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Ikea geht in Einkaufszentren – doch das Konzept der Filialen ist neu

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Von: Jana Wehmann

Ein Blick in ein Ikea Planungsstudio in einem Einkaufszentrum.
Das Einrichtungshaus Ikea eröffnet erste Filialen in Einkaufszentren. © Dirk Hasskarl/IKEA

Ikea testet ein neues Konzept und eröffnet Filialen in Shoppingcentern. Die Pop-up-Geschäfte in Wolfsburg und Ravensburg sind für Beratung und Planung.

Köln/Hofheim-Wallau – Wer am Wochenende schon mal beim Einrichtungsriesen Ikea war, weiß, dass es dort ziemlich voll werden kann. Planungs- und Beratungsgespräche mit Mitarbeitern sind dabei meist nur schwer zu ergattern – das weiß auch das schwedische Unternehmen. Damit Kunden schnelle Hilfe bei der Küchen-Planung und Co. bekommen, eröffnet Ikea nun erste Filialen, die sich ausschließlich auf das Planungs- und Bestellangebot konzentrieren. Während sich die großen Einrichtungshäuser meist außerhalb befinden, wagt sich Ikea mit den kleinen Pop-up-Stores in die Innenstadt – und geht in die direkt in die Shoppingcenter. Wie funktionieren die neuen Ikea-Filialen?

IKEA
BrancheEinrichtungskonzern
Gründung1943, Schweden
DachorganisationIngka Foundation

Ikea Filialen Deutschland: Pop-up-Geschäfte in der Innenstadt

Damit testet Ikea ein neues Laden-Konzept, welches sich auf innerstädtische Lagen konzentriert. Die ersten zwei Pop-up-Stores werden in Wolfsburg und in Ravensburg eröffnet und sollen für maximal 18 Monate in den Einkaufszentren den Kunden zur Verfügung stehen.

Mit den Pop-up-Stores möchte Ikea rund um die Suche, Planung und Bestellung von Einrichtungslösungen schnelle Abhilfe leisten. Denn während die Kunden in den großen Möbelhäusern vor allem am Wochenende lange auf einen Beratungstermin warten müssen, arbeitet Ikea in den neuen Filialen hauptsächlich mit Terminen. Für spontane Besuche soll es jedoch auch einzelne Plätze geben.

„Wir sind der Überzeugung, dass wir die Kundenbedürfnisse bestmöglich mit einem Mix an innovativen IKEA Formaten in verschiedenen Lagen bedienen können“, sagt Nele Bzdega, Expansion Managerin für IKEA Deutschland. Das schwedische Möbelhaus wolle ein „nahtloses Einkaufserlebnis“ schaffen, so Bzdega.

Die neuen Ikea Pop-Up-Filialen im Überblick:

Eine Simulation eines Ikea Pop-up-Standortes.
So könnte ein Ikea Pop-up-Standort aussehen (Simulation). © IKEA

Ikea Planungs-Filiale: Wo gibt es die neuen Standorte?

Während die erste Ikea Pop-up-Filiale schon am 1. November in Wolfsburg in der City-Galerie eröffnet wird, folgt der zweite Standort mit dem neuen Konzept Anfang 2022 im Gansbühl Center in Ravensburg. Ein konkreter Eröffnungstermin für die Filiale in Ravensburg ist bislang jedoch nicht bekannt.

Damit eröffnet Ikea in Wolfsburg einen neuen Standort. Obwohl es in Ravensburg bereits eine Bestell- und Abholstation gibt, habe sich Ikea „nach sorgfältiger Prüfung“ entschieden, den Standort bis zum Ende des Jahres 2021 zu schließen. Für Nordrhein-Westfalen gibt es bislang keine Pläne.

Ikea Pop-up-Filiale in Wolfsburg und Ravensburg: Kommen weitere Planungs-Standorte?

Zusätzlich zu den klassischen Einrichtungshäusern glaube Ikea fest an das Potenzial von kleineren Formaten in zentralen Lagen, so das schwedische Unternehmen. So habe Ikea in Berliner Möbelhäusern bereits kleine Planungsstandorte integriert. Auch der Discounter Aldi möchte verstärkt in die Innenstädte.

„Mit unseren IKEA Pop-ups evaluieren wir ein neues Format, das auf kleiner Fläche schnelle Vor-Ort-Hilfe und individuelle Beratung ermöglicht“, erklärt Bzdega. Ob es weitere Ikea Pop-up-Standorte geben wird, könnte sich spätestens nach der 18-monatigen Testphase in Wolfsburg und Ravensburg zeigen. (jaw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren

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