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Katzenstreu rationiert? Kundin klagt, Kaufland antwortet

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Von: Mick Oberbusch

Frau mit Kaufland-Einkaufstasche, Katze auf Katzenstreu (Montage)
Eine Kaufland-Kundin beschwerte sich via Facebook, weil sie nur zwei Packungen Katzenstreu kaufen durfte (Montage). © Frank Sorge/Imago & Geisser/Imago

Bei Kaufland hat sich eine Kundin beschwert, weil sie nur zwei Packungen Katzenstreu kaufen durfte. Das Unternehmen antwortete jedoch sofort.

Köln – Dass aktuell in Supermärkten und Discountern in Deutschland Produkte rationiert werden, sollte mittlerweile jeder mitbekommen haben. Unter anderem um die Knappheit des Speiseöls gab es in den vergangenen Wochen und Monaten intensive Diskussionen.

Kaufland
Gründung1968
HauptsitzNeckarsulm
Filialenüber 1.300 in acht Ländern
Mitarbeiter132.000 Mitarbeitern

Dass nun aber anscheinend auch Katzenstreu rationiert wird, hat bei einer Kaufland-Kundin aus Magdeburg für ungläubiges Nachfragen gesorgt. Demnach sei sie kürzlich mit ihrem Mann im Kaufland zum Handelshof in Magdeburg gewesen, schreibt die Kundin auf der Facebook-Seite der Handelskette.

Kaufland: Kundin beschwert sich, dass Katzenstreu rationiert wird

„Wir sind Katzenhalter von 6 Katzen, genauer genommen Maine Coon, die größte Katzenrasse. Leider wurde uns heute der Kauf von 2 Packungen Katzenstreu 6 Liter untersagt“, schreibt sie. Der Inhalt reiche gerade einmal für eine Katzentoilette, man besitze allerdings zwei. Auch eine Erklärung verbunden mit höflicher Bitte an der Kasse habe zu nichts geführt, der Kassierer habe weiter auf der Anzahl beharrt.

„Bei 2 Packungen kann man doch nicht von Horten sprechen“, schreibt sie – und droht an, ihre Einkäufe künftig woanders durchführen zu müssen, sollte es keine zufriedenstellende Antwort geben. Die lieferte Kaufland dann jedoch kurze Zeit später, zumindest im Ansatz.

Kaufland: Katzenstreu rationiert? Supermarkt-Kette gibt Kundin Erklärung auf Facebook

„Um vielen Kunden den Einkauf zu ermöglichen, kann es vorkommen, dass wir im Sinne aller Kunden, je nach Filiale, die Abgabemenge beschränken. Hierfür bitten wir dich um dein Verständnis. Die Warenversorgung unserer Filialen ist sichergestellt, da diese täglich beliefert werden und in unseren Logistikzentren ausreichend Lagerbestände vorhanden sind.“ Einen ähnlichen Fall gab es zuletzt bei Lidl, wie merkur.de* berichtet: Katzenstreu war dort teilweise ausverkauft. Die Erklärung von Lidl: Aufgrund von Lieferengpässen könne Katzenstreu nicht in ausreichender Menge zur Verfügung gestellt werden.

Von Lieferengpässen wie beim Speiseöl könne also keine Rede sein. Das Kundenmanagement sei informiert – um das Problem bei der Katzenhalterin hoffentlich zu beheben. (mo) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren. *merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA*merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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