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Gorillas erhöht Liefergebühren – kleine Einkäufe werden deutlich teurer

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Von: Jana Wehmann

Ein Gorillas-Kurier fährt auf einem Fahrrad.
Gorillas ändert die Lieferkosten (Symbolbild). © Hollandse Hoogte/IMAGO

Gorillas erhöht die Liefergebühren: Wer unter 15 Euro bestellt, muss künftig fast vier Euro darauf zahlen. Mit den Lieferkosten möchte Gorillas den Bestellwert steigern.

Köln – Für die Lebensmittel-Lieferservices sind kleine Bestellungen meist sehr aufwendig. Das scheint auch Gorillas zu spüren: Denn der Express-Lieferservice passt seine Liefergebühren an – und macht damit kleine Bestellungen immer unattraktiver. Wie teuer werden die Liefergebühren bei Gorillas?

Gorillas
BrancheLieferdienst für Lebensmittel
SitzBerlin
GründerKağan Sümer

Gorillas Lieferkosten: Was kostet die Lieferung bei Gorillas?

Bislang hat der Express-Lieferservice Gorillas die Liefergebühren einfach und simpel gehalten: Bei jeder Bestellung kamen im Normalfall 1,80 Euro zum Bestellwert obendrauf – ganz gleich, wie hoch oder niedrig der Bestellwert war. Das Konzept – Supermarkt-Preise und eine Express-Lieferung innerhalb von zehn Minuten – regt viele Kunden jedoch vor allem zu spontanen und eher kleine Einkäufen an. Doch das könnte sich schon bald ändern.

Denn Gorillas hat in einigen Städten die Lieferkosten angezogen. In Fürth und Nürnberg müssen die Kunden etwa einen Mindestbestellwert von 15 Euro erreichen, damit keine zusätzlichen Kosten mehr anfallen. Wer jedoch weniger als 15 Euro bestellt, muss zusätzlich zur üblichen Liefergebühr von 1,80 Euro nochmal 2,10 Euro darauf legen. Also kommen fast vier Euro zum normalen Bestellwert dazu.

Die zusätzlichen 2,10 Euro gab es bislang nur bei einem Einkaufswert von unter zehn Euro. Diese Regelung gibt es etwa aktuell in Berlin, Köln und München.

Gorillas-Lieferkosten variieren je nach Liefergebiet

Die Liefergebühren bei Gorillas sind grundsätzlich gleich. Je nach Gorillas-Liefergebiet gibt es jedoch auch einzelne Abweichungen.

Gorillas Liefergebühren: Einkauf durch mehr Kosten erhöhen

Ob es die neue Regelung von mindestens 15 Euro bald in allen Gorillas-Liefergebieten gibt, ist unklar. Fest steht jedoch: Durch diese Maßnahme möchte Gorillas den üblichen Einkauf erhöhen. Denn wer knapp unter 15 Euro liegt, aber fast vier Euro zusätzlich drauf zahlt, wird wahrscheinlich weitere Produkte in den digitalen Einkaufskorb legen.

Für Gorillas erhöht das nicht nur den durchschnittlichen Einkauf pro Kunde, auch lohnt sich dadurch der Weg für die Gorillas-Kuriere mehr. Die Gorillas-Rider fahren also häufiger nicht nur wegen einzelner Produkte zur Haustür des Kunden. Ob es sich bei dem neuen Modell für die Lieferkosten nur um einen Test oder eine dauerhafte Lösung handelt, ist nicht bekannt. Kunden, die bei Gorillas sehr viel einkaufen, könnten jedoch belohnt werden: Einkaufe über 35 Euro könnten bald sogar kostenlos geliefert werden. (jaw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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