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Neue Regeln für Gartencenter: Was ist jetzt erlaubt? Der Überblick

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Von: Jana Wehmann

Kunden kaufen in einem Gartencenter Blumen ein.
Seit dem 8. März haben Gartencenter wieder geöffnet – auch Baumärkte dürfen ihre Gartencenter öffnen. © Sebastian Gollnow/dpa

Trotz Corona-Krise öffnen viele Bundesländer die Gartencenter und Fachgeschäfte. Allerdings gelten für den Besuch neue Regeln.

Update vom 23. März, 12:35 Uhr: Für Gartencenter gibt es erneut angepasste Regeln. Einzelhändler in Nordrhein-Westfalen, die das Sortiment auf „kurzfristig verderbliche Schnitt- und Topfblumen sowie Gemüsepflanzen und Saatgut“ sowie Zubehör reduzieren, können wieder ohne Termin-Shopping öffnen – die Notbremse für den Einzelhandel greife bei den Gartenmärkten nicht. Diese Regel gilt aktuell für NRW. Aufgrund dieser Beschränkungen können Gartenmärkte in NRW lediglich Schnitt- und Topfblumen, Gemüsepflanzen, Saatgut und Zubehör wie Übertöpfe verkaufen.

Bundesländer prüfen Öffnungen der Gartenmärkte

„Andere Bundesländer, wie zum Beispiel Bayern, prüfen derzeit die neue Verordnung“, sagt Claudia Wendt vom Landesverband Gartenbau NRW.

Update vom 22. März, 14:57 Uhr: Nun kommen doch auch auf Gartenmärkte Änderungen zu. Auch für sie gilt künftig die Pflicht zur Terminvereinbarung und eine Personenbegrenzung von je einem Kunden je 40 Quadratmeter Verkaufsfläche, wie das NRW-Gesundheitsministerium mitteilte. Nach einem Gerichtsurteil reagierte das Land NRW mit einer Anpassung der Corona-Verordnung.

Gartencenter öffnen: Was ist jetzt erlaubt? Der Überblick

Update vom 22. März, 12:50 Uhr: Seit dem 8. März haben Kunden in NRW wieder die Möglichkeit, Pflanzen und Blumen im Einzelhandel zu kaufen.

Gartencenter haben in NRW erneut geöffnet – auch Baumärkte profitieren

So weisen beispielsweise Gartencenter in Köln darauf hin, dass ein Einkauf ohne Terminvereinbarung möglich ist. Wer einen Besuch im Baumarkt plant, benötigt dafür weiterhin eine Terminvereinbarung nach dem Prinzip von Click & Meet. Allerdings gibt es eine Ausnahme: Die Gartencenter vieler Baumärkte sind geöffnet. Kunden können dort ohne Termin einkaufen gehen. Darüber informieren beispielsweise die Kölner Filialen von Obi und toom Baumarkt auf ihren Homepages.

Einkaufen im Gartencenter – darauf sollten Kunden achten

Im Einzelhandel gilt auch weiterhin die Pflicht zum Tragen einer OP- oder FFP2-Maske. Zudem behalten sich Geschäfte vor, den Einlass zu regulieren. Die bisherigen Hygieneregeln gelten weiter – wie beispielsweise die Abstandsregeln.

Gartencenter öffnen: Was ist jetzt erlaubt? Der Überblick

Update vom 4. März, 11:45 Uhr: Nach der Bund-Länder-Konferenz stehen nicht nur weitere Öffnungsschritte fest, auch wurde eine bundeseinheitliche Öffnung der Gartencenter beschlossen. Ab dem 8. März dürfen alle Blumenfachgeschäfte und Gartenmärkte ihre Türen öffnen. Dabei müssen pro Kunde zehn beziehungsweise 20 Quadratmeter je nach Verkaufsfläche einkalkuliert werden. Auch für den Einzelhandel gibt es Neuigkeiten: Sofern die Inzidenz unter 100 bleibt, können Verbraucher ab Montag über Click & Meet Termine zum Shoppen vereinbaren. (jaw)

Gartencenter öffnen: Was ist jetzt erlaubt? Der Überblick

Erstmeldung vom 1. März

Köln – Der meteorologische Frühlingsanfang am 1. März glänzt in NRW zum Wochenstart mit sonnigen Temperaturen. Zugleich gibt es für Hobbygärtner positive Nachrichten: In vielen Bundesländern öffnen nun die Gartencenter. Denn trotz leicht steigender Corona-Neuinfektionen in NRW wurden die Regeln vieler Orts gelockert und neben Friseuren und Gartencentern dürfen auch vereinzelt Baumärkte ihre Pflanzenabteilung öffnen.

Corona-Lockerung für Gartencenter: In welchen Bundesländern sind die Gartencenter geöffnet?

Obwohl der Zentralverband Gartenbau eine bundesweite Öffnung der Gartencenter und des Fachhandels zum 1. März gefordert hat, handhabt jedes Bundesland die Corona-Regeln individuell.

Die Frage ist allerdings, wie es nach dem Corona-Gipfel weiter geht – und ob es dann im Einzelhandel weitere Öffnungen geben wird*, wie wa.de* berichtet.

Baumärkte mit Blumenabteilung und Gartencenter: Was ist erlaubt?

Seit dem 22. Februar gelten in NRW neue, gelockerte Corona-Regeln. Trotz der Lockerungen enthalten die Schritte in Richtung Normalität auch Einschränkungen: Denn obwohl die Baumärkte nun ihre Türen öffnen, können Verbraucher jedoch nur in der Garten- und Blumenabteilung einkaufen. Öffnungen im Einzelhandel trotz Lockdown* müssten laut Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann allerdings mit Augenmaß erfolgen*, berichtet Ruhr24*.

Zum Start der Gartensaison befürchten die Verbände einen regelrechten Boom auf die Verkaufsstellen. Um für Entzerrung zu sorgen, forderte der Zentralverband Gartenbau eine bundesweite Öffnung der Gartencenter. Aktuell dürfen Bau- und Gartenmärkte immerhin einen Teil des Sortiments verkaufen*, wie auch wa.de* berichtet. (jaw) *Ruhr24 und wa.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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