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Haribo kehrt nach einem Jahr Pause in Lidl-Regale zurück

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Von: Jana Wehmann

Mehrere Tüten Haribo Goldbären liegen zusammen.
Haribo kehrt in die Regale von Discounter Lidl zurück (Symbolbild). © Ernst Weingartner/IMAGO

Haribo beliefert Lidl wieder mit seinen Goldbären. Im Jahr 2020 gab es zwischen dem Discounter und dem Hersteller Streit wegen Preiserhöhungen.

Grafschaft/Neckarsulm – Sie sind zurück: Die Haribo-Goldbären ziehen wieder in die Regale der Lidl-Filialen in Deutschland ein. Etwa ein Jahr lang hatte Haribo den Discounter nicht beliefert. Nun gibt der Fruchtgummihersteller bekannt, dass die Produkte wieder in allen Supermärkten und Discountern in Deutschland vertreten seien. Das bestätigt ein Sprecher des Unternehmens auf 24RHEIN-Anfrage.

Nach Streit um Preiserhöhung: Lidl führt Haribo-Goldbären wieder ein

Nachdem es fast ein Jahr lang keine Haribo-Produkte beim Discounter Lidl gab, können sich die Kunden nun wieder über die Fruchtgummi-Süßigkeiten freuen. Seit „ein paar Wochen“ können Lidl-Kunden nun wieder Haribo-Produkte im Discounter kaufen, so der Sprecher des Unternehmens auf 24RHEIN-Anfrage. Neben den bekannten Goldbären liegen nun auch wieder Tropifrutti im in den Discounter-Regalen.

Der Discounter, der kürzlich die Kunden-App um Lidl Pay erweiterte, hatte die Haribo-Produkte aufgrund eines Konditionen-Streits aus dem Sortiment genommen. Der Hintergrund war ein im vergangenen Jahr eskalierter Streit um eine Preiserhöhung, die Haribo mit gestiegenen Rohstoffpreisen begründete, so Berichte der LZ. Da der Fruchtgummihersteller nun Lidl wieder beliefert, haben sich Haribo und der Discounter wohl offenbar wieder genähert.

Haribo beliefert wieder Discounter: Produkte im Lidl-Sortiment

Mit der Wiederaufnahme sei Haribo „wieder in allen deutschen Supermarktregalen vertreten“, sagt der Sprecher des Unternehmens gegenüber 24RHEIN. „Wir freuen uns, dass Lidl-Kunden wieder ihre Lieblingsprodukte von Haribo kaufen können“, so das Unternehmen. Weder Lidl noch Haribo äußerten sich jedoch auf 24RHEIN-Anfrage zu den Preiserhöhungen.

Preiskämpfe zwischen Herstellern und dem Handel sind allerdings keine Seltenheit. Bereits im März übten Lebensmittelhersteller Druck auf die Supermärkte aus. Da sich allerdings Rewe gegen eine Preiserhöhung wehrte, drohte der Supermarkt damit, die Produkte von Kellogs, Mars-Wrigley und Eckes-Granini aus dem Sortiment zu nehmen.

Da jedes im Herbst Preisverhandlungen zwischen Industrie und Handel stattfinden, könnte es in diesem Jahr noch ordentlich krachen. Es bleibt abzuwarten, ob weitere Supermärkte, wie Lidl, die Konsequenz ziehen und Produkte aus dem Sortiment nehmen. (jaw)

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