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Klopapier-Clip von Kaufland: 100 Packungen für den Heimbedarf – darf man das?

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Von: Lydia Mayer

Klopapier-Packungen werden in den Kofferraum eines Autos gestapelt.
Auch in Köln sorgte die Coronakrise für Streitereien um Klopapier. Aber wie viel Toilettenpapier darf ein Kunde normalerweise eigentlich kaufen? © Swen Pförtner/dpa

100 Packungen Klopapier kaufen? Das war zu Beginn der Coronakrise völlig undenkbar. Und wie ist das sonst? Darf man das? Ein Video von Kaufland verrät es.

Köln/Neckarsulm – Betrunkener bricht in Drogerie in Köln-Nippes Streit bei Kauf von Klopapier vom Zaun, 69-Jährige schlägt Wachmann in Supermarkt in Köln nieder: Solche Nachrichten finden sich in der Zeit rund um den ersten Corona-Lockdown in Deutschland am 22. März vermehrt in den Nachrichten. Lieferschwierigkeiten sorgen auch für Nachschub-Probleme beim Toilettenpapier. Die Regale werden immer leerer. In vielen Märkten dürfen Kunden deshalb nur zwei Pakete, manchmal auch nur ein Paket Klopapier kaufen. Toilettenpapier wird so rar, dass es sogar schon als „weißes Gold“ bezeichnet wird.

Kaufland: Dürfen Kunden 100 Packungen Klopapier kaufen?

Daran, 100 Pakete Klopapier auf einmal zu kaufen, war rund um den ersten Corona-Lockdown gar nicht zu denken. Aber wie ist das generell? Darf eine Person so viel Toilettenpapier in den Einkaufswagen laden? In einem kurzen und witzigen Video auf Instagram greift Kaufland dieses Thema in ihrem „1minutejura“-Clip auf und widmet sich der Frage nach haushaltsüblichen Mengen. Und die Antwort dürfte durchaus überraschen. 100 Pakete Toilettenpapier kaufen: Ja, das geht. Allerdings entscheidet letztlich der Händler darüber.

Das Kaufland-Video sorgt auch bei einigen weiblichen Usern für Begeisterung. Oder vielmehr der Jurist, der da sein Fachwissen weitergibt: „Den könnt ihr ruhig öfters nehmen, endlich mal ein hübscher Mann in Werbespot“, schreibt eine Nutzerin.

Klopapier bei Kaufland: Video zeigt, was erlaubt ist

Eine Umfrage des Kölner Instituts für Handelsforschung (IFH) damals ergab, dass fast jeder dritte Verbraucher aufgrund der Corona-Krise in der Woche vor dem Corona-Lockdown Lebensmittelvorräte aufgestockt hat. Grund für die Hamsterkäufe war demnach vor allem die Befürchtung gewesen, nicht mehr wie gewohnt einkaufen zu können. Verbraucher kauften damals laut Statistischem Bundesamt bis zu viermal so viel Toilettenpapier wie im Durchschnitt der vorherigen sechs Monate. 

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