die anderen Bereich absperren und das Sortiment reduziert anbieten“, erklärt Claudia Wendt vom Landesverband Gartenbau NRW. Die Notbremse, die für den gesamten Einzelhandel gilt, habe keine Auswirkung auf Gartencenter, die das Sortiment reduzieren.

Gartencenter mit reduziertem Sortiment ohne Termin geöffnet

Aufgrund der neuen Corona-Schutzverordnung müssen nun Gartenmärkte ihr Sortiment reduzieren. Kunden können daher lediglich Schnitt- und Topfblumen, Gemüsepflanzen, Saatgut und Zubehör wie Übertöpfe erwerben.

Neue Corona-Regeln: Gartencenter in NRW wieder offen – allerdings mit Einschränkung

Update vom 22. März, 15:01 Uhr: Auch für Gartenmärkte gilt künftig die Pflicht zur Terminvereinbarung und eine Personenbegrenzung von je einem Kunden je 40 Quadratmeter Verkaufsfläche, wie das NRW-Gesundheitsministerium mitteilte. Ein Gerichtsurteil setze zunächst sämtliche Corona-Sonderregeln für den Einzelhandel aus – daraufhin verschärfte das Land Nordrhein-Westfalen seine Corona-Verordnung.

Corona-Lockerung: Gartencenter in NRW wieder offen – Überblick, was nun erlaubt ist

Update vom 4. März, 11:47 Uhr: Nach der Bund-Länder-Konferenz dürfen neben NRW nun alle Bundesländer die Gartencenter und Blumenfachgeschäfte öffnen. Diese Regelung gilt ab dem 8. März. Dabei müssen pro Kunde zehn beziehungsweise 20 Quadratmeter je nach Verkaufsfläche einkalkuliert werden.

Gartencenter seit dem 8. März in NRW geöffnet

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  • Gartenmärkte

Passend zum Start in die neue Gartensaison können Kunden also wie gewohnt Gartencenter in NRW besuchen und dort einkaufen. Das bestätigt auch ein Blick auf die Homepages zweier Kölner Gartencenter: „Besuch jederzeit ohne Termin“, schreibt zum Beispiel der Seeberger Pflanzenhof in Köln. Auch Dinger‘s Gartencenter weist online darauf hin, dass ein Termin zum Einkaufen „nicht notwendig“ ist. Ebenso die Filialen von Dehner sind wieder geöffnet.

Einkaufen im Baumarkt weiterhin nur mit Termin – Gartencenter jedoch geöffnet

Auch für den Einzelhandel gibt es Neuigkeiten: Sofern die Inzidenz unter 100 bleibt, können Verbraucher ab Montag über Click & Meet Termine zum Shoppen vereinbaren.

Um in Baumärkten einkaufen zu können, ist weiterhin eine Terminvereinbarung nach dem Prinzip „Click and Meet“ nötig. Allerdings gibt es eine Ausnahme: Die Gartencenter vieler Baumärkte sind geöffnet. Kunden können dort ohne Termin einkaufen gehen. Das schreiben beispielsweise die Kölner Filialen von Obi und toom Baumarkt auf ihren Homepages.

Diese Regeln gelten aktuell beim Pflanzen-Einkauf

Im Einzelhandel gilt auch weiterhin die Pflicht zum Tragen einer OP- oder FFP2-Maske. Zudem behalten sich Geschäfte vor, den Einlass zu regulieren – es kann so immer wieder zu Wartezeiten vor den Läden kommen. Die weiteren Hygieneregeln, wie beispielsweise der Abstand zu anderen Kunden, gelten ebenso weiterhin.

Corona-Lockerung: Gartencenter in NRW wieder offen – diese Pflanzen können Verbraucher kaufen

Update vom 1. März, 12:20 Uhr: Zum meteorologischen Frühlingsanfang am 1. März öffnen trotz Lockdown viele Bundesländer nun die Gartencenter. Obwohl der Zentralverband Gartenbau eine bundesweite Öffnung gefordert hatte, variieren die Regeln in jedem Bundesland nach wie vor.

Während die Gartencenter in Rheinland-Pfalz jedoch nur im Außenbereich öffnen, können Verbraucher in NRW nur Gemüsepflanzen und Saatgut, wie Samen, Zwiebeln, Pflanzenkartoffeln und nötiges Zubehör laufen. Außerdem können Verbraucher in einigen Bundesländern wieder die Baumärkte besuchen, jedoch sind nur die Garten- und Pflanzenabteilungen geöffnet. (jaw)

Corona-Lockerung: Gartencenter in NRW wieder offen – diese Pflanzen können Verbraucher kaufen

Update vom 22. Februar, 13:35 Uhr: Trotz stagnierender Corona-Fallzahlen in NRW können sich nun Hobby-Gärtner freuen: Denn Gartencenter dürfen in Nordrhein-Westfalen nun neben Schnittblumen und kurzfristig verderblichen Topfpflanzen auch Gemüsepflanzen und Saatgut, wie Samen, Zwiebeln und Pflanzenkartoffeln, verkaufen. Das übrige Sortiment darf jedoch auch weiterhin nicht verkauft werden. Neben den neuen Regeln für Gartencenter gelten ab heute, dem 22. Februar, neue, gelockerte Corona-Regeln in NRW.

