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Lieferservice Knuspr startet – und setzt auf regionale Lebensmittel und Hersteller

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Von: Jana Wehmann

Eine Papiertüte, die gepackt mit Lebensmitteln ist, steht auf einem Küchentisch.
Der Lieferservice Knuspr weitet sein Sortiment aus. © Knuspr

Der Lieferservice Knuspr fokussiert sich auf regionale Lebensmittel. Dafür arbeitet der Online-Supermarkt mit lokalen Herstellern und Hofläden zusammen.

Köln/München – Der Online-Supermarkt Knuspr, der im Sommer in München startet, möchte sich von der Konkurrenz der Lebensmittel-Lieferdienste abheben – und legt deshalb den Fokus auf regionale Lebensmittel. Anders als die meisten Lieferservices, die, wie Flink und Gorillas, vor allem durch Schnelligkeit punkten wollen, sieht Knuspr seine Stärke als „Supermarkt und Hofladen“. Zum Start in München stammen daher rund 30 Prozent des Sortiments von regionalen Anbietern.

Knuspr gehört zum Online-Händler Rohlik

Der Online-Supermarkt Knuspr ist Teil von Rohlik, einem Online-Lebensmittelhändler in Mitteleuropa. Rohlink wurde bereits 2014 von Tomáš Čupr in Tschechien gegründet. Seit dem ist Rohlik mit den Ablegern Kifi in Budapest und Gurkerl in Wien in weitere Länder expandiert.

Lieferservice Knuspr startet in München: Regionale Lebensmittel im Fokus

Mit dieser Sortimentsstruktur verfolgt der neue E-Food Anbieter zwei Ziele: Zum einen werden durch die enge Zusammenarbeit lokale Kleinbetriebe und Produzenten gefördert und unterstützt. Zum anderen verfolgt Knuspr mit der Regionalität dem Trend, dass sich Kunden verstärkt nachhaltig hergestellte Lebensmittel wünschen.

Größte Relevanz in Sachen Regionalität haben auch bei Knuspr folgende Produkte:

Regionale Anbieter aus München: Knuspr setzt lokales Einkaufsteam ein

Daher sollen bei Knuspr vor allem Produkte, die von kleinen Betrieben in wenigen Mengen hergestellt und dann nur im eigenen Hofladen oder im Einzelhandel im direkten Umfeld verkauft werden, einen Platz im Sortiment finden. Deshalb setzt der Online-Supermarkt nicht ausschließlich auf einen zentralen Einkauf, sondern arbeitet pro Standort mit einem regionalen Einkaufsteam mit lokaler Expertise.

So wird es zum Start in München unter anderem diese regionalen Produkte bei Knuspr geben:

Online-Supermarkt Knuspr: Lieferservice sucht Standort für NRW

„Die jetzige Struktur des deutschen Lebensmitteleinzelhandels drängt systematisch regionale Kleinbetriebe aus dem Markt, darunter leidet letztlich auch die Qualität der Produkte“, sagt Erich Comor, Knuspr-CEO. „Bewusster einkaufen, regionale Erzeuger unterstützen und dabei etwas für den Klimaschutz tun: Das ist für viele wichtiger geworden“, ergänzt Comor. Neben den regionalen Produkten möchte sich Knuspr auch durch besondere Produkte und Marken abheben und hat deshalb Waren von Alnatura oder auch Feinkost Schäfer aufgenommen.

Während die Vorbereitungen für den Start in München auf Hochtouren laufen, hat Knuspr bereits ein zweites Logistikzentrum, von dem aus Frankfurt am Main beliefert werden soll, angemietet. Zudem möchte der Online-Hofladen im kommenden Jahr in weitere Städte expandieren und hat dabei auch Nordrhein-Westfalen im Visier.

So sei bereits die Erschließung von Köln und Düsseldorf in Planung. Damit würde Knuspr in Konkurrenz zu Picnic, Rewe Lieferservice und Co. stehen. Auch Gorillas hat erst kürzlich sein Liefergebiet in Düsseldorf und Köln erweitert. (jaw)

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