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Lekkerland testet SB-Kiosks – und setzt auf Konzept ohne Personal

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Von: Jana Wehmann

Das Logo von Lekkerland an der Außenfassade.
Lekkerland testet erstmal ein Mini-Shop-Konzept (Symbolbild). © Manuel Geisser/IMAGO

Lekkerland testet in München und in Stuttgart zwei SB-Kiosks, die ohne Personal auskommen. Die Shops laufen unter dem Label „Frischwerk“ und sind durchgängig geöffnet.

Frechen/München – Die Supermärkte und Discounter in Deutschland testen aktuell verschiedene Einkaufsmodelle. Dabei setzen sie vor allem auf sogenannte Mini-Shops, die vollautomatisiert sind. Durch den hohen technischen Einsatz kommen die Supermärkte im Kleinstformat oft ohne Personal aus – wie zum Beispiel der Mini-Shop von Edeka am Bahnhof in Renningen.

Lekkerland
HauptsitzFrechen
BrancheGroßhandel für Lebensmittel, Getränke, Tabakwaren und Non-Food
Shopsin Tankstellen und Kiosks

In gleich zwei Krankenhäusern startet nun ein neues Mini-Shop-Projekt: Lekkerland testet erstmals einen SB-Kiosk, der ohne Personal auskommt.

In München und Stuttgart: Lekkerland testet SB-Kiosk „Frischwerk“

Das Großhandelsunternehmen Lekkerland, welches zur Rewe-Group gehört, hat ein Pilotprojekt mit dem Krankenhausbetreiber Sana Kliniken in München und Stuttgart gestartet. Die Kiosks laufen unter dem Label „Frischwerk“, wie Janine Hoffe von Lekkerland auf 24RHEIN-Anfrage bestätigt, und sind mit Self-Checkout-Kassen ausgestattet. Daher kommen die Shops ohne Personal aus.

So funktioniert der Einkauf in dem SB-Kiosk:

Frischwerk-Shops: Lekkerland startet Projekt – SB-Kiosk ohne Personal

Bislang gibt es die Frischwerk-Shops meist nur in Tankstellen, „allerdings unterscheiden sich die neuen Shops in den Kliniken. Dabei handelt es sich wirklich nur um Kiosks“, sagt Hoffe. So umfasst das Sortiment der SB-Kiosks in den Sana Kliniken etwa Snacks, Getränke und Drogerie-Artikel. Die Tankstellen sind meist mit einem breiten Sortiment ausgestattet.

Schon während der Testphase können die neuen Frischwerk-Shops sowohl von Patienten und Mitarbeitern als auch von Besuchern genutzt werden.

Supermärkte testen Mini-Shops: Lidl und Kaufland setzen auf moderne Technik

Self-Checkout-Kassen werden seit einigen Jahren verstärkt auch in den Supermärkten eingesetzt. Um jedoch schwarze Schafe, die die SB-Terminals zum Klauen nutzen, auszusortieren, setzen Kaufland und Globus auf Exit-Gates. Dabei handelt es sich um hüfthohe Schranken, die sich nur durch das Scannen des Kassenbons öffnen.

Kaufland und Lidl, die zur Schwarz-Gruppe gehören, testen auf dem Bildungscampus in Heilbronn gleich zwei neue Einkaufsmodelle. Während collect.box eine Abholstation für bestellte Produkte ist, testet das Unternehmen mit shop.box einen Supermarkt ohne Kassen. (jaw)

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