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Globus liefert frisches Essen nach Hause – aber nur über Lieferando

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Von: Oliver Schmitz

Globus Schild über Supermarkt in Freilassing
Auch in Tönisvorst steht bald ein Globus Supermarkt. © HRSchulz/Imago

Der Einzelhändler Globus liefert seit kurzem auch frisch gekochtes Essen. Dies geschieht in Kooperation mit Lieferando. Aber vorerst nur in einer Stadt.

St. Wendel/Koblenz – Spätestens seit Beginn der Corona-Pandemie ist der Markt der Lebensmittel-Lieferdienste mehr als hart umkämpft. Dennoch plant auch Globus den Aufbau eines Online-Lieferservice und hat nun erste Schritte in diese Richtung unternommen. Das saarländische Unternehmen liefert ab sofort frisch gekochtes Essen aus dem eigenen Restaurant. Der Transport wird dabei von Lieferando übernommen. Jedoch ist das Angebot aktuell noch auf eine Großstadt begrenzt.

Globus: Lieferando-Kooperation vorerst nur in Koblenz – diese Gerichte gibt es

Abgesehen von den Baumärkten hatte Globus bisher noch keine Lieferdienste im Angebot. Dies ändert sich nun – wenn auch vorerst sehr begrenzt. Die Essens-Lieferung ist aktuell nur beim Restaurant in der Filiale in Koblenz-Bubenheim möglich, wie das Unternehmen mitteilte. Dort kann man über die Lieferando-App oder -Website verschiedene Gerichte mit einem Fokus auf regionale und saisonale Zutaten bestellen. Diese stammen nach Angaben von Globus alle aus dem eigenen Sortiment. Zum Start sind unter anderem folgende Gerichte auf der Karte:

„Unser Globus-Restaurant ist für viele unserer Kundinnen und Kunden fester Bestandteil der Gastronomielandschaft in Koblenz und beim Einkauf in unserem Markt nicht wegzudenken. Ihnen möchten wir nun als zusätzlichen Service die Lieferung direkt nach Hause anbieten“, sagt Patrick Schlüter, Geschäftsleiter im Globus Koblenz-Bubenheim. Ob die Lieferando-Kooperation womöglich auch auf andere Städte in Deutschland oder gar Nordrhein-Westfalen ausgebaut wird, ist aktuell noch unbekannt.

Globus plant eigenen Lebensmittel-Lieferservice – Expansion in alle Richtungen

Globus plant in Zukunft noch einen weitaus größeren Einstieg in die Lieferservice-Branche. Das Einzelhandelsunternehmen möchte wohl auch einen eigenen Lebensmittel-Lieferdienst aufbauen, um sich im E-Commerce-Bereich stärker aufzustellen. „Ja, es gibt konkrete Überlegungen, in Deutschland einen Online-Lieferservice zu starten“, bestätigte Jochen Baab, Sprecher der Geschäftsführung, Ende Oktober auf 24RHEIN-Anfrage. Die Pläne seien aber noch nicht finalisiert.

Auf jeden Fall muss sich Globus dann gegen große Konkurrenz behaupten. Neben den beiden großen Express-Lieferdiensten wie Gorillas und Flink sind in Deutschland bereits viele weitere Lieferservices wie Picnic, Flobee oder Alpakas entstanden. (os) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln und NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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