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Kaufland testet Unverpackt-Stationen – über 40 Grundnahrungsmittel zum Abfüllen

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Von: Jana Wehmann

Eine Unverpackt-Station in einer Kaufland-Filiale.
Kaufland testet in ersten Filialen Unverpackt-Stationen. © Kaufland

Kaufland testet in Pfungstadt und Steinheim Unverpackt-Stationen für Nudeln, Reis und Trockenfrüchte aus. Bei Erfolg wird das Konzept ausgeweitet.

Köln/Neckarsulm – Der Supermarkt Kaufland testet in ausgewählten Filialen eine Unverpackt-Station für Lebensmittel. Damit haben Kunden die Möglichkeit, sich Nudeln, Reis oder ähnliche Trocken-Produkte in der gewünschten Menge abzufüllen, können aber gleichzeitig auch Verpackungsmüll einsparen. Zwar hat Kaufland zunächst in zwei Filialen eine Testphase gestartet, allerdings könnten die Unverpackt-Stationen bald ausgeweitet werden – und zwar international. Das gab der Lebensmittelhändler am Montag in einer Mitteilung bekannt.

Kaufland
Gründung1968
HauptsitzNeckarsulm
Filialenüber 1.300 in acht Ländern
Mitarbeiter132.000 Mitarbeitern

Unverpackt-Station bei Kaufland: Testphase in zwei Filialen gestartet

Die Möglichkeit, unverpackt einzukaufen, gibt es bei Kaufland bereits im Bereich Putzmittel: Denn erst kürzlich hat der Supermarkt in ersten Filialen Abfüll-Stationen für Spülmittel eingeführt. Nun geht Lebensmittelhändler einen Schritt weiter und bietet erstmals auch Unverpackt-Stationen für trockene Lebensmittel an.

Der Test findet in diesen Kaufland-Filialen statt:

Kaufland: Diese Produkte gibt es an der Unverpackt-Station

Insgesamt bietet Kaufland etwa 40 Grundnahrungsmittel an den Unverpackt-Stationen an:

Unverpackt-Station bei Kaufland: Lieferant ist Eco Terra

Beliefert wird Kaufland an den Unverpackt-Stationen mit Lebensmitteln vom Unternehmen Eco Terra, das am Markt unverpackter Lebensmittel bekannt ist.

Unverpackt bei Kaufland: Station zum Abfüllen bald überall?

Zwar hat Kaufland, der wie Lidl zur Schwarz-Gruppe gehört, in Pfungstadt und Steinheim zunächst eine Testphase gestartet, allerdings soll das Konzept künftig ausgeweitet werden. „Bei erfolgreichem Testverlauf soll das Konzept als marktindividueller Sortimentsbaustein in allen Ländern, in denen Kaufland vertreten ist, ausgerollt werden“, heißt es in der Mitteilung.

Die Chancen, dass es die Unverpackt-Stationen bald in allen Filialen geben wird, stehen gut. Denn: „Bis jetzt sind wir sehr zufrieden, denn in den ersten Wochen wurden die Stationen von den Kunden und den Mitarbeitern sehr gut angenommen“, sagt Steffen Endlich, Geschäftsführer Vertrieb Ware bei Kaufland.

Bis Kaufland jedoch eine finale Entscheidung treffen könne, ob die Unverpackt-Stationen international eingeführt werden, soll der Test jedoch mindestens ein halbes Jahr durchgeführt werden, so Endlich weiter. Bis dahin müssen sich Kunden, deren Filiale noch über keine Unverpackt-Station verfügt, noch gedulden.

Zusätzlich zur Einführung der Unverpackt-Station führt Kaufland derzeit auch die Übernahme zahlreicher Real-Filialen durch. Denn Kaufland hat die Zusage für bis zu 92 Real-Filialen erhalten. (jaw)

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