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Kaufland will mehr Eier aus Deutschland – und ändert Sortiment

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Von: Oliver Schmitz

Kaufland setzt zunehmend auf regionale Produkte – und ändert sein Angebot. Nach Fleischwaren sollen nun deutlich mehr Eier aus Deutschland angeboten werden.

Köln – Wie viele andere deutsche Supermärkte setzt Kaufland in Zukunft auf die sogenannte „5D“-Regelung für Schweinefrischfleisch. In den Regalen der SB-Warenhauskette sollen also nur noch Schweine-Produkte stehen, die komplett aus Deutschland stammen. Etwas Ähnliches hat Kaufland nun auch mit Eiern vor. In den letzten Jahren ist der regionale Anteil bei diesen immer weiter gewachsen und jetzt soll er noch größer werden. „In den kommenden Monaten will Kaufland den Anteil an Eiern aus Deutschland kontinuierlich erhöhen“, kündigte das Unternehmen am Dienstag (2. August) an.

Kaufland fördert regionale Eier: 70 Prozent stammen bereits aus Deutschland

Links eine Hand, die einen Eierkarton hält und rechts ein Kaufland-Logo. (IDZRW-Montage)
Fast alle Eier bei Kaufland sollen in Zukunft aus Deutschland stammen. (IDZRW-Montage) © Julian Stratenschulte/dpa & Sven Simon/Imago

Ob Frischeier oder gekochte Eier: Bereits jetzt stammen „mehr als 70 Prozent“ des Ei-Sortiments von Kaufland von deutschen Hühnern. Nun hat sich das Unternehmen also vorgenommen diesen weiter zu erhöhen. Ob wie beim Schweinefrischfleisch ganze hundert Prozent angestrebt werden, ist aber unklar.

So oder so geht es Kaufland nach eigenen Angaben darum, die „deutsche Landwirtschaft zu unterstützen“, sagt Stefan Rauschen, Kaufland-Geschäftsführer für „Einkauf Frische“. Der Fokus liegt auch hierbei auf regionalen Produkten. Laut Rauschen werden die Filialen mit Eiern von „über 100 regionalen Lieferanten direkt aus der Umgebung“ beliefert. Regionalität spielt auch bei der neuen nachhaltigen Kaufland-Filialen in Lindau eine große Rolle. Über 200 Artikel kommen von Produzenten, die maximal 30 Kilometern entfernt liegen.

Regionale Produkte bei Kaufland: Anteil steigt immer weiter – Siegel hilft bei Erkennung

Bei deutschen Supermärkten und Discountern hat das Thema Regionalität in der Vergangenheit immer mehr an Bedeutung gewonnen. Auch Kaufland erhöht nach und nach den Anteil regionale Artikel in allen seinen Filialen. Unter anderem stammen mehr als die Hälfte der Wurstwaren der Eigenmarke K-Classic mittlerweile aus Deutschland. Hinzu kommen über 200 regionale Obst- und Gemüseartikel sowie weitere rund 250 Kaufland-Eigenmarkenprodukte aus Deutschland.

Damit Supermarkt-Kunden die regionalen Lebensmittel schneller erkennen können, hat Kaufland ein das eigene Siegel „Qualität aus Deutschland“ eingeführt. Dadurch sollen Produkte aus heimischer Landwirtschaft leichter erkannt werden. In zwei Filialen testet Kaufland inzwischen sogar spezielle Regio-Regale – in denen nur regionale Produkte angeboten werden. (os) Fair und unabhängig informiert, was in Deutschland und NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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