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Neues Bezahlsystem bei Kaufland – Einkauf einfach selbst scannen

Erstellt:

Von: Benjamin Stroka

Das Kaufland-Logo und Funktionen in der Kaufland-App (ZRW-Montage).
Kaufland baut sein K-Scan-Angebot auch in Deutschland immer weiter aus (ZRW-Montage). © Andreas Haas/Imago & Screenshot Kaufland-App

In immer mehr Kaufland-Filialen können Kunden mit K-Scan ihre Einkäufe selbst scannen und bezahlen. Wie das funktioniert und welche Hürden es gibt.

Neckarsulm – Viele dürften das Gefühl kennen: Man muss nur nochmal schnell für eine handvoll Artikel in den Supermarkt, steht danach aber minutenlang in einer langen Schlange an der Kasse. Der Möbelriese Ikea hat mit seinen Express-Kassen zum selber Scannen bereits seit Jahren eine Lösung für solche Probleme. In den meisten Supermärkten in Deutschland heißt es aber weiterhin: Anstehen und Geduld haben, bis man dran ist.

Kaufland\t
Sitz:Neckarsulm
Branche:Lebensmitteleinzelhandel

Kaufland: Mit K-Scan und Kaufland Card den Einkauf selbst scannen

Doch auch bei Supermärkten geht der Trend immer stärker zum Selbstscannen. So nutzen Rewe oder Edeka beispielsweise die sogenannte „Scan & Go“-Technik in ihren jeweiligen Apps. Kunden können dann in der App des Supermarkts durch die Funktion ihre Artikel selbst einscannen und an Express-Kassen bezahlen.

Auch Kaufland nutzt mittlerweile ein ähnliches System. Mit „K-Scan“ ist bei Kaufland ebenfalls das Selbstscannen von Produkten möglich. Allerdings bislang nur in ausgewählten Filialen und nur im Zusammenhang mit der Kaufland-Card.

Kaufland: K-Scan nur in Kombination mit der Kaufland-Card

„Schneller einkaufen, bezahlen und genießen“, so beschreibt Kaufland selbst die Idee hinter K-Scan. Das System wird im europäischen Ausland schon länger getestet. So hat Kaufland K-Scan bereits in Tschechien und Rumänien eingeführt. In Deutschland startete K-Scan Ende 2021 in den ersten Filialen. Seitdem wird das Angebot an Filialen, in denen das Selbstscannen der Einkäufe möglich ist, immer weiter ausgebaut. Flächendeckend ist K-Scan zwar noch nicht verfügbar, aber mittlerweile in immerhin mehr als 50 Filialen.

„Mit K-Scan haben wir das Einkaufen in unseren Filialen weiter vereinfacht: Dank des mobilen Handscanners sparen sie jede Menge Zeit, denn an der SB-Kasse müssen die Einkäufe lediglich bezahlt werden, ohne sie wieder ein- und auszuräumen. Zudem behalten sie während ihres Einkaufs jederzeit den Überblick über ihren aktuellen Einkaufsbetrag“, erklärt Anika Maier, Leiterin Vertriebsorganisation Kassen bei Kaufland.

K-Scan kann aber nicht einfach von jedem Kunden genutzt werden. Das geht nur in Kombination mit der Kaufland-Card, der Kundenkarte der Supermarktkette. Interessierte müssen also Kaufland-Card-Mitglied werden.

Kaufland: Einkauf selbst scannen und bezahlen – wie funktioniert K-Scan?

Eine Kasse zum Selbstscannen bei Kaufland.
Mit den gescannten Produkten muss an der dafür vorgesehenen Kasse bei Kaufland nur noch ein QR-Code gescannt werden. © Kaufland

In den einzelnen Filialen liegen im Eingangsbereich Handscanner aus. Kunden mit Kaufland-Card müssen die Kundenkarte (digital in der App oder als Plastikkarte) dann an der Scanner-Station einscannen und die Nutzungsbedingungen bestätigen. Danach blinkt der freigeschaltete Handscanner auf und kann vom Kunden genutzt werden.

Beim Einkauf kann man mit dem Gerät nun den Barcode auf jedem Artikel, den man kaufen möchte, einfach selbst scannen. Zum Abschluss müssen Kunden zu den SB-Kassen, die es in den entsprechenden Filialen ebenfalls gibt. Dort befindet sich ein QR-Code, den man mit dem Handscanner scannen muss. Danach kann man dort seinen Einkauf bezahlen. Der Handscanner kommt nach dem Einkauf in eine Rückgabebox im Kassenbereich.

Alternativ soll das „Self Scanning“ auch mit dem Smartphone über die Kaufland-App möglich sein. Wer dort eine Filiale ausgewählt hat, die K-Scan anbietet, bekommt in der Handy-App die Option „Self Scanning“ angezeigt. So lässt sich der Einkauf auch mit dem eigenen Smartphone scannen und der Handscanner wird nicht benötigt. (bs) Fair und unabhängig informiert, was in Deutschland und NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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