Obwohl der Zentralverband Gartenbau eine bundesweite Öffnung der Gartencenter und des Fachhandels zum 1. März gefordert hat, gibt es nach wie vor keine einheitliche Regelung. Neben NRW werden auch in Niedersachsen, Hessen und Bremen wieder Schnittblumen und verderbliche Pflanzen verkauft. In Bayern, Thüringen und Schleswig-Holstein ist eine Eröffnung von Gärtnereien und Gartencentern zum 1. März geplant. (jaw)

Corona-Lockdown: Dürfen Gartencenter bald wieder öffnen?

Bonn – Der Frühling steht in den Startlöchern und die Temperaturen klettern auf teilweise zweistellige Gradzahlen – perfektes Wetter für Gartenarbeit. Doch die ersten Arbeiten im Garten gestalten sich aufgrund der Corona-Krise in NRW schwieriger als gedacht. Denn während in einigen Bundesländern Gartencenter geschlossen sind, dürfen einige Ketten wie Dehner und Dingers in Nordrhein-Westfalen verderbliche Schnitt- und Topfblumen verkaufen – die örtlichen Regelungen variieren jedoch.

Welches Gartencenter im Eingangsbereich Blumen und Pflanzen verkaufen darf und welches nicht, hänge von mehreren Faktoren ab, so Claudia Wendt vom Landesverband Gartenbau NRW auf 24RHEIN-Anfrage. Da die unterschiedlichen Regelungen nicht nur Verbraucher verwirren, sondern zu Umsatzeinbußen im gärtnerischen Fachhandel führen, fordert die Branche nun eine bundesweite Öffnung der Gartencenter und der Einzelhandelsgärtnereien. Die Verbände hoffen auf eine Öffnung zum Saisonstart zum 1. März.

Branchenverbände fordern bundesweite Öffnung des gärtnerischen Fachhandels

Der Forderung des Zentralverbandes Gartenbau haben sich folgende Verbände angeschlossen: der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten, der Verband Deutscher Garten-Center, der Fachverband Deutscher Floristen Bundesverband, die Erzeugergenossenschaft Landgard, der Verband des Deutschen Blumen-, Groß- und Importhandels und der Industrieverband Garten.

Gartenfachhandel verzeichnet hohe Nachfrage: Boom zum Saisonstart erwartet

Da am 20. März 2021 der Frühling offiziell beginnt, steigt der Wunsch nach mehr Pflanzen und Blumen in den eigenen vier Wänden. „Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass die in den kommenden Wochen erwartete Nachfrage über den Bestell- und Abhol-Service des gärtnerischen Fachhandels, der Baumärkte und Floristikfachgeschäfte nicht mehr darstellbar sein wird“, so der Zentralverband Gartenbau.

Die Verbände befürchten, dass die gängigen Aktionen der deutschen Supermärkte zum Start der Gartensaison „zu einem regelrechten Run auf die Verkaufsstellen führen könnte“. „Eine Öffnung von Gartencentern, Einzelhandelsgärtnereien und Baumärkten kann hier für Entzerrung sorgen, zumal diese aufgrund ihrer örtlichen Gegebenheiten sowie ihrer selbst auferlegten sehr strengen Hygienemaßnahmen einen vergleichsweise sicheren Einkauf ermöglichen“, betont der Zentralverband.

Gartencenter in Corona-Krise: Branche hofft auf Öffnung zum Saisonstart

Da sich die gärtnerischen Betriebe und Floristikgeschäfte in Deutschland seit einigen Wochen auf die Frühjahressaison vorbereiten, benötigen die Verbände dringend Planungssicherheit. „Verkaufsstellen und Produzenten brauchen jetzt ein politisches Signal, um in die Planung für eine Wiedereröffnung gehen und die Warenverfügbarkeit sicherstellen zu können“, so der Verband.

„Der Absatz von Blumen und Pflanzen ist ein typisches Saisongeschäft mit absolutem Schwerpunkt im Frühjahr, deswegen brauchen unsere Betriebe jetzt Planungssicherheit“, betont Bertram Fleischer, Generalsekretär des Zentralverbandes Gartenbau.

Öffnung der Gartencenter: Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus sind getroffen

Verbraucher können sich jedoch sicher sein, dass die Betriebe alle Hygiene- und Schutzmaßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie umsetzen werden. Der Zentralverband Gartenbau betont außerdem, dass eine zeitnahe Öffnung auch helfen könne, die Akzeptanz der Lockdown-Maßnahmen in der Bevölkerung zu erhalten und wieder zu erhöhen.

Sollten die Corona-Fallzahlen weiter sinken, stehen die Chancen für Verbraucher und die Garten-Branche gut, dass die Betriebe bald wieder öffnen können. Beim Einkaufen sollten sich Kunden dann unbedingt an die aktuellen Corona-Regeln halten. (jaw)

Dieser Artikel wurde am 22. März aktualisiert und durch weitere Details zu geöffneten Gartencentern sowie Baumärkten ergänzt.

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