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Ikea: Streik am Donnerstag – vier Filialen in NRW betroffen

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Von: Benjamin Stroka

Ein Schild zu einem Streik und eine Ikea-Filiale von außen (Montage).
Am Donnerstag werden gleich vier Ikea-Filialen in NRW bestreikt (Symbolbilder/Montage). © Sebastian Kahnert /dpa & VCG/Imago

Bei Ikea gibt es am Donnerstag (14. April) Streiks in vier Filialen in NRW. Was das für Kunden bedeutet und welche Filialen betroffen sind, im Überblick.

Düsseldorf – Gleich in vier Ikea-Filialen in NRW wird am Donnerstag (14. April) gestreikt. Die Gewerkschaft Verdi ruft die Beschäftigten an den Ikea-Standorten in Duisburg, Essen, Dortmund und Kamen zu einem ganztägigen Streik auf. Es ist der zweite Ikea-Streik in Nordrhein-Westfalen innerhalb von rund einem Monat. Bereits am 11. März wurden die Ikea-Filialen in Essen und Duisburg bestreikt.

Ikea: Streik in vier NRW-Filialen – Auswirkungen auf Kunden?

Auch wenn gleich vier große Ikea-Häuser in NRW an einem Tag bestreikt werden, dürften sich die Auswirkungen auf die Kunden in Grenzen halten. Es sei nicht davon auszugehen, dass einer der Märkte schließen muss, erklärt Verdi-Sprecherin Daniela Arndt auf 24RHEIN-Nachfrage. Vereinzelt könne es aber schon zu Einschränkungen kommen. So sei es beim Streik im März zu Beeinträchtigungen in der Warenausgabe bei Ikea in Duisburg gekommen. Das könnte auch am Donnerstag in manchen Filialen wieder der Fall sein.

Ikea-Streik in NRW am 14. April: Diese Filialen sind betroffen

Ikea: Streik in NRW – Verdi fordert Digitalisierungstarifvertrag

Hintergrund des Verdi-Streiks bei Ikea ist die Forderung nach einem Digitalisierungstarifvertrag. Laut Verdi-Angaben weigere sich Ikea bislang, über einen solchen Tarifvertrag zu verhandeln. „Ikea gestaltet die digitale Zukunft des Unternehmens. Die Beschäftigten sind der Garant dafür, dass diese digitale Zukunft auch erfolgreich wird. Deshalb muss die Belegschaft unbedingt auf den Weg mitgenommen werden. Dafür braucht es einen Tarifvertrag, der Mindeststandards bei der Einführung und Umsetzung von digitalen Arbeitsprozessen regelt“, erklärt Verdi-Verhandlungsführerin Silke Zimmer.

Verdi fordert für die Ikea-Beschäftigten unter anderem nachhaltige Beschäftigungssicherung sowie einen Anspruch auf Qualifizierung bei Änderung von Arbeitsplätzen. „Die Beschäftigten haben sich während der Pandemie jeder kurzfristigen Änderung ihrer Arbeit flexibel gestellt. So wurden aus Einrichtungshäusern Abholstationen für Kundinnen und Kunden. Das war mit massiven kurzfristigen Veränderungen der Arbeitsabläufe verbunden“, betont Zimmer. Daher sei es „nur fair, die Beschäftigten an der zukünftigen Gestaltung der Arbeitsplätze zu beteiligen“. (bs) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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