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Kaufland, Edeka und Globus rüsten beim Self-Checkout nach – und setzen neue Systeme ein

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Von: Jana Wehmann

Eine Person scannt Produkte an einer Selbstbedienungskasse.
Die Selbstbedienungskassen der Supermärkte Kaufland, Edeka und Globus werden nachgerüstet (Symbolbild). © Rubert Oberhaeuser/IMAGO

Die Supermärkte Kaufland, Edeka und Globus werden digitaler. Was Kunden über die neuen Schranken an den Self-Checkout-Kassen und den digitalen Einkaufswagen wissen sollten.

Köln – Per App oder an einer Selbstbedienungskasse bezahlen ist längst keine Neuheit mehr. Vor allen in Mini-Shops, die rund um die Uhr geöffnet sind, kommt die Technik bereits zum Einsatz. Diese gibt es zum Beispiel in Form eines Edekas in Renningen oder mit dem Konzept des Container-Shops Latebird. Auch an den klassischen Supermarkt-Filialen werden die Self-Checkout-Terminals, an denen die Kunden ihre Ware selbst scannen und bezahlen, immer häufiger verwendet.

Vor allem für Kunden, die nur wenig Produkte einkaufen, sind diese Terminals meist eine zeitsparende Alternative. Um schwarze Schafe, die das Self-Checkout zum Klauen nutzen, auszusortieren, rüsten Kaufland, Globus und Edeka nach. Einerseits werden die Terminals durch das Schranken-System Exit-Gates erweitert, andererseits kontrolliert ein smarter Einkaufswagen den Bezahlprozess.

Kaufland und Globus: So funktionieren die Exit-Gates an den Selbstbedienungskassen

Das Prinzip der Exit-Gates ist simpel erklärt: Wer nicht bezahlt, kann das Geschäft nicht verlassen. Denn die Exit-Gates sind hüfthohe Schranken, die nach den Selbstbedienungskassen platziert sind. Nur wenn der Kunde seinen Kassenbon des bezahlten Einkaufs an dem System scannt, öffnen sich die Schranken.

Daher sollten Kunden nach dem Bezahlen unbedingt den Kassenbon einstecken und diesen nicht am Terminal vergessen oder entsorgen. Obwohl durch die Exit-Gates auf eine Kontrolle der Mitarbeiter verzichtet werden kann, steht bei Kaufland jederzeit ein Mitarbeiter als Ansprechpartner zur Seite. Die meisten der 120 SB-Kassen von Kaufland sind inzwischen mit Exit-Gates ausgestattet, so Kaufland auf 24RHEIN-Anfrage.

Neben Kaufland möchte auch der Supermarkt Globus vermehrt das Schranken-System einführen. Bisher seien etwa 15 Märkte mit der Sicherheitstechnologie ausgestattet. Da die Exit-Gates jedoch inzwischen zum Standard gehören, werde Globus in den meisten Märkten nachrüsten, heißt es vom Unternehmen.

Edeka setzt auf digitale Einkaufswagen: Die Smart Shopper

Der Supermarkt Edeka geht einen Schritt weiter und setzt anstatt auf Schranken auf einen Einkaufswagen, der sogar SB-Kassen ersetzen kann. So funktionieren die Easy-Shopper:

Bislang gibt es die Easy-Shopper Einkaufswagen in etwa 50 Filialen. Wann das System ausgeweitet wird, ist bisher noch nicht bekannt.

Während für die Kunden durch den Easy-Shopper das Warten an den Kassen entfällt, kann Edeka durch die Kontrollwaage sicher sein, dass auch alle eingekauften Produkte gescannt werden. Denn durch das System kontrolliert der Einkaufswagen den Self-Checkout-Prozess. Ob Edeka den innovativen Einkaufswagen in den 51 Real-Märkten, die der Supermarkt übernehmen darf, einführen wird, bleibt daher abzuwarten. (jaw)

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