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Änderungen für Kunden: Hellofresh setzt auf Auslieferungs-Lager

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Von: Jana Wehmann

Eine Hello Fresh Kochbox liegt in der Eingangstür eines Wohnhauses.
Hello Fresh plant den Aufbau einer eigenen Flotte in Deutschland. © Hello Fresh

Hellofresh hat eigene Liefer-Depots aufgebaut, um schneller auf Kunden-Nachfragen zu reagieren. Unter anderem werden Köln und Düsseldorf vom neuen Last-Mile-Angebot bedient.

Köln/Korschenbroich – Um nicht an den Warteschlangen der deutschen Supermärkte anstehen zu müssen, nutzen viele Kunden die Angebote der Lebensmittel-Lieferdienste. Während Picnic, Rewe und Co. einzelne bestellte Produkte nach Hause liefern, setzt Hellofresh auf die Auslieferung von Kochboxen.

Versendet wurden diese zuvor über die Hermes-Tocher Liefery, nun baut Hellofresh sein eigenes Liefernetzwerk auf. Aus Auslieferungslagern werden inzwischen sechs Städte in Deutschland und Österreich von einem Kurier bedient – und in Zukunft sogar von der eigenen Hellofresh-Flotte.

Hellofresh ist weltweit aktiv

Bekannt wurde das Berliner Unternehmen, welches 2011 gegründet wurde, durch seine Kochboxen, die neben den Produkten auch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung umfassen. Tätig ist Hellofresh in Deutschland, Großbritannien, Belgien, Kanada, Schweden oder auch in den USA.

Hellofresh setzt auf eigene Last-Mile-Lösung – was ändert sich für die Kunden?

Das Berliner Unternehmen hat sowohl in Deutschland als auch in Österreich den Aufbau einer selbst organisierten sogenannten Last-Mile-Lösung begonnen. Seit Mitte Februar werden die Kochboxen aus der Produktionsstätte in Verden abgeholt und in die neu errichteten Depots geliefert.

Aus diesen Auslieferungslagern werden die Boxen von einem Subunternehmen ans Ziel gebracht. Da Hellofresh nun den Service in der eigenen Hand behält, kann der Kochboxen-Hersteller flexibler auf die Kunden reagieren. Was ändert sich dadurch für den Verbraucher?

Hellofresh setzt auf eigene Last-Mile-Lösung – Wo befinden sich die Lager?

Da Hellofresh zum Start fünf Dpeots errichtet hat, kann die neue Last-Mile-Lösung noch nicht deutschlandweit angeboten werden. Bisher werden insgesamt sechs Städte bedient:

„Wir planen eine Erweiterung auf weitere Regionen bis Ende des Jahres. Welche Regionen das sind, steht noch nicht fest“, sagt Martin Becker von Hellofresh auf 24RHEIN-Anfrage.

Last-Mile-Lösung: Hellofresh plant den Ausbau einer eigenen Liefer-Flotte

Zwar wird mit der Last-Mile-Lösung der Lieferweg verkürzt, allerdings übernimmt ein Subunternehmen die fehlenden Kilometer zum Kunden. Für die Zukunft erwägt Hellofresh jedoch den Aufbau einer eigenen Flotte, „in der dann auch verstärkt elektrisch angetriebene Lieferfahrzeuge mit eigener Kühlung verwendet werden können“, so Hellofresh.

In den Niederlanden ist Hellofresh bereits mit einer eigenen Flotte unterwegs. Wann die eigene Auslieferung in Deutschland konkret geplant sei, gibt der Kochboxen-Hersteller nicht bekannt. Obwohl Hellofresh nicht auf einzelne Lebensmittel setzt, könnte das Unternehmen den Lieferdiensten damit zukünftig Konkurrenz machen.

Auch wenn der Wettbewerb unter den Online-Supermärkten groß ist, heben sich Gorillas und Flink von den Anbietern ab. Die Express-Lieferdienste werben mit einer Lieferung innerhalb von nur zehn Minuten. Wie die Lieferdienste über Ostern ausliefern, berichtet 24RHEIN. (jaw)

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